PROJEKT GIBO`s

INSEKTENHOTEL IN KOMBINATION MIT EINEM HOLZLAGER

 

Nach einem länger andauerten und tiefer gehendem Interview mit „GIBOTOM“ entstand spontan die Projektidee „GIBO´S“ als Insektenhotels.

Für reine Wildbienenfreunde lässt sich dieses Konzept unter Berücksichtigung des Innenausbaues ebenfalls sehr gut realisieren……..

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Wichtige Verbraucherinfo


Yaam aktuell

Corona- Update nach Lockdown

Auch uns hat es erwischt und wir wurden Ende März geschlossen.
Seit Ende Juni sind wir wieder am Arbeiten.
Im März war richtig viel Betrieb was die Wildbienen betrifft.

 

 

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Wusstest du schon…….

……..dass es auch die Stachellosen (Honig-) Bienen gibt?

Sie sind in allen tropischen und einigen suptropischen Regionen vertreten und es gibt weltweit über 370 Arten.

Besonders artenreich sind die stachellosen Bienen in Mittel- und Südamerika und sie wehren sich durch Bisse oder ätzende Flüssigkeiten.

Ihr wissenschaftlicher Name ist Meliponini und bereits die Maya kultivierten die stachellosen Bienen für ihre Honigproduktion.

Sie gehören zusammen mit den Honigbienen, Prachtbienen und Hummeln zu den Körbchensammlerinnen.

Yaam Aktuell

Im kommenden Jahr wird sich unser Projekt im Yaam flächenmäßig vergrößern.
Wir haben ein größeres Areal zur Begrünung und Aufstellung von Bienenhotels dazu bekommen.
Da die Fläche eine Brache ist, wartet auf uns jede Menge Arbeit. 

Bienenhotels Aktuell

Hier seht ihr eine Auswahl unserer neuesten Bienenhotels und ein großes Hummelhaus. Diese haben wir in letzter Zeit für unsere Interessenten gebaut.

Auch wenn sich nicht alle über die Winterzeit freuen haben wir gerade jetzt die Zeit, zusätzlich Anfragen für Wildbienen-Nisthilfen abzuarbeiten.

Suppe und Mucke

Am 5. Oktober fand das diesjährige „Suppe&Mucke – kein Straßenfest 2019“ auf dem Gelände der BLO-Ateliers statt.
Es war wie immer für umme & draussen und wir waren mit einem großen Infostand am Start.

Natürlich auch mit dem Projekt „Grüne Stadt“, mit dem wir seit Jahren einen aktiven Beitrag dazu leisten, dem Artensterben von Insekten durch verlorengegangene und bedrohte Lebensräume entgegenzutreten.

Neben einer Auswahl gebauter Bienenhotels hatten wir auch die zahlreichen Interessenten über die möglichen Fehler beim Bau der Bienenwohnungen informiert. Anschauungsmaterial mit falsch gebohrten Löchern in Harthölzern und unbrauchbare Schilfhalme hatten wir mit dabei.
Infomaterial gab es ebenfalls reichlich zum Mitnehmen und so hatten wir am Ende des Festes erfreulicherweise einen großen Teil davon unter die Besucher bringen können.

Für uns war es eine rundum gelungene Veranstaltung und wir konnten so den Kreis der Interessenten für unsere Projekte erweitern.

Preisverleihung UN-Dekade für „Biologische Vielfalt“

Am 02.10.2019 war es soweit: Wir wurden von der UN- Dekade für „Biologische Vielfalt“ als offizielles Projekt ausgezeichnet.
Die Preisverleihung fand mit freundlicher Unterstützung der Mitarbeiter*innen im Yaam statt.

selber Bauen

Projekt „grüne Stadt“

Worauf ihr beim Bau eines Bienenhotels bzw Insektenhotels achten müsst.

Generell solltet Ihr euch überlegen, das Insektenhotel getrennt von der Bienennisthilfe zu installieren. Einige Insekten wie z.B. der
Ohrenkneifer finden Gefallen an Bienenbrut
und auch andere Insekten sind dafür
bekannt, Bienenpollen zu klauen.

Generell gilt:

– das richtige Holz verwenden
– gut durch getrocknet muss es sein
– Hotel nach Süden oder Südosten
ausrichten

Bei Bienenunterkünften müsst Ihr folgendes beachten:

Optimal ist Hartholz von Laubbäumen, da Nadelholzgewächse harzen.Immer das Holz von der Seite anbohren. Bohrungen zur Vermeidung von Rissbildungen nicht ins Hirnholz setzen.

Bohrungen:
Abstände 1,5 – 2,0 cm
Durchmesser 0,2 – 0,9 cm
Tiefe 8 -12 cm
Bohrungen müssen glatt und sauber sein.

Bambusstäbe und Schilf
eignen sich hervorragend als Nisthilfe. Hier auf saubere Röhren und Schnitte achten, damit die Flügel der Bienen nicht verletzt werden.

Für einige Bienenarten eignen sich
markhaltige Stängel der Brombeere
in vertikaler Position.

Das Hotel sollte ein großes Dach besitzen, um Feuchtigkeit abzuwenden und so winddicht wie möglich gefertigt werden (ggf. mit Lehm abdichten).

Das Hotel sollte fest angebracht sein und in süd- oder südöstliche Richtung weisen.
Optimal ist ein Gitter um die Bienen vor Vögeln zu schützen.

Für Insektenhotels könnt Ihr das gleiche Material verwenden wie bei den Bienenunterkünften, sowie unbehandelte Holzwolle und Stroh als Füllung. Gut geeignet ist einfach auch nur trockenes Laub.

Wassertränken für Insekten – so einfach geht’s

Insekten brauchen Wasser nicht nur als Durstlöscher, sondern oft auch zum Bau ihrer Nester. Zur Wasseraufnahme benötigen sie einen sicheren Landeplatz, um nicht zu ertrinken. Also, wenn ihr nicht gleich Zeit habt für den Bau eines Insektenhotels, baut einfach eine kleine Insektentränke. So könnt ihr sie auch prima aus der Nähe beobachten.

Dafür braucht ihr nur ein flaches Gefäß, etwa eine Keramikschale. Falls nicht zur Hand, tut es auch ein tiefer Teller.
Nicht zu große Steine in die Tränke legen und Wasser so weit auffüllen, dass die Steine etwa zur Hälfte aus dem Wasser schauen. Das wars!

Die Insekten können nun leicht auf den Steinen landen und so gut an das Wasser gelangen. Ihr könnt statt Steinen auch Murmeln oder ähnliches nehmen. Das Wasser sollte regelmäßig ausgetauscht werden.

Einige Materialien und Füllstoffe sind ungeeignet, z.B.:

Acrylglasröhrchen
ungeeignet wegen Kondenswasserbildung

Tannenzapfen
jeglicher Art sind nicht geeignet und werden kaum als Unterkunft angenommen

Lochziegel
ungeeignet wegen zu großer Löcher (nur sinnvoll als Halterung von Bambusstäben)

Gasbetonsteine
ungeeignet, da sie Wasser aufnehmen

Steilwände aus hartem Lehm oder Ton ungeeignet, da Wildbienen ihre Nester graben und der Lehm oder Ton weich genug sein muss

Schneckenhäuser
ungeeignet als Befüllung, da sie als Unterkunft nicht angenommen werden

Standorte für Insektenhotels:

Das Insektenhotel benötigt einen sonnigen und windgeschützten Standort. Die Ausrichtung des Hotels sollte in südlicher Richtung erfolgen, denn die Larven brauchen Wärme und Sonne. Um Bodennässe zu vermeiden stellt man das Insektenhotel min. 50 cm über den Boden auf. Es kann natürlich auch aufgehangen werden, sollte aber nicht frei schwingen. Das Insektenhotel wird leicht nach vorne geneigt, so dass eindringendes Wasser wieder ablaufen kann. So wird Staunässe und Schimmelbildung vermieden. Zur Isolierung und als Windschutz sollte immer eine Rückwand eingebaut werden. Selbstverständlich stellt man das Insektenhotel in der Nähe von Pflanzen, Bäumen und Sträuchern auf damit die Insekten Nahrung finden. Insektenhotels können ganzjährig aufgestellt werden.

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  • abgelagertes Hartholz
  • Bambus
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