Wildbienen in Berlin

In Berlin leben 319 Wildbienenarten mit teilweise sehr unterschiedlichen Verhaltensweisen und Bedürfnissen an Nahrung und Brutstätten. Wir haben für Insektenhotels relevante Informationen für Euch zusammengesucht und in eine Übersicht gebracht. Wenn ihr die Namen anklickt könnt ihr zu den einzelnen Bienen noch mehr erfahren.

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univoltin: Eine Generation im Jahr

bivoltin: Zwei Generationen im Jahr

Aggregation: Ansammlung von Tieren durch Umwelteinflüsse

 

Wissenschaftlicher BienennameDeutscher BienennameLebensraumFlugperiodeNahrungFortpflanzung
Bombus confusus Schenck, 1861Samthummel Im Erdboden, Hohlräumen nistend
Oberirdisch in Bodennähe, z.B. Grasbüscheln oder unter Moos
Mai, Juni, Juli, August, SeptemberViele Pflanzenfamilien (polylektisch)
Colletes daviesanus Smith, 1846Buckel-SeidenbieneSand-, Kies und Lehmgruben, Sandsteinbrüche, Ruderalflächen, Steilwände & Sandsteingemäuer, Parks & Gärten; Kulturfolgerunivoltin: Juni, Juli, Augustspezialisiert auf Korbblütlerselbst gegrabene Nester in Lößwänden, in lockerem Sand- und Vulkanggestein und altem Kalkmörtel
Chelostoma distinctum (Stöckhert, 1929) Langfransige Scherenbieneoberirdisch nistend in vorhandenen röhrenförmigen HöhlungenJuni, Juli, AugustGlockenblumen Campanula
Colletes caspicus Morawitz, 1874 Kaspische Seidenbiene Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Megachile lagopoda (Linnaeus, 1761)Wollfüßige BlattschneiderbieneMai, Juni, Juli, August, Septemberteilweise in selbst gegrabenen Nestern, auch in vorgefundenen Hohlräumen unter Steinen oder in lehmigen Steilwänden
Osmia spinulosa (Kirby, 1802)bedornte Mauerbienebienetrockenwarme Standorte, Brachen Ruderalflächen, Waldränder, Parksunivoltin, Juni, Juli, Augustoligolektisch, spezialisiert auf Korbblütler (Asteraceae)leere Schneckenhäuser, Brutzellen aus Pflanzenmörtel
Bombus pascuorum (Scopoli, 1763)Ackerhummelverschiedene Biotope einschließlich Wegränder, Parks und GärtenApril, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberviele Pflanzenfamilien, unspezialisiertoberirdisch unter Moospolstern, in der Krautschicht, in Baumhöhlennestern, in Gebäuden
Ammobates punctatus (Fabricius, 1804)Große SandgängerbieneSandbiotopeJuni, Juli, AugustKuckucksbiene
Andrena bicolor Fabricius, 1775Zweifarbige Sandbieneunspezialisiertbivoltin
März, April, Mai und
Juni, Juli, August
Überwinterung als Flugobjekt (Imago)
unspezialisiertselbst gegrabene Erdnester, meist einzeln
Andrena clarkella (Kirby, 1802)Rotbeinige LockensandbieneWaldränder, Sand- und Tongruben, vegetationsfreie Stellenunivoltin
März, April
Überwinterung als Imago
spezialisiert auf Weidenselbst gegrabene Erdnester, meist in kleineren Aggregationen
Andrena gravida Imhoff, 1832Weiße BindensandbieneWaldränder, Brachen, Feldraine, Böschungen, Magerwiesen, Rasen, Parks, Gärten.univoltin: März, April, Mai.unspezialisiert selbst gegrabene Erdnester in Böschungen & Wegesrand
Andrena nitida (Müller, 1776)Glänzende Düstersandbienelichte Wälder & Waldränder, Hecken, Wiesen, Dämme, Wiesen & Magerrasen, Sand-, Kies- und LehmgrubenMärz, April, Mai, Juniunspezialisiertselbst gegrabenen Erdnestern, gelegentlich in großen Aggregationen.
Anthophora aestivalis (Panzer, 1801)Gebänderte PelzbieneAbbrüche, Sand- & Lehmgruben, Trockenmauernunivoltin: Mai, Juni, Juliunspezialisiert, Pollen von drei Pflanzenfamilien: Cistrosengewächse, Schmetterlingsblütler, Lippenblütlerselbstgegrabene Hohlräume in der Erde, evtl. kleine Aggregationen.
Anthophora bimaculata (Panzer, 1798)Dünen-PelzbieneSandgebiete: Binnendünen, große Sandflächen, Sandgruben, sandige Ruderalflächenunivoltin: Juni, Juli, Augustunspezialisiert , Pollen von acht Pflanzenfamilien: Korbblütler, Rauhblattgewächse , Glockenblumengew. , Schmetterlingsbl. , Johanniskrautgew. , Lippenblütler, Blutweiderichgew. , Rosengew.selbstgegrabene Hohlräume in sandigem Boden; Überwinterung als Ruhelarve
Anthophora crinipes Smith, 1854 Haarschopf- Pelzbiene Waldsäumen, Hecken, HohlwegeMärz- JuliLippenblütler, Raublattgewächsen, Korbblütler
Amegilla quadrifasciata (Villers, 1789)Weiße Bindenpelzbienetrocken, sonnigunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli
unspezialisiert Nester in selbst gegrabenen Gängen
Anthophora quadrimaculata (Panzer, 1798)Vierfleck-PelzbieneSand- & Lehmgruben, Steinbrüche, Trockenmauern, Brachen, Parks & Gärtenunivoltin: Mai, Juni, Juli, August, Septemberunspezialisiert, Pollen aus 5 Pflanzenfamilien: Rauhblattgewächse , Dickblattgew. , Schmetterlingsblütler, Lippenblütler, Nachtschattengew.Nester in selbstgegrabenen Gängen in Steilwänden und lehmverfugten Gemäuern
Anthophora retusa (Linnaeus, 1758)Rotbürstige PelzbieneSand-, Kies- & Lehmgruben, trockene Ruderalflächen, sonnige Waldränder, jeweils mit sandigem oder lößartigen Boden.univoltin: März, April, Mai, Juni, Juliunspezialisiert, Pollen aus 2 Pflanzenfamilien: Kreuzblütler & Lippenblütler Nester in selbstgegrabenen Gängen in Steilwänden und vegetationsarmen Hängen und ebenen Flächen.
Bombus barbutellus (Kirby, 1802)Bärtige Kuckuckshummelunivoltin: April, Mai, Juni, Julimeist Löwenzahn, Disteln, Flockenblumen, SkabosienKuckuck vor allem bei der Gartenhummel, evtl. auch bei der Feldhummel
Bombus hypnorum (Linnaeus, 1758)Baumhummellichte Wälder, Waldränder, Parkanlagen, GärtenMärz, April, Mai, Juni, Juli, Augustviele Pflanzenfamilien, unspezialisiertoberirdisch, in alten Vogelnestern, vorzugsweise in Nisthöhlen, Mauer- und Felsspalten, auf Dachböden, in Ställen, Scheunen etc.; Hummelnistkästen
Sphecodes crassus Thomson, 1870Dichtpunktierte Blutbieneim OffenlandMärz, April, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberNektar, unspezialisiert
Ceratina cyanea (Kirby, 1802)Gewöhnliche KeulhornbieneRuderalflächen, Brachen, Waldinnen- & außenränder, Hecken, auch SiedlungsbereichApril, Mai, Juni, Juli, Augustunspezialisiert selbst gegrabene tiefe Hohlräume in dürren markhaltigen Stengeln und Zweigen von Disteln, Königskerzen, Beifuß, Brombeere, Holunder etc.
Epeoloides coecutiens (Fabricius, 1775)SchmuckbieneHabitate der Wirtinnen: Ufer, Gräben, Auwaldränder, Mooreunivoltin: Juli, AugustNektar: unspezialisiert, z. B. Blutweiderich, Zaun-Wicke, Vogel-Wicke, Wiesen-Platterbse, Klee, Luzerne, Teufelsabbiß.Kuckucksbiene
Epeolus cruciger (Panzer, 1799)Heide-FilzbieneJuni, Juli, August, September, Oktober
Bombus ruderatus (Fabricius, 1775)Feldhummeloffene Landschaften, Wiesen, Weiden, Böschungen, GräbenMai, Juni, Juli, August, September, Oktoberviele Pflanzenfamilien, unspezialisiert überwiegend unterirdisch in Mäusenestern
Thyreus histrionicus (llliger, 1806)Hohlfuß-FleckenbieneLehmwände und Mauernunivoltin: Juni, Juli, AugustNektar verschiedener PflanzenKuckucksbienen
Bombus hortorum (Linnaeus, 1761)GartenhummelWaldränder, angrenzende (Streuobst-) Wiesen, Dämme, Gärten, Parkanlagenbivoltin: eine, evtl. zwei Generationen, April, Mai, Juni und Juli, Augustviele Pflanzenfamilien, unspezialisiert unterirdisch in Mäuseburgen als auch oberirdisch in Vogelnestern, Hohlräumen menschlicher Bauten (Ställen, Schuppen, Scheunen, Dachböden) – und daher auch in Hummelkästen
Anthophora plumipes (Pallas, 1772)Frühlings-Pelzbienesteilwandige Flußufer, Sand-, Kies- und Lehmgruben, unverputzte Wände alter Häuserunivoltin: März, April, Mai, Juni unspezialisiert: viele PflanzenfamilienNester in selbstgegrabenen Gängen in lehmigem Substrat von Hängen und Steilwänden, selten von ebenen Flächen
Dufourea dentiventris (Nylander, 1848)Gezähnte Glanzbieneunivoltinüberwiegend blütenspezialisierteinzeln oder in kleinen Aggregationen im Boden, und zwar an ebenen wie auch leicht schrägen vegetationsarmen Stellen
Bombus ruderarius (Müller, 1776)Grashummeloffene und parkartige LandschaftenApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberviele Pflanzenfamilien, unspezialisiertoberirdisch: in Bodenvertiefungen, unter Grasbüscheln und Moos;
Andrena cineraria (Linnaeus, 1758)Grauschwarze DüstersandbieneWaldränder, Gärten, Parks, trockene ReviereMärz, April, Mai
selbst gegrabene Erdnester in kleinen bis größeren Aggregationen
Bombus magnus Vogt, 1911Große Erdhummeloffenes Gelände, in Heiden, auf Brachland, Böschungen, an Gräben, Feld- und Wiesenrändern, GärtenApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberviele Pflanzenfamilien. unspezialisiert unterirdische Nester, meist in verlassenen Mäusenestern
Xylocopa violacea (Linnaeus, 1758)Blauschwarze HolzbieneStreuobstwiesen, Parks, Gärten, sofern ausreichend Totholz zur Verfügung stehtunivoltin
März, April, Mai, Juni, August, September, Oktober
unspezialisiert (polylektisch)nistet ab Ende Mai in mürbem Totholz (Stämme & Äste, alte Pfähle & Balken, Stengel) sowie großen Baumpilzen
Halictus tetrazonius (Klug, 1817)Vierbindige FurchenbienePollen mit Nektar gemischtNester werden üblicherweise in der Erde angelegt, mit mehreren ovalen Zellen
Trachusa byssina (Panzer, 1798)Große Harzbieneunivoltin: Juni, Juli, August, September
Bombus jonellus (Kirby, 1802)Heidehummeloffene Landschaften, Moore, Sand- und Bergheidenbivoltin: März,April, Mai, Juni, Juli, August, September viele Pflanzenfamilien, unspezialisiertoberirdisch, in alten Vogel- oder Eichhörnchennestern, aber auch unterirdisch unter Moospolstern und in Mäusenestern
Bombus lucorum(Linnaeus,1761)Helle Erdhummeloffenes Gelände,Wiesen, Weiden, Brachland, Böschungen, Gärten, Parks, Waldränder und WälderMärz, April, Mai, Juni, Juli, Augustviele Pflanzenfamilien. unspezialisiert Bezieher unterirdischer Nester, meist verlassener Kleinsäugernester
Coelioxys afra Lepeletier, 1841Schuppenhaarige KegelbieneSandgebiete, Trockenhänge Juni, Juli, AugustKegelbienen sind NahrungsgeneralistenCoelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen, die ihre Eier in die Nester vor allem der nahe verwandten Blattschneiderbienen legen, je nach Art aber auch Mauerbienen, Pelzbienen und Bastardbienen arasitieren.
Coelioxys conoidea (llliger, 1806)Sandrasen-KegelbieneHabitate der WirtinJuli, AugustKegelbienen sind Nahrungsgeneralisten Coelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen
Andrena hattorfiana (Fabricius, 1775)Knautien-Sandbienetrockene (Streuobst-) Wiesen, Magerrasen, Waldränder, Dämme univoltin: Mai, Juni, Juli, August.spezialisiert auf Kardengewächse (Dipsacoideae)selbst gegrabenen Erdnester
Lasioglossum laeve (Kirby, 1802) Glanz- Schmalbiene
Hylaeus angustatus (Schenck, 1861)Sandrasen-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)meist in vorhandenen Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Bombus muscorum (Linnaeus, 1758)MooshummelOffenland, vor allem Feuchtgebiete (Moore)Mai, Juni, Juli, August, Septemberviele Pflanzenfamilien, unspezialisiert oberirdisch in der Krautschicht: in Grasbüscheln, unter Moos etc., aber auch höher in verlassenen Nestern und Nistkästen, an der Küste auch im Dünensand;
Nomada conjungens Herrich-Schäffer, 1839Dolden-WespenbieneApril, Mai, Juni, JuliKuckucksbiene bei Bienen der Andrena proxima-Gruppe
Nomada distinguenda Morawitz, 1873Getrennte Wespenbienevor allem in Kiesgrubenbivoltin: April, Mai, Juni, Juli, August, September, OktoberNektar: unspezialisiertKuckucksbiene
Nomada fabriciana (Linnaeus, 1767)Rotschwarze WespenbieneneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirtebivoltin: März, April, Mai, Juni, Juli, AugustNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei verschiedenen Sandbienen
Nomada femoralis Morawitz, 1868Schenkel-Wespenbieneunivoltin: April, Mai, JuniKuckucksbiene bei Andreana humilis und Andrena vulvago
Nomada ferruginata (Linnaeus, 1767)Rötliche WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin: März, April, MaiNektar: vor allem Weiden (Salix), auch Frühlings-Fingerkraut, Huflattich etc.Kuckucksbiene bei Andrena praecox
Nomada flava Panzer, 1798Gelbe WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin: März, April, Mai, JuniNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei Andrena carantonica, Andrena nitida und Andrena nigroaenea
Nomada flavoguttata (Kirby 1802)Gelbfleckige WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin / bivoltin: März, April, Mai, Juni, Juli, AugustNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei Sandbienen der Andrena minutula-Familie
Nomada flavopicta (Kirby 1802)Greiskraut-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin: Mai, Juni, Juli, August, September, OktoberNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei verschiedenen Arten der Melitta-Familie
Nomada fucata Panzer, 1798Gewöhnliche WespenbieneKuckucksbiene, Habitat des artspezifischen Wirtsbivoltin wie Wirt: April, Mai, Juni, Juli, AugustNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei der Sandbiene Andrena flavipes
Nomada fulvicornis Fabricius, 1793Gelbfühler-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirtebivoltin wie Wirt: April, Mai, Juni, Juli, AugustNektar: unspezialisiertKuckuckspiene bei verschiedenen Sandbienenarten der Andrena-Familie
Nomada fuscicornis Nylander, 1848Schwarzfühier-WespenbieneKuckucksbiene, Habitat wie WirtApril, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberKuckucksbiene bei der Zottelbiene Panurgus calcaratus
Nomada goodeniana (Kirby 1802)Feld-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate ihrer Artspezifischen Wirteunivoltin, partiell bivoltinunspezialisiert (polylektisch)Kuckucksbiene bei verschiedenen Arten der Andrena-Familie
Nomada guttulata Schenck, 1861Stumpfdorn-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen WirteApril, Mai, Juni, JuliKuckucksbiene bei Andrena Labiata
Nomada integra Brullé, 1832Habichtskraut-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirte April, Mai, Juni, Juli, AugustKuckucksbiene bei der Sandbiene Andrena humilis
Nomada marshamella (Kirby, 1802)Wiesen-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin, partiell bivoltin: April, Mai, Juni, Juli, August, September, OktoberNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei den Sandbienen Andrena carantonica, Andrena ferox
Nomada minuscula Noskiewicz, 1930Winzige WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirte bivoltin: Mai, Juni, Juli, AugustKuckucksbiene bei mehreren Arten der Lasioglossum-Familie
Nomada moeschleri Alfken, 1913Möschlers WespenbieneKuckucksbieneMai, Juni, JuliKuckucksbiene bei Andrena haemorrhoa
Nomada panzeri Lepeletier, 1841Panzers WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin: März, April, Mai, JuniNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei fünf Sandbienenarten
Nomada rhenana Morawitz, 1872Rheinische WespenbieneKuckucksbienebivoltin: April, Mai Juni, Juli, AugustKuckucksbiene bei der Sandbiene Andrena ovulata
Nomada roberjeotiana Panzer, 1799Fingerkraut-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen WirteMai, Juni, Juli, AugustKuckucksbiene bei den Sandbienen Andrena tarsata u.a.
Nomada sexfasciata Panzer, 1799Langkopf-WespenbieneKuckucksbiene, magere Wiesen, blütenreiche WiesenImago: Nektar
Larven: Futterparasit
Kuckucksbiene bei den Langhornbienen (Eucera spec.)
Nomada signata Jurine, 1807Stachelbeer-WespenbieneKuckucksbieneMärz, April, Mai, JuniKuckucksbiene bei der Sandbiene Andrena fulva
Nomada similis Morawitz, 1872Ähnliche WespenbieneKuckucksbieneJuni, Juli, AugustKuckucksbiene bei Panurgus banksianus
Nomada stigma Fabricius, 1804Esparsetten-WespenbieneKuckucksbiene
Nomada striata Fabricius, 1793Gestreifte WespenbieneKuckucksbieneApril, Mai, Juni, Juli, AugustKuckucksbiene bei verschiedenen Sandbienenarten
Nomada zonata Panzer, 1798Binden-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirtebivoltin: April, Mai, Juni und Juni, Juli, Augustwie ihre Wirte unspezialisiert an vielen NektarquellenKuckucksbiene bei den Sandbienen Andrena dorsata und A. congruens
Bombus pomorum (Panzer, 1805)ObsthummelWaldränder, auch offene LandschaftenApril, Mai, Juni, Juli, Augustviele Pflanzenfamilien, unspezialisiert unterirdisch
Nomada lathburiana (Kirby, 1802)Rothaarige WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirtewie Wirt univoltin oder bivoltin: April, Mai, JuniNektar: wie ihr Hauptwirt Andrena cineraria
unspezialisiert
Kuckucksbiene bei den Sandbienen Andrena vaga, Andrena cineraria, Andrena barbarea
Andrena fulva (Müller, 1766)Fuchsrote LockensandbieneWaldränder, Heckenlandschaften, Parks, Gärten.März, April, Maiunspezialisiertin der Erde, bevorzugt in leicht schrägen Flächen, aber auch in den Fugen zwischen Pflastersteinen oder Terrassenplatten
Andrena haemorrhoa (Fabricius, 1781)Rotschopfige SandbieneWiesen, Dämme, Sandheiden, Waldinnen- & außenränder, Lehmgruben, Gärten, Parks.univoltin: März, April, Mai, Junikeine Spezialisierung, z. B. auch Obstbäume.Erdnester in selbst gegrabenen Hohlräumen
Bombus veteranus (Fabricius, 1793)Sandhummelüberwiegend offenes Gelände, Böschungen, Wegränder, Parks, Gärten, auch Waldränderunivoltin: April, Mai, Juni, Juli, August, Septemberviele Pflanzenfamilienüberwiegend oberirdisch unter Moospolstern und Grasbüscheln, gelegentlich auch in Mäusenestern
Rhophitoides canus (Eversmann, 1852)Luzerne-Graubienevegetationsarme Sand- oder Lößflächenunivoltin: Juni, Juli, Augustblütenspezialisiert auf Schmetterlingsblütlersolitär in ebenen bis schrägen vegetationslosen bis schütter bewachsenen Flächen
Sphecodes albilabris (Fabricius, 1793)Riesen-BlutbieneHabitate der WirtsartenApril, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberunspezialisiertKuckucksbiene; Überwinterung als Imago.
Bombus lapidarius (Linnaeus, 1758)SteinhummelWaldränder, (Streuobst-) Wiesen, Magerrasen, Parkanlagen, Gärten März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberviele Pflanzenfamilien, unspezialisiertoberirdisch in Hohlräumen, z. B. Trockenmauern, Steinhaufen, Felsspalten, Gebäuden, sogar in Vogelnistkästen und Hummelnistkästen; außerdem unterirdisch in Mäusenestern:
Systropha curvicornis (Scopoli, 1770)Kleine SpiralhornbieneFelder mit vegetationsarmen Stellen und Winden-Vorkommen.univoltin
Juni, Juli, August.
streng spezialisiert auf die AckerwindeSelbstgegrabene Nester in vegetationsarmen Flächen
Bombus humilis llliger, 1806Veränderliche Hummeloffenes Gelände, Waldränder, angrenzende (Streuobst-) Wiesen, Böschungen, Wegränder, Gärten, ParkanlagenApril, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberviele Pflanzenfamilien, unspezialisiertbevorzugt oberirdische Nester in der Krautschicht, unter Grasbüscheln und Moospolstern, also grundsätzlich Nestbauer
Coelioxys quadridentata (Linnaeus, 1758)Vierzähnige Kegelbieneunivoltin, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberNahrungsgeneralistenCoelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen
Bombus pratorum (Linnaeus, 1761)Wiesenhummellichte Wälder, Wiesen, Parks, GärtenMärz, April, Mai, Juni, Juliviele Pflanzenfamilien, unspezialisiertmeist oberirdisch in Mauern, Grasbüscheln, unter Gebüsch und Hecken, in Eichhörnchenkobeln, Vogelnestern und -nistkästen, in Gebäuden (unter dem Dach) – und in Hummelnistkästen,
Osmia uncinata Gerstaecker, 1869Rinden-MauerbieneApril, Mai
Osmia xanthomelana (Kirby, 1802)Hufeisenklee-Mauerbiene
Sphecodes gibbus (Linnaeus, 1758)Buckel-BlutbieneHabitate der WirtsartenApril, Mai,Juni, Juli, August, SeptemberunspezialisiertKuckucksbiene; Überwinterung als Imago.
Pseudoanthidium melanurum (Klug, 1832)Dunkle Zwergwollbiene
Andrena Iabialis (Kirby, 1802)Rotklee-SandbieneWiesen, Gärten, Halbtrockenrasenunivoltin: Mai, Junispezialisiert: Rotklee, Fabaceen selbst grabene Erdnester
Andrena bimaculata (Kirby, 1802)Schwarzbeinige Rippensandbieneüberwiegend Sandgebietebivoltin
April, Mai und
Juni, Juli, August
unspezialisierteinzeln in selbstgegrabenen Erdnester
Osmia mustelina Gerstaecker, 1869Östliche Felsen-Mauerbiene
Nomada rostrata Herrich-Schäffer, 1839Schnauzen-Wespenbiene
Andrena alfkenella Perkins, 1914Alfkens ZwergsandbieneGärten, ParksNester im Boden
Andrena alutacea Stöckhert, 1942Späte Doldensandbienehauptsächlich WiesenMai, Juni, Julispezialisiert auf Doldenblütlersolitär, in kleineren Aggregationen
Andrena apicata Smith, 1847Dunkle Lockensandbienelichte Wälder, Kahlschläge, SandgrubenMärz, April, Maispezialisiert auf Weiden Nester in kleinen Aggregationen
Andrena argentata Smith, 1844Silber-Sandbienesonnige Orte in Gärten, Parks,
lose, trockene Sandböden
Juli, AugustPollen, polylektischselbst gegrabene Erdnester an sonnigen Stellen in losen, trockenen Sandböden
Andrena barbilabris (Kirby, 1802)Bärtige SandbieneWaldränder, trockene, vegetationsarme Stellenunivoltin
März, April, Mai, Juni
unspezialisiert selbst gegrabene Erdnester
Andrena batava Pérez, 1902Belgische Lockensandbienelichte Wälderab Märzspezialisiert auf Weiden
selbst gegrabene Erdnester in kleinen Aggreationen
Andrena bremensis Alfken, 1900Bremer HerbstsandbieneGärten, Parksnestbauend
Andrena carantonica Pérez, 1902Gesellige Sandbienetrockene Reviere, Trockenrasen, schüttere und naturnahe Wiesen, Sand-, Lehm- und Kiesgruben, ParksApril, Mai, Juniunspezialisiert
selbst gegrabene Erdnester, Mauerwerk,
gemeinsame Nestnutzung bei Versorgung nur der eigenen Brut
Andrena chrysopyga Schenck, 1853Goldafter-BindensandbieneGärten, Parksnestbauend
Andrena chrysosceles (Kirby, 1802)Gelbbeinige Kielsandbienetrockene Reviereunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
unspezialisiertselbst gegrabene Erdnester
Andrena confinis Stöckhert, 1930Wald-KörbchensandbieneGärten, Parksnestbauend
Andrena congruens Schmiedeknecht, 1883Wiesen-KörbchensandbieneGärten, Parks Bivoltin:
März, April, Mai und Juli, August
Pollen, polylektisch
nestbauend, in sehr großer Anzahl in leichten Böden
Andrena decipiens Schenck, 1859Mannstreu-SandbieneGärten, ParksAugust, Septemberpolylektischnestbauend
Andrena denticulata (Kirby, 1802)Rainfarn-HerbstsandbieneWaldränder und -Lichtungen bevorzugt, Wiesen, SandgrubenJuli, August, Septemberspezialisiert auf Korbblütler selbst gegrabene Erdlöcher, einzeln
Andrena dorsata (Kirby, 1802)Rotbeinige KörbchensandbieneSand-, Ton- und Kiesgruben, Brachen, Waldränderbivoltin:
April, Mai und Juli, August
unspezialisiertselbst gegrabene Erdnester an vegetationsarmen Böschungen, Feld- & Wegrändern in sandigen & lehmigen Böden
Andrena falsifica Perkins, 1915Fingerkraut-Zwergsandbienestaubige und häufig begangenen Wege, vegetationsarme Böschungen, locker bewachsene RasenflächenFrühjahr
Andrena flavilabris Schenck, 1874Gelblippige Sandbienestaubige und häufig begangenen Wege, vegetationsarme Böschungen, locker bewachsene RasenflächenFrühjahr
Andrena flavipes Panzer, 1799Gewöhnliche Bindensandbieneviele verschiedene Lebensräume, z. B. an Waldrändern, in Sand-, Kies- und Lehmgruben, in Gärten & Parksbivoltin: März, April, Mai, und Juli, August, Septemberkeine Spezialisierung , z. B. auch ObstbäumeErdnester, oft in Aggregationen: mehr oder weniger gebogene Gänge, in sandigen oder lehmigen Böden
Andrena florea Fabricius, 1793Zaunrüben-SandbieneWaldränder, Hecken, Ruderalstellen, Gärten, Parks, sofern dort die Zaunrübe blühtunivoltin: Mai, Juni, Juli, Augustspezialisiert auf die Zaunrübeselbst gegrabene, Niströhren in vegetationsfreiem oder nur schütter bewachsenem sandigem oder lehmigem, vorzugsweise verdichtetem Boden
Andrena floricola Eversmann, 1852Senf-Zwergsandbienestaubige und häufig begangenen Wege, vegetationsarme Böschungen, locker bewachsene RasenflächenFrühjahr
Andrena fucata Smith, 1847Wald-Lockensandbienegehölzreichen Biotopen wie Wald- und Heckensäume, Waldlichtungen, Streuobstwiesen, ParksApril, Mai, Junikeine bestimmte Pflanzenartenschütter bewachsene Böden
Andrena fulvago (Christ, 1791)Pippau-SandbieneWaldränder, Fett- & Streuobstwiesen, Magerrasen, Dämme, Lehmgruben, vereinzelt Parks und Gärtenunivoltin: Mai, Juni, Juli spezialisiert auf Korbblütler, insbesondere Disteln und Cichorieen, etwa (Wiesen-) Löwenzahn, Habichtskraut, Wiesen-Pippau etc.Nester in horizontalen oder schrägen, sandigen oder lehmigen Flächen, auch unter Gebüsch
Andrena fulvicornis Schenck, 1853Rotfühler-Kielsandbiene
Andrena fuscipes (Kirby, 1802)Heidekraut-HerbstsandbieneSandgebiete, Waldrändern, Lichtungen mit ausreichendem Heidekrautbestand.univoltin: August, Septemberspezialisiert auf Erikagewächseselbst gegrabene Erdnester
Andrena gelriae van der Vecht, 1927Esparsetten-Sandbiene
Andrena helvola (Linnaeus, 1758)Schlehen-LockensandbieneWaldränder und -lichtungen, Kiesgruben, Dämme, trockene Wiesen, Heideflächen, Parks & Gärten.univoltin: März, April, Mai, Juni.unspezialisiert selbst gegrabene Erdnester
Andrena humilis Imhoff, 1832
Gewöhnliche Dörnchensandbienetrockene (Streuobst- & Berg-) Wiesen, Magerrasen, Waldränder, Sand-, Kies- & Lehmgruben, Parks & Gärten.univoltin: April, Mai, Juni, Juli.spezialisiert auf Korbblütler ( besonders Zungenblütler bzw. Cichorieen )selbst gegrabene Erdnester an vegetationsarmen Stellen, auch in größeren Aggregationen.
Andrena Iabiata Fabricius, 1781
Rote Ehrenpreis-Sandbienetrockene Wiesen, warme Waldränder, Dämme; auch gelegentlich Parks und Gärten.univoltin: April, Mai, Juniunspezialisiertselbst gegrabene Erdnester
Andrena Iapponica Zetterstedt, 1838Heidelbeer-Lockensandbienelichte Wälder, Waldränder (bes. Nadelwälder), Hochmoore, Moor- und Bergheiden.univoltin: April, Mai, Juni.spezialisiert: frühblühende Heidekrautgewächse , vor allem der Gattung Heidel-, Preisel-, Rausch- & Moosbeere.selbst gegrabene Erdnester
Andrena Iathyri Alfken, 1899Zaunwicken-Sandbienetrockene Wiesen, Dämme, Waldränder, Brachen, auch Gärtenunivoltin: April, Mai, Juni.spezialisiert: Schmetterlingsblütler , vor allem die ZaunwickeErdnester in selbst gegrabenen Hohlräumen.
Andrena marginata Fabricius, 1776Skabiosen-SandbieneWaldränder und -lichtungen, Kiesgruben, Dämme, trockene Wiesen, Heideflächen, Parks, Gärtenunivoltin: März,April, Mai, Juni.unspezialisiertselbst gegrabene Erdnester.
Andrena minutula (Kirby, 1802)Gewöhnliche ZwergsandbieneWaldränder, Hecken, Wiesen, Sand-, Kies- und Lehmgruben;bivoltin: April, Mai und Juni. Juli, August.unspezialisiertselbst gegrabenen Erdnestern.Nester in Böschungen und an Weg- und Gebüschrändern
Andrena minutuloides Perkins, 1914GIanzrücken-ZwergsandbieneWaldränder, Brachen, Magerrasen, Sand- und Kiesgruben, Gärten & Parksunivoltin: April, Mai, Juni, Juliunspezialisiert selbst gegrabenen Erdnestern,Nester in Böschungen u. an Weg- & Gebüschrändern, gelegentlich auch in Steilwänden, sogar Balkonkästen
Andrena mitis Schmiedeknecht, 1883Auen-Lockensandbieneunivoltin: Frühjahrstaubige und häufig begangenen Wege, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena morawitzi Thomson, 1872Nördliche Rippensandbieneunivoltin: Frühjahrstaubige und häufig begangenen Wege, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena morio Brullé, 1832Schwarze Düstersandbiene
Andrena nasuta Giraud, 1863Ochsenzungen-Sandbiene
Andrena nigriceps (Kirby, 1802)Schwarzköpfige Herbstsandbieneunivoltin: Frühjahrstaubige und häufig begangenen Wege, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena nigroaenea (Kirby, 1802)Erzfarbene DüstersandbieneWaldränder, Brachen, Magerrasen, Sand- und Kiesgruben, Gärten & Parksunivoltin: April, Mai, Juni, Juliunspezialisiertselbst gegrabenen Erdnestern, Nester in Böschungen u. an Weg- & Gebüschrändern, gelegentlich auch in Steilwänden und sogar Balkonkästen
Andrena nigrospina Thomson, 1872Weisse Köhlersandbiene
Andrena nitidiuscula Schenck, 1853Sommer-Kielsandbiene
Andrena nycthemera Imhoff, 1868Graue LockensandbieneSandgebiete, Sand-Auen & -Heiden, Sand- & KiesgrubenMärz, April, Mai spezialisert auf Weidengewächse selbst gegrabenen Erdnestern, einzeln oder in kleinen Aggregationen;
Andrena ovatula (Kirby, 1802)Ovale Kleesandbienetrockene Fettwiesen & Magerrasen, Brachen & Ruderalflächen, Sand-, Kies- & Lehmgruben, Dämmebivoltin: April, Mai, Juni und Juli, August, Septemberunspezialisiertselbst gegrabenen Erdnestern, gelegentlich in größeren Aggregationen.
Andrena pandellei Pérez, 1895Graue Schuppensandbiene
Andrena pilipes Fabricius, 1781Schwarze KöhlersandbieneOffenland, Ruderalflächen, Binnendünen, Feldfluren; Sandboden bevorzugt.bivoltin: März, April, Mai und Juli, August, Septemberunspezialisiertselbst gegrabenen Erdnestern vorzugsweise in Sand, aber auch in Lehmboden; einzeln oder in großen Aggregationen.
Andrena praecox (Scopoli, 1763)Frühe LockensandbieneSand- & Kiesgruben, Flußauen & Dämme, auch Waldränder & -lichtungen mit Bevorzugung sandiger Böden.univoltin: März, April, Mai.spezialisiert auf Weidengewächse selbst gegrabenen Erdnestern, offenbar einzeln. Überwinterung als Imago
Andrena propinqua Schenck, 1853Schwarzbeinige Körbchensandbiene
Andrena proxima (Kirby, 1802)Frühe DoldensandbieneRasen, Wiesen, Feldraine- und hecken, Böschungen, Ruderalflächenunivoltin: Mai, Juni, Juli, mitunter deutlich früher (Proterandrie).spezialisiert auf Doldenblütlerselbst gegrabenen Erdnestern, meist in kleineren Aggregationen
Andrena rosae Panzer, 1801Bärenklau-SandbieneRasen, Wiesen, Feldraine- und hecken, Böschungen, Ruderalflächenunivoltin: Juli, August. Diskutiert wird auch eine 2. Generation ( bivoltine Lebensweise) ab März, April, Mai, die als Andrena stragulata bekannt und polylektisch ist.spezialisiert auf Doldenblütlerselbst gegrabenen Erdnestern, manchmal in kleineren Aggregationen
Andrena semilaevis Pérez, 1903Glattrandige Zwergsandbieneunivoltin: Frühjahrstaubige und häufig begangenen Wege, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena simillima Smith, 1851Ockerköpfige Herbstsandbieneunivoltin: Frühjahrstaubige und häufig begangenen Wege, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena strohmella Stöckhert, 1928Leisten-Zwergsandbieneunivoltin: Frühjahrstaubige und häufig begangenen Wege, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena subopaca Nylander, 1848Glanzlose ZwergsandbieneWaldränder, Feldhecken, trockene Wiesen & Magerrasen, Brachen 1–2 Generationen im Jahr (partiell oder ganz bivoltin): April, Mai, Juni, Juli.unspezialisiert selbst gegrabene Erdnester, meist in kleinen Aggregationen. Nester an schwach bewachsenen Böschungen & Wegrändern
Andrena synadelpha Perkins, 1914Breitrandige Lockensandbiene
Andrena tibialis (Kirby,1802)Rotbeinige RippensandbieneWaldränder, Ruderalflächen, Parks, Gärten1(–2) Generation(en) im Jahr (univoltin, evtl. partiell bivoltin): März, April, Mai, Juni, Juliunspezialisiert einzeln in selbst gegrabenen Erdnestern. Nester an schütter bewachsenen Böschungen, Wald- und Wegrändern und im Parkrasen
Andrena vaga Panzer, 1799Große Weiden-SandbieneFlußauen, Dämme, Sand-, Kies- & Lehmgruben, Sandheiden, Lichtungen, Gärten in der Nähe von Weiden.univoltin: Februar, März, April, Mai spezialisiert auf Weiden selbst gegrabene Erdnester auf mehr oder weniger ebenen Flächen, kleine bis sehr große Aggregationen
Andrena ventralis lmhoff, 1832Rotbauch-SandbieneFlußauen, Dämme, Sand- & Kiesgruben, vereinzelt in Siedlungenunivoltin: März, April, Maispezialisiert auf Weiden, aber vereinzelt auch Rosengewächsen selbst gegrabene Erdnester, einzeln oder in kleinen Aggregationen, an Stellen spärlicher Vegetation
Andrena wilkella (Kirby, 1802)Grobpunktierte Kleesandbiene
Anthidiellum strigatum (Panzer, 1805)ZwergharzbieneFelshänge, Waldränder und -lichtungen, Sand- und Kiesgruben, Steinbrüche univoltin: Juni, Juli, August, September im Prinzip unspezialisiert, bevorzugt aber Schmetterlingsblütler, vor allem Hornkleedie rund 1 cm langen Brutzellen werden nur aus Harz einzeln oder in kleinen Gruppen frei an Steinen, Baumstämmen, Stengeln etc. gebaut – meist auf der Südseite und in Bodennähe
Anthidium manicatum (Linnaeus, 1758)Garten-WollbieneGärten, Parks, Trockenhänge, Waldränder, Lehm- & Tongrubenunivoltin: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober Überwinterung als Ruhelarve.ziemlich unspezialisiertvorgefundene Erdlöcher, Felsspalten, Lehmwände, Mauer- und Holzlöcher, verlassene Pelzbienen-Nester
Anthidium oblongatum (llliger, 1806)Felsspalten-Wollbienetrockenwarme Magerrasen, Binnendünen, Dämme, Felshänge, Böschungen, Ruderalstellen, Trockenmauern & Steingärten.univoltin: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberziemlich unspezialisiertvorgefundene Erd- & Felsspalten, Hohlräume in Trockenmauern & Mauerfugen, evtl. auch in Stengeln
Anthidium punctatum Latreille, 1809Weißfleckige Wollbienetrockenwarme Magerrasen, Brachen, Ruderalflächen, Steingärten, Dämme, Lehmgrubenunivoltin: Juni, Juli, Augustunspezialisiert Nester in Erdritzen und Steinspalten
Anthophora furcata (Panzer, 1798)Wald-PelzbieneWaldränder und -lichtungen, auch Streuobstwiesen, Obstgärten und Parks mit altem Baumbestand und morschem Holzpartiell bivoltin: Juni, Juli, August, September auf Lippenblütler , Rachenblütler spezialisiertNester in selbstgegrabenen, teilweise verzweigten Gängen in morschem Holz; lineare, aus Markmulm gebaute Brutzellen
Bombus bohemicus Seidl, 1838Böhmische Kuckuckshummelmagere Wiesen, Trockenhänge, blütenreiche Hochwasserdämme, WacholderheidenApril, Mai, Juni, Juli, AugustBlüten verschiedener Pflanzenfamilien
Bombus campestris (Panzer, 1801)Feld-KuckuckshummelWiesen, Brachen, Trockenrasen.univoltin: Mai, Juni, Juliim Frühjahr meist Löwenzahn, Disteln, Flockenblumen, SkabosienKuckuckshummel, bevorzugt Nester der Ackerhummel, aber auch der Veränderlichen Hummel, der Obsthummel, der Wiesenhummel
Bombus cryptarum (Fabricius, 1775)Heide-ErdhummelFlachland in Heidelandschaften,Wiesen, Weiden, Böschungen, Weg- und Straßenrändern, Gebüschen, Gärten, Parkanlagenunivoltin: März, April, Mai, Juni, Juli, August Anfang/Mitte Juli–Ende Augustviele Pflanzenfamilienunterirdischen Nestern (Mäuseburgen etc.), gelegentlich auch in oberirdischen Hohlräumen (Baumhöhlen, Vogelnistkästen etc.):
Bombus distinguendus Morawitz, 1868DeichhummelWiesen, Weiden, Dämme, auch lichte Wälder, Waldränder.univoltin: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberunspezialisiert, viele Pflanzenfamilien unterirdischen Nestern (Mäuseburgen etc.), gelegentlich auch oberirdisch unter Grasbüscheln, in Vogelnestern und Gebäuden. Nestbezieher & -bauer;
Bombus norvegicus (Sparre-Schneider, 1918)Norwegische KuckuckshummelApril, Mai, Juni, Juli, Augustim Frühjahr meist Löwenzahn und Knautien, Disteln, Flockenblumen, Skabosien
Bombus rupestris (Fabricius, 1793)Rotschwarze Kuckuckshummelunivoltin: April, Mai, Juni, Juli, Augustmeist Löwenzahn, Knautien, Disteln, Flockenblumen, SkabosienKuckuck vor allem bei der Steinhummel, bei Bunthummel, Höhenhummel, Ackerhummel
Bombus semenoviellus Skorikov, 1910TaigahummelOffenland, Parks, Waldränderunivoltin: März, April, Mai Juni, Juli, August, Septemberviele Pflanzenfamilien,
unspezialisiert
unterirdisch: Mäusenester
Bombus soroeensis (Fabricius, 1776)GlockenblumenhummelWaldränder, (Berg-) Wiesen, extensiv genutzte Weiden, Heiden und Heidemoorenunivoltin: April, Mai, Juni Juli, August, Septemberviele Pflanzenfamilien, z.B. Glockenblumenunterirdisch: in Mäusenestern und Maulwurfsgängen: Nestbezieher; Pollenstorer
Bombus subterraneus (Linnaeus, 1758)Grubenhummelüberwiegend offenes Gelände, Hecken- und strukturreiche Wiesenlandschaftenunivoltin: Mai, Juni, Juli, August, Septemberviele Pflanzenfamilienunterirdisch, in Kleinsäugernestern und Maulwurfgängen bis 2 m tief: Nestbauer
Bombus sylvarum (Linnaeus, 1761)Bunte HummelWaldränder, parkartiges Terrain, auch Gärten, (Streuobst-) Wiesen, Gräben und Böschungen; nicht in Wäldernunivoltin: April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberviele Pflanzenfamilienmeist oberirdisch in der Krautschicht, unter Grasbüscheln, in Eichhornkobeln & Mäusenestern, auch unterirdisch: Nestbezieher, auch Nestbauer
Bombus sylvestris (Lepeletie32)Wald-Kuckuckshummelunivoltin: April, Mai, Juni, Juli, AugustW. im Frühjahr oft Löwenzahn, Knautien, Zierjohannisbeere; M. meist Disteln, Flockenblumen, SkabosienKuckuck bei der Wiesenhummel
Bombus terrestris (Linnaeus, 1758)Dunkle Erdhummelfast alle (Ubiquist), auch Gärten und Parkanlagen; nur dichte Wälder werden gemiedenunivoltin: März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberviele Pflanzenfamilienmeist unterirdische, bis zu 1,5 m tiefe Nester, bes. in Mäuseburgen und Maulwurfsgängen; gelegentlich auch in Hohlräumen nahe der Erdoberfläche: in Mauerlöchern, unter Dielen – und in Hummelkästen
Bombus vestalis (Geoffroy, 1785)Gefleckte Kuckuckshummelunivoltin: April, Mai, Juni, Juli, Augustviele Pflanzenfamilien, vor allem KorbblütlerKuckuck bei der Dunklen Erdhummel
Chelostoma campanularum (Kirby, 1802)Kurzfransige ScherenbieneWaldränder & -lichtungen, Streuobstwiesen, SiedlungenJuni, Juli, August, Septemberspezialisiert auf Glockenblumengewächse Nester in linienförmigen Hohlräumen (Durchmesser 2–2,5 mm) in löchrigem, wurmstichigem Totholz aller Art und Halmen, auch in Nisthilfen
Chelostoma florisomne (Linnaeus, 1758)Hahnenfuß-ScherenbieneWaldränder & -lichtungen, Streuobstwiesen, SiedlungenApril, Mai, Juni, Julispezialisiert auf HahnenfußNester in Totholz aller Art und Halmen; Zellzwischenwände & Nestverschluß aus Lehm oder Sand
Chelostoma rapunculi (Lepeletier, 1841)Glockenblumen-ScherenbieneWaldränder & -lichtungen, Streuobstwiesen, SiedlungenJuni, Juli, Augustspezialisiert auf Glockenblumen Nester in Totholz aller Art und Halmen
Coelioxys aurolimbata Förster, 1853Goldsaum-KegelbieneHabitate der Wirtin, unspezialisiertJuni, Juli, August.Kegelbienen sind NahrungsgeneralistenCoelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen
Coelioxys brevis Eversmann, 1852Kurze KegelbieneHabitate der WirtinJuli, August Kegelbienen sind NahrungsgeneralistenCoelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen
Coelioxys echinata Förster, 1853Stacheltragende KegelbieneHabitate der Wirtin, unspezialisiert Juni, Juli, Augustunspezialisiert, viele PflanzenfamilienCoelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen
Coelioxys elongata Lepeletier, 1841Langschwanz-KegelbieneHabitate der Wirtinnen, unspezialisiert Juni, Juli, August, Septemberunspezialisiert, viele PflanzenfamilienCoelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen
Coelioxys inermis (Kirby, 1802)Unbewehrte KegelbieneHabitate des Wirts, Waldränder & -lichtungen, Steinbrüche, Dorf- & Stadtränder.bivoltin Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober unspezialisiert, viele PflanzenfamilienCoelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen
Coelioxys mandibularis Nylander, 1848Mandibel-Kegelbieneunivoltin, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberNahrungsgeneralistenCoelioxys-Arten sind durchweg Kuckucksbienen
Coelioxys rufescens Lepeletier & Serville, 1825Rötliche KegelbieneHabitate der Wirte: z. B. Felder mit Steilwänden, Weinberge, Dünen, Lehm- & Kiesgruben, Waldränder etc.univoltin: Juni, Juli, August, SeptemberNektar: unspezialisiert, viele PflanzenfamilienKuckucksbiene
Colletes cunicularius (Linnaeus, 1761)Frühlings-SeidenbieneSandgebiete: Sand- und Kiesgruben, See- und Binnendünenunivoltin: März, April, Mai streng spezialisiert auf Weidenselbst gegrabene Nester in horizontalen bis leicht schrägen vorzugsweise nicht oder kaum bewachsenen sandigen Böden
Colletes fodiens (Geoffroy, 1785)Filzbindige Seidenbienevorzugsweise Sandgebiete: Binnendünen, Flugsandfelder, Sandgruben, sandige Ruderalflächenunivoltin: Juli, August, Septemberspezialisiert auf Korbblütlerselbst gegrabene Nester vorzugsweise in sandigen, aber auch Lößböden
Colletes marginatus Smith, 1846Dünen-SeidenbieneFlugsandgebieteunivoltin: Juni, Juli, August.spezialisiert auf Schmetterlingsblütlerselbst gegrabene Nester im Sandboden
Colletes similis Schenck, 1853Rainfarn-Seidenbienetrockenwarme Ruderalflächen, Brachen und Hänge sowie Sand- & Lehmgruben.univoltin: Juni, Juli, August, Septemberspezialisiert auf Korbblütlerselbst gegrabene Nester in Steilwänden wie auch vegetationsfreie und -arme schräge und horizontale Flächen
Colletes succinctus (Linnaeus, 1758)Heidekraut-Seidenbienesandige Böden mit großen Heidekrautbeständenunivoltin: August, Septemberspezialisiert auf Ericaceae, vor allem Besenheide bzw. Heidekrautselbst gegrabene Nester in vegetationsarmen sandigen Böden
Dasypoda hirtipes (Fabricius, 1793)Dunkelfransige HosenbieneSandgruben, Flugsandfelder, sandige Hochwasser- und Bahndämme, Sandfugen zwischen Platten etc., Böschungen mit lockerem Lößunivoltin; Juni, Juli, August, Septemberspezialisiert auf Ericaceae, vor allem Besenheide bzw. Heidekrautselbst gegrabene bis 60 cm tiefe Hohlräume im Sand bzw. in lockerer Erde
Epeolus schummeli Schilling, 1849Steppen-FilzbieneJuni oder Juli
Epeolus variegatus (Linnaeus, 1758)Gewöhnliche FilzbieneHabitate der Wirtinnen: Sand-, Kies und Lehmgruben, Steinbrüche, Ruderalflächen, Steilwände & Sandsteingemäuer, Parks & Gärtenunivoltin: Juni, Juli, AugustNektar, vor allem von Korbblütlern : Rainfarn, Wiesen-Schafgarbe, Färber-Kamille etc. Kuckucksbiene
Eucera longicornis (Linnaeus, 1758)Juni-LanghornbieneMagerrasen & Streuobstwiesen, Binnendünen mit Schmetterlingsblütlern (vor allem Zaun-Wicke)univoltin; Mai, Juni, Juli.pollenspezialisiert auf Schmetterlingsblütler: Zaun- & Vogel-Wicke, Wiesen-, Wald- & Knollen-Platterbse, Klee, Luzerneselbst gegrabene Nester in sandigen wie lehmigen Böden mehr oder weniger geneigter Flächen
Eucera nigrescens Pérez, 1879Mai-LanghornbieneStreuobstwiesen etc., wo die Zaun-Wicke wächst.univoltin: April, Mai, Juni, Julipollenspezialisiert auf Schmetterlingsblütler: Zaun-Wicke ,Vogel-Wicke, Wiesen-Platterbse, Klee, Luzerne in selbst gegrabenen Nestern in sandigen wie lehmigen Böden mehr oder weniger geneigter Flächen
Halictus confusus Smith, 1853Verkannte FurchenbieneSandmagerrasen, Binnendünen, trockene, sandige Ruderalflächen, Sandwege, Zwergstrauchheiden. Aber auch an trockenen (Kiefern-)Waldrändern oder Trockengebüschen ist sie zu finden. April, Mai, juni, Juli, August, September. unspezialisiert, bevorzugt Korbblütlern insbesondere Schafgarbe und Habichtskraut. selbst gegrabene Erdnester in sandige oder lehmhaltige Substrate
Halictus eurygnathus Blüthgen, 1931Breitkiefer-Furchenbienetrockenwarme Magerwiesen, Weinbergbrachen, Ruderalflächen, Sand- & Kiesgruben.April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberunspezialisiertselbst gegrabene Nester in der Erde
Halictus leucaheneus Ebmer, 1972Sand-Goldfurchenbiene
Halictus quadricinctus (Fabricius, 1776)Vierbindige Furchenbieneoffene Vegetation, Sand- und Lehmgruben, Böschungen, Ruderalflächen.April, Mai, Juni, Juli, August, September.unspezialisiertGrabwaben in selbstgegrabene Hohlräume in Steilwänden, aber auch in vegetationsarmem ebenem Boden
Halictus rubicundus (Christ, 1791)Rotbeinige FurchenbieneWaldränder, Wiesen, Dämme, Kahlschläge, Sand-, Kies- & Lehmgruben, Brachen.April, Mai, Juniunspezialisiertselbst gegrabene Nester in Steilwänden wie auch ebenem schütter bewachsenem Boden
Halictus semitectus Morawitz, 1873Steppen-Goldfurchenbiene
Halictus sexcinctus (Fabricius, 1775)Sechsbindige FurchenbieneWaldränder, sandige Flächen, trockene Wiesen, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Böschungen April, Mai, Juni, Juliunspezialisiertselbst gegrabene Nester in vegetationsarmen, vorzugsweise sandigen Böden (ebenen Flächen, Böschungen und Steilwände)
Halictus subauratus (Rossi, 1792)Dichtpunktierte Goldfurchenbiene
Halictus submediterraneus (Pauly, 2015)Südliche Goldfurchenbiene
Halictus tumulorum (Linnaeus, 1758)Gewöhnliche Goldfurchenbienepolylektisch: 14 Pflanzenfamilien: Korbblütler, Kreuzbl. Glockenblumengewächse ,univoltin: April, Juli.polylektisch, 14 Pflanzenfamilien: Korbblütler, Kreuzbl. Glockenblumengewächse selbstgegrabene Nester in unterschiedlichem Boden vegetationsarmer meist horizontaler Flächen
Heriades rubicola Pérez, 1890 LinkStängel-Löcherbienein Parks, an Flüssen und TeichenJuni, Juli, August, SeptemberPollen von Korbblütlern (Asteraceae)in Schilfgallen, Stängeln von Hochstauden oder Brombeeren, auch in Käferfraßgängen in Holz
Heriades truncorum (Linnaeus, 1758Gewöhnliche LöcherbieneWaldränder & -lichtungen, Streuobstwiesen, Siedlungenunivoltin: Juni, Juli, August, September, Oktoberspezialisiert auf Korbblütler, Alant, Disteln, Greiskraut, Kamille, Rainfarn, Schafgarbe etc.Liniennester in Totholz aller Art, Ranken und Halmen
Hoplitis adunca (Panzer, 1798)Gewöhnliche NatternkopfbieneKiesgruben, Steinbrüche, Brachen, Ruderalflächen, Parks mit geeigneten Niststrukturen und Natternkopf-Beständen in der Näheunivoltin: Juni, Juli, August, Septemberstreng spezialisiert auf NatternkopNester in Fels-, Löß- und Lehmwänden, Trockenmauern, Fachwerkwänden, Totholz und hohlen Stengeln
Hoplitis anthocopoides (Schenck, 1853)Matte Natternkopfbiene?
Hoplitis claviventris (Thomson, 1872)Gelbspornige Stängelbiene?
Hoplitis leucomelana (Kirby, 1802)Schwarzspornige Stängelbiene?
Hoplitis tridentata (Dufour & Perris, 1840)Dreizahn-Stängelbiene?
Hoplitis villosa (Schenck, 1853)Zottige Felsenbiene
Hylaeus brevicornis Nylander, 1852Kurzfühler-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)meist in vorhandenen Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Hylaeus cardioscapus Cockerell, 1924Herz-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärten
Mai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)
meist in vorhandenen Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Hylaeus clypearis (Schenck, 1853)Kopfschild-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)
meist in vorhandenen Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Hylaeus communis Nylander, 1852Gewöhnliche Maskenbienefast überallAugust, September, Oktoberunspezialisiert (polylektisch)
meist in vorhandenen Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Hylaeus confusus Nylander, 1852Verkannte MaskenbieneWaldränder und -lichtungen, Streuobstwiesen, Röhrichten, Sand- und Lehmgruben, Weinberge, RuderalflächenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin, partiell bivoltin
Schmetterlingsblütler (Camanulaceae)vorhandene Gänge in Totholz, in dürren Brombeerranken
Hylaeus cornutus Curtis, 1831Gehörnte MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)meist in vorhandenen Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus difformis (Eversmann, 1852)Beulen-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus dilatatus (Kirby, 1802)Rundfleck-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus gibbus Saunders, 1850Buckel-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus gredleri Förster, 1871Gredlers MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)inHohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus hyalinatus Smith, 1842Mauer-Maskenbiene?
Hylaeus leptocephalus (Morawitz, 1870)Schmalkopf-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus moricei (Friese, 1898)Röhricht-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus nigritus (Fabricius, 1798)Rainfarn-MaskenbieneSand-, Kies- und Lehmgruben, Steinbrüche, Weinberge, Ruderalflächen, Gärten und ParksJuni, Juli, August
univoltin
spezialisiert auf Asteraceae (oligolektisch)Spalten in Gestein und Trockenmauern, Rissen in Beton. Steilwänden und Abbrüchen
Hylaeus paulus Bridwell, 1919Kleine MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus pfankuchi (Alfken, 1919)Ried-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus pictipes Nylander, 1852Gezeichnete MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus punctatus (Brullé, 1832)Grobpunktierte Maskenbiene?
Hylaeus signatus (Panzer, 1798)Reseden-MaskenbieneSand- und Lehmgruben, Steinbrüche, Dämme, Wegränder, Böschungen, wo die Resede wächstJuni, Juli, August, September
teilweise bivoltin
streng spezialisiert auf Reseda,
oligolektisch
vorhandene Hohlräume in der Erde, in Gemäuer oder in Totholz, in dürren Brombeerranken
Hylaeus sinuatus (Schenck, 1853)Gebuchtete MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus styriacus Förster, 1871Steirische MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus trinotatus (Pérez, 1895)Dreifleck-MaskenbieneWaldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, September
univoltin oder bivoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus variegatus (Fabricius, 1798)Rote MaskenbieneWaldränder, Binnendünen und Flugsandfelder, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Dämme, RuderalflächenJuni, Juli, August, September
univoltin, in langen heißen Sommern auch bivoltin
unspezialisiert (polylektisch) oder spezialisiert auf Resedae (oligolektisch)in verlassenen Erdnestern vor allem von Furchenbienen, auch in Regenwurmgängen
Lasioglossum aeratum (Kirby, 1802)Sandrasen-Schmalbiene in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissenvegetationslosen bis schütter bewachsenen Oberflächen
Lasioglossum albipes (Fabricius, 1781)Weißbeinige Schmalbienein Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Lasioglossum brevicorne (Schenck, 1868)Kurzfühler-Schmalbienein Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Lasioglossum calceatum (Scopoli, 1763)Gewöhnliche Schmalbienein Parks und Gärten,
in trockenwarmen bis Kühlfeuchten Lebensräumen
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
univoltin
unspezialisiert (polylektisch)in Aggregationen oder semisozial mit polygyner Nestgründung,
selbst gegrabene Nester in unterschiedlichen Bodenarten
Lasioglossum costulatum (Kriechbaumer, 1873)Glockenblumen-SchmalbieneWaldränder, Magerrasen, Sand- und Kiesflächen. RuderalflächenMai, Juni, Juli, August, September,
univoltin
stark spezialisiert (oligolektisch) auf Glockenblumengewächse Campanulaceaeselbst gegrabene Nester in Abbrüchen aus Sand oder Lößlehm
univoltin
Lasioglossum fratellum (Pérez, 1903)Wald-Schmalbienefeuchtkühle Lebensräume wie Wege, Waldränder und -lichtungen, MooreApril, Mai, Juni, Juli
univoltin
unspezialisiert (polylektisch)selbstgegrabene Nester im Boden
Lasioglossum intermedium (Schenck, 1868)Mittlere Schmalbienein Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Lasioglossum interruptum (Panzer,vss)Schwarzrote Schmalbienewarmtrockene Biotope: Trockenrasen, Magerwiesen, RuderalflächenMai, Juni, Juli, August, September,
univoltin
Korbblütler (Asteriaceae), Rauhblattgewächse (Boriginaceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Dickblattgewächse (Crassulaceae),
Rosengewächse (Rosaceae)
selbst gegrabene Nester in sandigen Böden oder Lößlehm mit schütterer Vegetation
Lasioglossum laevigatum (Kirby, 180Bezahnte Schmalbienein Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Lasioglossum laticeps (Schenck, 1868)Breitkopf-Schmalbienein Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Lasioglossum leucopus (Kirby, 1802)Hellfüßige Schmalbienein Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Lasioglossum lineare (Schenck, 1868)Schornstein-Schmalbienein Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Lasioglossum lucidulum (Schenck, 1861)Leuchtende Schmalbieneselbst gegrabene Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum majus (Nylander, 1852)Große Schmalbieneselbst gegrabene Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum malachurum (Kirby, 1802)Feldweg-SchmalbieneLöß- & Lehmgebiete, auch Sandgebiete: Lehmgruben, Waldränder, Parks & GärtenApril, Mai Juni, Juli, August, September, Oktoberunspezialisiertselbst gegrabene Nester in verdichtetem, lehmigem Boden meist vegetationsfreier horizontaler Flächen; nistet meist in größeren Aggregationen
Lasioglossum minutissimum (Kirby, 1802)Winzige Schmalbieneselbst gegrabene Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum monstrificum (Morawitz, 1891)Wangendorn-Schmalbieneselbst gegrabene Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum morio (Fabricius, 1793)Dunkelgrüne Schmalbieneunterschiedliche Biotope (Ubiquist)ab Aprilunspezialisiert selbst gegrabene nester in der Erde, an Böschungen, an vegetationsfreien Stellen,
häufig in kleinen Aggregationen
Lasioglossum nitidiusculum (Kirby, 1802)Glänzende Schmalbiene
Lasioglossum nitidulum (Fabricius, 1804)Grünglanz-Schmalbienefelsige Trockenhänge, Weinberge, in Trockenmauern und HauswändenMärz, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
univoltin
unspezialisiert Nester vor allem in Ritzen von Steilwänden und Mauern
Lasioglossum parvulum (Schenck, 1853)Dunkle Schmalbieneselbst gegrabenenNester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum pauxillum (Schenck, 1853)Acker-Schmalbieneunterschiedliche Biotope: Brachen, Trockenhänge, Böschungen, auch Parks & Gärten etcunivoltin: April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober.unspezialisiertselbst gegrabene Nester in der Erde (z. B. Böschungen) und Lehmfugen in Trockenmauern.
Lasioglossum prasinum (Smith, 1848)Steppenheide-Schmalbieneselbst gegrabenen Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum punctatissimum (Schenck, 1853)Punktierte Schmalbieneunterschiedliche Biotope (Ubiquist)April, mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberunspezialisiert selbst gegrabene Nester in der Erde und in Lehmfugen
Lasioglossum quadrinotatulum (Schenck, 1861)Vierpunkt-Schmalbieneselbst gegrabenen Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum quadrinotatum (Kirby, 1802)Vierfleck-Schmalbieneselbst gegrabenen Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum rufitarse (Zetterstedt, 1838)Rotfuß-Schmalbieneselbst gegrabenen Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum semilucens (Alfken, 1914)Mattglänzende Schmalbieneunterschiedliche Biotope (Ubiquist)April, Mai, Juni, Juliunspezialisiert selbst gegrabene Nester in der Erde,
häufig in kleineren Aggregationen)
Lasioglossum setulosum (Strand, 1909)Wimpern-Schmalbiene
Lasioglossum sexmotatum (Kirby, 1802)Spargel-Schmalbienetrockenwarme Habitate,
Magerrasen, Wegböschungen, Ruderalflächen, Parks und Gärten
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober,
univoltin
unspezialisiert selbst gegrabene Nester in der Erde,
solitär
Lasioglossum sexstrigatum (Schenck, 1868)Sechsstreifige SchmalbieneSandgebiete, sandige Ruderalflächen, Binnendünen, auch in lichten Wäldernab Aprilunspezialisiert selbst gegrabene Nester in der Erde,
in kleineren bis größeren Aggregationen
Lasioglossum tarsatum (Schenck, 1868)Dünen-Schmalbieneselbst gegrabene Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum villosulum (Kirby, 1802)Zottige Schmalbieneselbst gegrabene Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum xanthopus (Kirby, 1802)Große Salbei-SchmalbieneWaldränder, Magerrasen & trockene Fettwiesen, Brachen, Dämme, Hänge, Gärtenunivoltin: April, Mai, Juni, Juli August, September, Oktoberunspezialisiertselbst gegrabene Nester in der Erde; nistet solitär
Lasioglossum zonulum (Smith, 1848)Breitbindige Schmalbienetrockene Wiesen, Ruderalflächen, Parks & Gärtenunivoltin: April, Mai, Juni, Juli, August, September.sehr unspezialisiertselbst gegrabene Nester an vegetationsarmen Stellen in unterschiedlichen, auch harten Bodenarten; solitär
Macropis europaea Warncke, 1973Auen SchenkelbieneWaldränder, Niedermoore, Parks & Gärten, wenn die an Feuchtigkeit gebundenen Trachtpflanzen (Gilbweiderich) dort vorkommen.Juni, Juli, August, Septemberzum Öl- und Pollensammeln streng spezialisiert auf die Gattung Lysimachia (Gilbweiderich), unspezialisiert auf Nektarquellen.selbst gegrabene Nester in verschiedenen Bodenarten, oft in Uferböschungen
Macropis fulvipes (Fabricius, 1804)Wald-SchenkelbieneWaldränder & -lichtungen, Waldauen, Parks & Gärten in Waldnähe, wenn es in der Nähe Gilbweiderich-Bestände gibt. Juni, Juli, Augustzum Öl- und Pollensammeln streng spezialisiert auf die Gattung Lysimachia (Gilbweiderich), unspezialisiert auf Nektarquellen.selbst gegrabene Nester in verschiedenen Bodenarten in senkrechten Lehmwänden ebenso wie in Uferböschungen und Wiesenhängen
Megachile alpicola Alfken, 1924Kleine BlattschneiderbieneWaldlichtungen und -ränder 2 Generationen:
Juni, Juli, August, im Falle einer zweiten Generation bis September/Oktober
4 Pflanzenfamilien, u. a. Gewöhnliche Kratzdistel, Habichtskraut, Mittlerer WegerichHohlräume, z. B. Fraßgänge von Käfern in Totholz
Megachile apicalis Spinola, 1808Flockenblumen-Blattschneiderbienetrockenwarme StandorteJuni, Juli, Augustunspezialisiert mit besonderer Bevorzugung von Carduoideaein vorgefundenen Hohlräumen, wie hohlen Pflanzenstengeln und Löchern in Steilwänden oder im Boden
Megachile centuncularis (Linnaeus, 1758)Rosen-BlattschneiderbieneWaldlichtungen & -ränder, Brachen, Ruderalflächen, Hecken, auch Gärten & Parks1–2 Generationen im Jahr (teilweise bivoltin)
1. ab Juni, Juli, August
2. ab August, September, Oktober
unspezialisiertHohlräume in Baumstümpfen, Pfosten & Balken, hohlen Stengeln (Brombeere, Heckenrosen, Königskerzen, Schilf), Mauern und Nisthilfen
Megachile circumcincta (Kirby, 1802)Gebänderte Blattschneiderbienevor allem Sandgebiete, auch Löß- & Lehmgebiete an Böchungen, in Sand-, Kies- & Lehmgruben, auf Magerrasen, auch Gärten.Mai, Juni, Juli, Augustunspezialisiertan vegetationsarmen Stellen in selbstgegrabenen Hohlräumen im Boden dicht unter der Erdoberfläche bzw. unter Steinen und in vorhandenen oberirdischen Hohlräumen
Megachile ericetorum Lepeletier, 1841Platterbsen-MörtelbieneMagerrasen, Sand- und Lehmgruben, Brachen, Ruderalstellen, Böschungen – auch in Siedlungen, sofern Steilwände und Gemäuer vorhanden sindunivoltin: Juni, Juli. August spezialisiert auf Schmetterlingsblütler: Hornklee, Platterbsen, Hauhechel, Steinklee etc.; auch LippenblütlerHohlräume in Steilwänden, Abbrüchen, Mörtelfugen und Ziegeln, Spalten in Fels und Trockenmauern, Pelzbienennester
Megachile genalis Morawitz, 1880Stängel-BlattschneiderbieneJuni, Juli, August, September, Oktoberschneiden aus Laubblättern (bisweilen auch Blütenblättern) ovale und runde Stücke aus und bauen damit die Brutzellen und den Nestverschluß ihrer Linienbauten
Megachile lapponica Thomson, 1872Weidenröschen-BlattschneiderbieneWaldränder & -lichtungen & Kahlschläge, Siedlungsränder: Parks & Gärtenunivoltin: Juni, Juli, August.pollenspezialisiert auf Weidenröschen, vielleicht gar nur das Wald-Weidenröschen; Nektar von Korb- und Schmetterlingsblütlern und Rubus-Arten (Brom- & Himbeeren etc.). Insektenfraßgänge in Totholz: Baumstümpfe, Äste, Holzpfosten, auch Nisthilfen
Megachile leachella Curtis, 1828Dünen-BlattschneiderbieneJuni, Juli, August, September, Oktoberschneiden aus Laubblättern (bisweilen auch Blütenblättern) ovale und runde Stücke aus und bauen damit die Brutzellen und den Nestverschluß ihrer Linienbauten
Megachile ligniseca (Kirby, 1802)Holz-BlattschneiderbieneWaldränder & -lichtungen & Kahlschläge, Siedlungsgebiete.univoltin: Juni, Juli; August, September unspezialisiert, 5 Pflanzenfamilien als Pollenquellen: Korbblütler, Kardengewächse, Schmetterlingsblütler, Lippenblütler und Wegerichgewächsevorhandene Fraßgänge in – vor allem morschem – Totholz (z. B. Weiden) sowie in hohlen Pflanzenstengeln, auch in Nisthilfen; Nistmaterial: Blattstücke von verschiedenen Pflanzen, Nestverschluß aus zerkauten Blättern.
Megachile maritima (Kirby, 1802)Sand-BlattschneiderbieneSandgebiete: Binnen- und Küstendünen, Sandheiden, Sandgruben, sandige Ruderalflächen.univoltin: Juni, Juli, August, September.unspezialisiert, 5 Pflanzenfamilien als Pollenquellen: Korbblütler, Rauhblattgewächse, Schmetterlingsbl., Nachtkerzengew., Wegerichgew. Nester in selbstgegrabenen, nur wenige Zentimeter tiefen Hohlräumen in der Erde (meist zwischen Graswurzeln)
Megachile pilidens Alfken, 1924Filzzahn-Blattschneiderbienetrockenwarme Hänge & Magerrasen, Trockenmauern, Lehm- & Kiesgruben etc.univoltin: Juni, Juli, Augustunspezialisiert, 3 Pflanzenfamilien als Pollenquellen: bevorzugt: Schmetterlingsblütler, auch Korbblütler , Dickblattgewächsevorhandene Hohlräume unter Steinen, in Felsspalten & Trockenmauern
Megachile rotundata (Fabricius, 1787)Luzerne-BlattschneiderbieneBinnendünen, Sand- und Lehmgruben, südexponierte und strukturreiche Waldränder, auch im Siedlungsbereich in Parkanlagen, an Ruderalstellen und in Gärten. univoltin: Juni, Juli, August unspezialisiertNistet in vorhandenen, oberirdischen Hohlräumen, v.a. in Fraßgängen in totem Holz und in hohlen Pflanzenstengeln; auch in Hohlräumen in Löß- und Lehmwänden. Besiedelt auch Nisthilfen, z.B. Bohrungen in Holz, Bambusrohr, Trinkhalme (Durchmesser 6 mm, Gangtiefe 8-10 cm).
Megachile versicolor Smith, 1844Bunte BlattschneiderbieneWaldinnen- & Außenränder, Trockenhänge, Böschungen, Ruderalflächenpartiell bivoltin: Mai, Juni, Juli
2. Generation: August, September
unspezialisiertvorhandene lineare Gänge in Totholz und anderem Material (u. a. in Nisthilfen, Ø 5–7 mm), auch selbstgenagte Gänge in markhaltigen Pflanzenstengeln (Brombeeren, Wildrosen, Königskerzen)
Megachile willughbiella (Kirby, 1802)Garten-BlattschneiderbieneWaldränder & -lichtungen, Brachen, Gärten und Parks, sofern morsches Totholz, Lößwände oder Trockenmauern als Nistsubstrat vorhanden sindunivoltin, teilweise bivoltin: Juni, Juli, August, Septemberunspezialisiertselbstgenagte Gänge in morschem Holz, unter Rinde, vorhandene Fraßgänge, Mauerfugen, verlassene Pelzbienen-Nester; gelegentlich kommunale Nistweise
Melecta albifrons (Förster, 1771)Gewöhnliche TrauerbieneHabitate des artspezifischen Wirtsunivoltin: März, April, Mai, JuniNektar: ziemlich unspezialisiertKuckucksbiene
Melecta luctuosa (Scopoli, 1770)Pracht-TrauerbieneKuckucksbiene bei der Pelzbiene, Habitate des artspezifischen Wirtsunivoltin: April, Mai, Juni, JuliNektar: ziemlich unspezialisiertKuckucksbiene bei der Pelzbiene
Melitta haemorrhoidalis (Fabricius, 1775)Glockenblumen-Sägehornbienesonnige Waldränder- und lichtungen, Parks, Feldheckenunivoltin: Juli, August, Septemberoligolektisch: spezialisiert auf Glockenblumen (Campanula bzw. Campanulaceae)selbstgegrabene nester in verschiedenen Bodenarten, Überwinterung als Ruhelarve
Melitta leporina (Panzer, 1799)Luzerne-SägehornbieneLuzernefelder, Sand-,Kies- und Lehmgruben, Dämme, Feldhecken, Böschungen, Brachen und Ruderalflächenunivoltin: Juni, Juli, August, Septemberoligolektisch: pezialisiert vor allem auf Luzerne, aber auch Klee selbstgegrabene Nester in verschiedenen Bodenarten, Überwinterung als Ruhelarve
Melitta nigricans Alfken, 1905Blutweiderich-Sägehornbienein Blutweiderichbeständen an Flußauen, Bächen und Wassergräbenunivoltin: Juli, Augustoligolektisch: spezialisiert auf Blutweiderichselbstgegrabene Nester in Böschungen mit sandigen oder lehmigen Böden
Nomada alboguttata Herrich-Schäffer, 1839Weißfleckige WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin, partiell bivoltin: April, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberNektar: unspezialisiertKuckucksbiene
Nomada armata Herrich-Schäffer, 1839Bedornte WespenbieneKuckucksbiene, Habitat des artspezifischen Wirtsunivoltin: Mai, Juni, Juli, AugustNektar: bevorzugt an den Trachtpflanzen des WirtsKuckucksbiene bei der Sandbiene Andrena hattorfiana
Nomada bifasciata Olivier, 1811Rotbäuchige WespenbieneKuckucksbiene
Nomada castellana Dusmet, 1913Kastilische WespenbieneKuckucksbiene
Nomada glabella Thomson, 1870Glatte WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen WirteKuckucksbiene
Nomada leucophthalma (Kirby 1802)Frühe WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin: März, April, Mai, JuniNektar, vor allem an WeidenKuckucksbiene bei den Sandbienen Andrena clarcella, Andrena apicata, Andrena nycthemera
Nomada ruficornis (Linnaeus, 1758)Rotfühler-WespenbieneKuckucksbiene, Habitat des artspezifischen Wirtsunivoltin: April, MaiNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei der Sandbiene Andrena haemorrhoa
Nomada rufipes Fabricius, 1793Heide-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirteunivoltin: Juli, August, SeptemberNektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei den Sandbienen Andrena fuscipes und Andrena simillima
Nomada sheppardana (Kirby 1802)Sheppards WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirtebivoltin: Mai, Juni und Juli, AugustNektar: wie ihre Wirte unspezialisiertKuckucksbiene bei den Schmalbienen Lasioglossum nitidiusculum und L. sexstrigatum
Nomada tormentillae Alfken, 1901Blutwurz-WespenbieneKuckucksbiene, Habitate der artspezifischen Wirte
Osmia aurulenta (Panzer, 1799)Goldene SchneckenhausbieneBinnendünen, Felshänge, Brachen, strukturreiche Waldränder, auch Böschungen und Parksmeist univoltin: April, Mai, Juni, Juli, Augustunspezialisiert (polylektisch), sechs Pflanzenfamilien, vor allem Fabaceae und Lamiaceaeleere mittelgroße bis große Schneckenhäuser, dort meist mehrere Brutzellen, Überwinterung als Imago im Kokon im Schneckenhaus
Osmia bicolor (Schrank, 1781)Zweifarbige Schneckenhausbienestrukturreiche Waldränder, Hecken, Brachen, auch Böschungen und Parksunivoltin: März, April, Mai, Juni, Juliunspezialisiert (polylektisch), 13 Pflanzenfamilienleere Schneckenhäuser, dort meist nur eine Brutzelle, Überwinterung als Imago im Kokon im Schneckenhaus
Osmia bicornis (Linnaeus, 1758)Rote MauerbieneWaldränder, Waldlichtungen, Feldhecken, Streuobstwiesen, Parks und Gärten (synanthrop)univoltin: März, April, Mai, JuniPollen vieler Kräuter, Sträucher und Bäume aus 18 Pflanzenfamilien (polylektisch), wenig Nektarvorhandene Hohlräume aller Art, sonst bis zu 30 Brutzellen, die aus feuchter (Lehm-) Erde gebaut werden, Überwinterung als Imago im Kokon
Osmia brevicornis (Fabricius, 1798)Schöterich-Mauerbienesüdexponierte Waldränder, Streuobstwiesen, Gärten, Parksunivoltin: April, Mai, Juni, Überwinterung als Imagooligolektisch, auf Brassicaceae spezialisiertvorhandene Hohlräume, besonders in Fraßgängen in totem Holz
Osmia caerulescens (Linnaeus, 1758)Blaue MauerbieneWaldränder- und Lichtungen, Streuobstwiesen, Parks, Gärten (synanthrop)partiell bivoltin: März, April, Mai, Juni, Juli, AugustPollen vieler Kräuter, Sträucher und Bäume aus 7 Pflanzenfamilienvorhandene Hohlräume (4-5 mm) in Totholz und Pflanzenstängeln, Gestein und Lehmwänden, auch in alten Pelzbienennestern
Osmia cornuta (Latreille, 1805)Gehörnte Mauerbienesynanthroph, in den engeren Siedlungsbereichen des Menschenunivoltin: März, April, Mai, Junipolylektisch, Pollen vieler Kräuter, Sträuche und Bäumevorhandene Hohlräume in Flächen aller Art, Überwinterung als Imago im Kokon
Osmia leaiana (Kirby, 1802)Zweihöckrige MauerbieneWaldränder, Streuobstwiesen, Brachen, Ruderalflächen, Parksunivoltin: Mai, Juni, Juli, August, Septemberoligolektisch, spezialisiert auf Korbblütler (Astereceae)in vorhandenen Hohlräumen in Totholz, in Schilfhalmen und Steinlöchern
Osmia niveata (Fabricius, 1804)Einhöckrige Mauerbiene
Osmia pilicornis Smith, 1846Lungenkraut-Mauerbiene
Panurgus calcaratus (Scopo|i, 1763)Stumpfzähnige ZottelbieneSand- und Kiesgruben, Dämme, trockene Böschungen, Ruderalflächen, Wegränderunivoltin: Juni, Juli, August, Septemberspezialisiert auf Korbblütler (Asteraceae)selbstgegrabene Hohlräume in schütter bewachsenen oder vegetationsfreien Flächen, kommunale Nistweise, Überwinterung als Ruhelarve
Pseudoanthidium nanum (Mocsáry, 1879)Östliche ZwergwollbieneKuckucksbiene
Sphecodes cristatus Hagens, 1882Gekielte Blutbiene
Sphecodes ephippius (Linnaeus, 1767)Gewöhnliche BlutbieneHabitate der WirtsartenMärz, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober.unspezialisiertKuckucksbiene; Überwinterung als Imago.
Sphecodes ferruginatus Hagens, 1882Rostfarbene BlutbieneWiesen, Magerrasen, Weiden, Waldränder.März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, OktoberNektar, Honigtau
Sphecodes geoffrellus (Kirby, 1802)Glänzende Zwerg-Blutbiene
Sphecodes longulus Hagens, 1882Längliche BlutbieneMai, Juni, Juli, August, September, OktoberKuckucksbiene
Sphecodes marginatus Hagens, 1882Gerandete Zwerg-BlutbieneMai, Juni, Juli, August, September, OktoberKuckucksbiene
Sphecodes miniatus Hagens, 1882Gewöhnliche Zwerg-BlutbieneHabitate der WirtsartenApril, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberunspezialisiertKuckucksbiene; Überwinterung als Imago.
Sphecodes monilicornis (Kirby, 1802)Dickkopf-Blutbiene
Sphecodes niger Hagens, 1874Schwarze BlutbieneMai, Juni, Juli, August, September, OktoberKuckucksbiene
Sphecodes pellucidus Smith, 1845Sand-BlutbieneHabitate der Wirtsarten, vor allem Sandgebiete.1, möglicherweise 2 Generationen (uni- bzw. bivoltin) März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberunspezialisiert: Korbblütler, Dickblattgewächse, WeidengewächseKuckucksbiene; Überwinterung als Imago.
Sphecodes puncticeps Thomson, 1870Punktierte BlutbieneApril, Mai Juni, Juli, August, SeptemberKuckucksbiene
Sphecodes reticulatus Thomson, 1870Netz-BlutbieneMai, Juni, Juli, August, September, OktoberKuckucksbiene
Sphecodes scabricollis Wesmael, 1835Leistenkopf-BlutbieneJuni, Juli, August, SeptemberKuckucksbiene
Stelis breviuscula (Nylander, 1848)Kurze Düsterbieneunivoltin: Juni, Juli, August. Überwinterung als Ruhelarve im Kokonverschiedenste Pflanzenarten, bevorzugt werden aber Korbblütler
Stelis minima Schenck, 1859Winzige DüsterbieneMai, Juni, Juli, August, SeptemberKuckucksbiene
Stelis minuta Lepeletier & Serville, 1828Zwerg-DüsternbieneHabitate der spezifischen Wirtinunivoltin: Juni, Juli, August, September Nektar: unspezialisiert (Glockenblume, Storchschnabel, Wiesen-Löwenzahn etc.)Kuckucksbiene bei Mauerbienen, Überwinterung als Ruhelarve
Stelis ornatula (Klug, 1807)Stängel-DüsterbieneHabitate der spezifischen Wirtinunivoltin: Mai, Juni, JuliNektar: unspezialisiert, vor allem KorbblütlerKuckucksbiene, Überwinterung als Ruhelarve im Kokon
Stelis phaeoptera (Kirby, 1802)Schwarzflüglige DüsterbieneMai, Juni, Juli, August, SeptemberKuckucksbiene
Stelis punctulatissima (Kirby, 1802)Punktierte DüsterbieneHabitate der spezifischen Wirteunivoltin: Juni, Juli, AugustNektar: unspezialisiert mit Bevorzugung von KorbblütlernKuckucksbiene bei Harz- & Wollbienen, evtl. auch Mauerbienen und der Mörtelbiene
Stelis signata (Latreille, 1809)Gelbfleckige DüsterbieneHabitate des spezifischen Wirtsunivoltin:Mai, Juni, Juli, August.Nektar: unspezialisiertKuckucksbiene bei der Woll- & Harzbiene
Tetralonia malvae (Rossi, 1806)Malven-LanghornbieneRuderalflächen auf Sand und Lößlehm, Binndendünen etc. mit Malven-Beständenunivoltin: Juli, Augustpollenspezialisiert auf Malvengewächseselbstgegrabene Nester in ebenen sandigen (Ruderal-) Flächen
Tetraloniella dentata (Germar, 1839)Flockenblumen-Langhornbieneauf wenige Blütenpflanzen spezialisiertSelbstgegrabene Nester in ebenen wie stark geneigten Flächen
Tetraloniella salicariae (Lepeletier, 1841)Blutweiderich-Langhornbienewarme Offenlandregionen, Fluß- und Bachauen, alte Sand- & Kiesgruben etc.univoltin: Juli, Augustpollenspezialisiert auf BlutweiderichgewächseSelbstgegrabene Nester in Sand und Lößlehm in mehr oder weniger geneigter Flächen
Thyreus orbatus (Lepeletier, 1841)Schwarzgesichtige FleckenbieneLehmwände, MauernJuni, Juli, Augustkeine Blütenspezialisierung Kuckucksbienen, die ausschließlich Pelzbienen parasitieren