Insektensterben führt zu „Kollaps der Natur“

Insekten sind auf dem Weg auszusterben – zu diesem Schluss kommt ein aktueller Bericht. Schon innerhalb eines Jahrhunderts könnten, wenn es zu keiner Trendumkehr kommt, 40 Prozent der Insektenarten der Vergangenheit angehören, heißt es darin. Das könnte zu einem „Kollaps der Ökosysteme der Natur führen“.

In ungewöhnlich deutlichen Worten wird vor dem Massensterben gewarnt: „Wenn wir unsere Methoden zur Nahrungsmittelproduktion nicht ändern, sind Insekten in ihrer Gesamtheit in einigen Jahrzehnten auf dem Weg zum Aussterben. Die Auswirkungen auf die Ökosysteme des Planeten sind gelinde gesagt katastrophal“, heißt es in dem Artikel, der in der Zeitschrift „Biological Conversation“ erscheint.

 

Denn vor allem die Veränderung der Landwirtschaft habe in den vergangenen 60 Jahren dazu beigetragen, dass heute unzählige Insektenarten gefährdet sind: Einerseits durch den Verlust von Lebensraum für die Tiere, andererseits durch den starken Einsatz von Pestiziden. Insekten sterben dabei achtmal schneller aus als Säugetiere, Vögel und Reptilien.

Wichtige Nahrungsquelle für andere Tierarten

Berichte über das Insektensterben gab es in den vergangenen Jahren immer wieder: Für Aufsehen sorgte etwa eine deutsche Studie aus dem Jahr 2017, in der auf einen Rückgang um drei Viertel innerhalb von 25 Jahren hingewiesen wurde. Der nun erscheinende Artikel nimmt Bezug auf 73 solcher Studien und malt ein verheerendes Bild.

Marienkäfer
ORF.at/Nadja Igler
Auch viele Arten aus der Familie der Marienkäfer sind betroffen

Dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Masse der Insekten jährlich um 2,5 Prozent zurückging, ist für Francisco Sanchez-Bayo, Forscher an der Uni Sydney und Mitautor des Artikels, „schockierend“. Die größte Auswirkung habe das Insektensterben auf Tiere, die Insekten fressen – Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische. „Wenn diese Nahrungsquelle weggenommen wird, verenden diese Tiere an ihrem Hunger“, so Sanchez-Bayo gegenüber dem britischen „Guardian“.

Betroffen ist eine Vielzahl verschiedener Insektenordnungen und Arten, darunter auch viele weit verbreitete Spezies. Schmetterlinge, Hautflügler – also etwa Bienen und Wespen – und Käfer sind an Land besonders betroffen. Bei Libellen, Eintags-, Stein- und Köcherfliegen soll bereits eine wesentliche Anzahl von Arten ausgestorben sein, heißt es in dem Artikel.

Klimakrise trägt zu Massensterben bei

Ausnahmen gibt es nur wenige. So hat sich etwa eine bestimmte Hummelart in den USA deutlich vermehrt, weil sie weniger anfällig für Pestizide ist. „Es gibt immer einige Spezies, die von dem Vakuum profitieren, das durch das Aussterben anderer Arten hinterlassen wurde“, so Sanchez-Bayo.

Dort, wo die industrielle Landwirtschaft nicht so vorangeschritten ist, spielt dafür die Klimakrise eine umso größere Rolle. Die ansteigenden Temperaturen in den Tropen erschweren die Lebensumstände für viele Insektenarten. Das konnte zuletzt in Puerto Rico beobachtet werden: Im dortigen Regenwald verschwand über die letzten Jahrzehnte ein Großteil der Insekten am Boden – der Temperaturanstieg in der Zeit wird als wahrscheinlichste Ursache für das Massensterben vermutet.

Saubere Windschutzscheibe als Indikator

Der Wissenschaftler nannte im „Guardian“ ein Beispiel, woran er persönlich merkte, dass die Zahl der Insekten stark rückläufig ist: Bei einem Urlaub in Australien fuhr er rund 700 Kilometer mit dem Auto – ohne ein einziges Mal die Windschutzscheibe säubern zu müssen. „Vor Jahren musste man das andauernd“, so Sanchez-Bayo.

Auswirkungen gibt es aber auch in Österreich: „Viele Tiere wie Fledermäuse und Igel sind von Insekten abhängig“, heißt es von Greenpeace Österreich. „Besonders fatal ist das Insektensterben für viele Vogelarten. Auch in Österreich ist das Vogelsterben gewaltig. Hier leben nur noch halb so viele Feldlerchen wie noch vor wenigen Jahren. Kiebitze und Ortolane sind vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund brauchen wir eine ökologische Landwirtschaft, die ohne Pflanzengifte auskommt und die Artenvielfalt fördert.“

Ein vollständiges Bild der Situation entsteht aber auch durch den jetzigen Artikel nicht. Die meisten der Studien, die analysiert wurden, stammen aus Europa und Nordamerika. Nur einige wenige befassten sich etwa mit China oder Südamerika, in vielen Regionen gibt es überhaupt keine verwertbaren Studien. Das Insektensterben könnte insofern sogar noch schlimmer sein, so die britische Ökologin Georgina Mace im „New Scientist“ – denn in vielen tropischen Regionen sei die Situation „noch schlimmer“ als in gemäßigtem Klima.

Quelle: ORF.at

Die neuen Super-Pestizide

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Bayer-Monsanto beantragt die Zulassung eines neuen Insektengifts. Bereits im August könnte die Pestizidmischung auf den Markt kommen. Fordern Sie jetzt Agrarministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze auf, das zu verhindern!

Bayer-Monsanto ist auf Bienenjagd. Gerade erst hat die EU drei Neonikotinotide verboten, weil sie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge töten. Jetzt legt der Chemiegigant einfach mit der nächsten Pestizidmischung nach – wieder ist sie tödlich für Bienen. Sie wirkt besonders perfide. Man behandelt das Saatkorn, und das Nervengift wirkt in allen Teilen der Pflanze: Stängel, Blätter und Blüte werden giftig. Bis August müssen wir die Zulassung verhindern.

Im Frühjahr protestierten Hunderttausende Campact-Unterstützer/innen gegen giftige Neonikotinoide. Mit Erfolg – Agrarministerin Julia Klöckner und Umweltministerin Svenja Schulze stimmten im EU-Rat für ein Verbot. Das reichte für die Mehrheit. „Was der Biene schadet, muss vom Markt“, sagte Klöckner im Interview.[2] Jetzt müssen Klöckner und Schulze dazu stehen – und auch die Zulassung der neuen Giftmischungen verhindern. 

Bayer-Monsanto hat es eilig: Schon im August könnten die ersten Pestizidmischungen mit Flupyradifuron auf den Markt kommen. Klöckner und Schulze müssen das verhindern – und dürfen nicht vor Bayer-Monsanto einknicken. Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München wollen wir deshalb 200.000 Unterschriften gegen das Bienengift sammeln – und sie den Ministerinnen in wenigen Tagen persönlich übergeben. Helfen Sie mit!

Die Agrarindustrie hat sich mächtig breit gemacht auf unseren Feldern. Sie tötet Insekten – und zwingt die bäuerliche Landwirtschaft zum Rückzug. Zu viel Gülle gefährdet das Trinkwasser.[3] Hecken und Wiesen verschwinden aus der Landschaft. Das Insektensterben hat Folgen für etliche andere Tiere: Igel, Vögel, Fledermäuse und Frösche finden nicht genug zu fressen.[4] Diese Zerstörung zahlen wir auch noch selbst: Großbetriebe und Investoren greifen Agrarsubventionen ab – und machen so noch mehr Profit.[5] 

Um das Sterben in der Natur zu stoppen, müssen wir uns Bayer-Monsanto und Co. entgegenstellen – und zwar gemeinsam. Glyphosat, Neonikotinoide, Flupyradifuron: Pestizid für Pestizid muss vom Acker. Unser aller Hartnäckigkeit hat uns schon weit gebracht. Vor ein paar Jahren konnten die Konzerne noch weitgehend ungestört mit Ackergiften Geschäfte machen. Mittlerweile sind Pestizide ein großes politisches Thema.  

Bei den Neonikotinoiden hat die Umweltbewegung einen wichtigen Sieg errungen. Dazu haben auch Hunderttausende Campact-Unterstützer/innen mit ihrem Engagement beigetragen. Jetzt müssen wir dranbleiben – damit Bayer-Monsanto unseren Erfolg nicht wieder zunichte macht. Fordern Sie jetzt von Klöckner und Schulze, den neuen Bienenkillern die Zulassung zu verweigern!

Hier klicken und Appell unterzeichnen

Quelle: campact.de

Leere Supermarktregale bei Penny: Das passiert, wenn die Bienen sterben

Penny Regale BienenFoto © utopia

Unzählige Lebensmittel könnten verschwinden, wenn das Bienensterben weitergeht. Penny zeigt jetzt mit einer eindrucksvollen Aktion wie unsere Supermärkte ohne Bienen aussehen würden.

Die Discounterkette Penny hat eine Filiale in Hannover Langenhagen ziemlich leergeräumt. In dem Laden findet man fast kein Obst mehr, keinen Kakao, Senf und kaum mehr Kosmetikprodukte. Und auch viele verarbeitetet Lebensmittel hat der Discounter aus seinen Regalen geräumt – insgesamt über die Hälfte der 2.500 Artikel im Penny-Sortiment.

Mit der Aktion, die Penny zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (Nabu) und dem Umweltministerium umgesetzt hat, will Penny auf das weltweite Bienensterben aufmerksam machen – und welche Folgen der Verlust der Bienen für uns hat. Penny hat dazu gemeinsam mit dem Nabu alle Lebensmittel aus der Filiale geräumt, die es ohne die Bienen nicht mehr gäbe.

Regale leer bei Penny: Das haben Bienen mit unseren Lebensmitteln zu tun

Warum sind Bienen so wichtig? Gemeinsam mit anderen Insekten bestäuben sie über 85 Prozent der Wild- und Kulturpflanzen weltweit und sorgen so dafür, dass Obst-, Gemüse und weitere Nahrungsmittel angebaut werden können.

Wenn die Bienen also verschwinden, dann verschwinden nicht nur viele Obstsorten, wie Äpfel, Pfirsiche oder Erdbeeren aus den Supermarktregalen, sondern auch Kakao und Kaffee, Senf, Raps- und Sonnenblumenöl, Gewürze und viele Lebensmittel, die diese Zutaten enthalten. Eine Bestäubung von Hand sei zwar bereits möglich und sogar rentabel, jedoch umso aufwendiger, wenn es keine Bienen mehr gäbe, sagt Till-David Schade vom Nabu, der die Aktion betreut.

Aktion zum Bienensterben bei Penny: Kein Shampoo, keine Wattepads, keine Gummibärchen

Auch Produkte, die nicht offensichtlich von der Bestäubung der Biene abhängig sind, fallen aus dem Sortiment. So gäbe es ohne die Bienen kaum mehr Kosmetikartikel. In vielen Shampoos, Cremes und Duschgels sind Extrakte enthalten, die aus Pflanzen gewonnen werden. Und auch Baumwolle ist von der Bestäubung durch die Bienen abhängig – weswegen es keine Wattepads, Wattestäbchen oder Tampons mehr gäbe ohne die Bienen.

Süßigkeiten fallen ebenfalls aus dem Sortiment: Schokolade besteht zu großen Teilen aus Kakao, das ist offensichtlich. Aber auch Gummibärchen gäbe es nicht mehr, weil die häufig mit Bienenwachs überzogen sind. Das sorgt dafür, dass Fruchtgummis glänzen in der Packung nicht zusammenkleben.

Das bleibt im Penny-Sortiment: Ananas, Bananen und viel Gemüse

Geblieben sind Lebensmittel, die unabhängig von der Biene sind, weil sie von anderen Tierarten oder dem Wind bestäubt werden: Bananen beispielsweise werden von Fledermäusen, Vögeln und Spitzhörnchen bestäubt, Ananas von sehr kleinen Insektenarten.

Im Sortiment findet man außerdem noch immer Lebensmittel, die nur indirekt von der Bestäubung der Bienen abhängig sind. „Wir mussten irgendwo eine Grenze ziehen, sonst hätten wir den ganzen Laden leergeräumt“, sagt Schade. So findet man Gemüsesorten, wie Kartoffeln, Tomaten, Salat oder Paprika noch immer, weil hier nicht die Frucht sondern der Samen von der Bestäubung der Biene abhängig ist. Auf lange Sicht, würde es aber auch hier wahrscheinlich zu einem Engpass kommen.

Auch Milchprodukte sind noch im Sortiment enthalten, es sei denn sie enthalten Früchte, wie etwa Erdbeerjoghurt. Insgesamt müssten wir auf ein Drittel unserer Nahrungsmittel verzichten, wenn die Bienen aussterben würden.

penny bienenPenny bienenPenny Bienen

Bereits in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Bienen drastisch gesunken: In den USA lag die jährliche Verlustrate von Honigbienen zwischen 2006 und 2017 bei durchschnittlich 30 Prozent, in Europa liegt sie kaum niedriger. Bei den Wildbienen sind von den etwa 550 vorkommenden Arten in Deutschland bereits über die Hälfte mindestens gefährdet, viele bereits ausgestorben.

Was sind die Gründe für das Bienensterben?

Die Gründe für das Bienensterben sind nicht vollständig geklärt. Sicher ist, dass mehrere Probleme zusammenkommen: Parasiten wie die Varroamilbe setzen vor allem der Honigbiene zu. Die Wildbienen, die hauptsächlich für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen verantwortlich sind, werden von verschiedenen Pestiziden bedroht und ihr Lebensraum sowie die Nahrungsvielfalt von landwirtschaftlichen Monokulturen stark eingeschränkt.

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Dabei ist es gerade die Landwirtschaft, die auf die Nutztiere angewiesen ist. „Es ist paradox, dass vor allem die Landwirtschaft in hohem Maße von Insekten abhängig ist, […] – und zugleich als einer der Haupttreiber ihres Verlustes gilt“, erklärt Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des Nabu.

Immer mehr Supermärkte machen auf das Bienensterben aufmerksam

Penny ist nicht die erste Supermarktkette, die mit einer solchen Aktion auf das Bienensterben aufmerksam macht. Bereits 2014 entfernten die Mitarbeiter der US-Biosupermarktkette Whole Foods in einer Filiale im US-Bundesstaat Massachusetts sämtliche Produkte, die es ohne Bienen und andere Bestäuber nicht mehr geben würde.

Aktuell machen auch andere Supermarktketten mit dem Bienenthema auf sich aufmerksam: Aldi, Rewe, Edeka und Lidl werben mit  speziellen Produkten aus bienenfreundlichem Anbau oder verteilen Saatgut an ihre Kunden.

Utopia meint: Die Aktion von Penny ist wichtig, weil sie zeigt, was konkret passieren würde, wenn es keine Bienen mehr gäbe. Sie macht die schlimmen Folgen für Verbraucher sichtbar und so auf das Thema aufmerksam. Deshalb sind auch die Aktionen anderer Supermärkte wichtig und richtig. Sie sollten sich allerdings nicht darauf beschränken, Insektenhotels und Samentütchen für den Balkon zu verkaufen – sondern beispielsweise noch mehr Bio-Produkte in ihr Sortiment aufnehmen.

Dabei sind auch wir Verbraucher gefragt: Damit wir künftig weiter ein vielfältiges Angebot an Nahrungsmitteln in Supermärkten, auf Wochenmärkten und im Biomarkt finden, können wir beispielsweise konventionelle Lebensmittel meiden, die mit für Bienen schädlichen Pestiziden behandelt wurden. Weitere Vorschläge, wie du den Bienen helfen kannst, findest du in unserem Artikel: 10 Dinge, die du tun kannst, um den Bienen zu helfen

Mehr zum Thema in unserem Artikel: Bienensterben – Was kann ich dafür?

Quelle: Utopia.de

Vogelsterben

Der stille Frühling wird erneut Realität

Erneut schockieren Zahlen Europas Naturschützer: In Frankreich brach die Zahl der Feldvögel dramatisch ein. Im Verdacht stehen Pestizide. Daniel Lingenhöhl kommentiert.

„Unser ländlicher Raum wird zu einer Wüste.“ Mit diesen drastischen Worten kommentierte der französische Biologe Benoit Fontaine vom Nationalen Museum für Naturgeschichte zwei Studien, die einen brutalen Rückgang von Vögeln der Agrarlandschaft beschreiben.

Ihre Zahl ist demnach in den letzten 15 Jahren durchschnittlich um ein Drittel zurückgegangen, bei manchen Arten sind die Verluste sogar noch gravierender: So verschwanden 70 Prozent der Wiesenpieper und zwei Drittel der Ortolane während dieser Zeit, bei den Rebhühnern beträgt der Rückgang sogar 80 Prozent (über einen Zeitraum von 23 Jahren). „Das hat ein Ausmaß erreicht, dass man bald von einer ökologischen Katastrophe sprechen kann“, so Fontaine weiter.

Die Zahlen passen jedenfalls zu einem Trend: Ähnlich heftigen Schwund hat man in Deutschland, Spanien und Großbritannien festgestellt. In den letzten drei Jahrzehnten ging die Zahl der Vögel in der Agrarlandschaft in 28 Staaten Europas um mehr als die Hälfte zurück. Einstige Allerweltsarten wie Turteltaube, Feldlerche, Rebhuhn, Kiebitz, Grauammer und sogar Feldsperling sind in manchen Regionen heute Raritäten.

Gegenläufige Trends

Ganz anders sieht es hingegen bei typischen Vogelarten der Wälder und Siedlungen aus, wie die Zahlen aus Frankreich – und auch Deutschland – bestätigen: Mit wenigen Ausnahmen halten sie ihren Bestand oder nehmen sogar zu. Wie eklatant die Unterschiede sind, belegen die Daten für Arten wie die Ringeltaube oder die Amsel, welche die französischen Forscher in der Agrarlandschaft wie in Wäldern und Siedlungen erhoben hoben. Während sie in Letzteren weiter zunehmen, gehen sie in der Feldflur ebenfalls zurück.

Die Ursachen sind also offenbar in der intensivierten Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte zu suchen, wobei sich dieser Prozess seit etwa zehn Jahren nochmals verschärft haben muss. Denn in dieser Zeit ging es mit den Vogelzahlen nochmals richtig nach unten. 2017 markiert bislang den absoluten Tiefpunkt dieser Entwicklung in Frankreich. Einzelne Ausreißer nach unten lassen sich noch mit schlechtem Wetter oder anderen Einflüssen erklären. Doch langfristig betrachtet müssen landwirtschaftsimmanente Faktoren verantwortlich sein.

In den Fokus rücken dabei wieder einmal Pestizide. 75 000 Tonnen Pflanzenschutzmittel versprühen Landwirte mittlerweile jährlich auf den Feldern oder präparieren damit ihr Saatgut. Die Vögel sterben daran nur selten direkt, doch beeinflussen die Substanzen ihre Gesundheit direkt und indirekt – und vernichten ihre Nahrungsquellen. 

Im Verdacht steht weniger das Glyphosat, das meist im Mittelpunkt der Pestiziddiskussion steht. Stattdessen richten die Ökologen ihr Augenmerk erneut auf die Neonicotinoide, eine hochaktive Substanzklasse, die die Weiterleitung von Nervenreizen blockiert und sehr selektiv auf Insekten wirkt. Ihr Verbrauch in der EU nimmt seit den 1990er Jahren kontinuierlich zu – parallel zur beschleunigten Abnahme der Vögel.

Pestizide als Auslöser?

Auch wenn der endgültige Beweis noch nicht erbracht ist, so zeigen doch viele Studien, dass die Neonicotinoide Bienen, Hummeln und Wildbienen schädigen. Tests an Vögeln hatten auch gezeigt, dass diese Pestizide die Tiere schwächen, sie antriebslos machen und ihnen die Orientierung erschweren. Und natürlich reduzieren die Pflanzenschutzmittel ganz allgemein die Zahl der Insekten in der Feldflur – das ist schließlich ihre Aufgabe.

Die weitaus meisten Vogelarten sind jedoch zumindest während der Jungenaufzucht auf Insektennahrung angewiesen. Fehlt diese, kommt weniger und schwächerer Nachwuchs hoch: Der Bestand schrumpft. Leider gibt es nur wenige Daten, wie sich die Insektenzahlen in der Feldflur tatsächlich entwickeln – sieht man einmal von der in der Diskussion stehenden Arbeit Krefelder Entomologen ab. Sie hatten ermittelt, dass in Naturschutzgebieten Nordwestdeutschlands die Zahl der Fluginsekten um mehr als 75 Prozent abgenommen hat. Eine belegte Ursache konnten sie nicht angeben, doch liegt der Verdacht auch hier nahe, dass die Landwirtschaft damit zu tun hat: Die Naturflächen lagen inmitten der Feldflur und wurden dementsprechend beeinflusst. Und eine Studie in den USA hat angesichts bestimmter Marker im Gefieder von lebenden Tieren und Museumsexemplaren festgestellt, dass die Zahl großer Insekten seit Jahrzehnten massiv zurückgegangen sein muss.

Monotonisierung der Landschaft

Bei den Pestiziden darf die Diskussion jedoch nicht stoppen. Prinzipiell hat die Kulturlandschaft in den vergangenen Jahrzehnten an Vielfalt verloren, auch noch lange nach der Flurbereinigung. Heute wird oft bis direkt an den Feldweg geackert, gedüngt und gemäht; „bunte“ Feldraine haben heute Seltenheitswert. Gülle und Kunstdünger haben dafür gesorgt, dass in Wiesen und Feldern deutlich weniger Wildkräuter wachsen, die ebenfalls als Insektennahrung dienen oder den Vögeln wertvolle Sämereien liefern.

Hecken waren früher ein markanter Bestandteil der Feldflur; sie wurden rigoros abgeholzt und zurückgestutzt, weil sie das Bearbeiten erschwerten. 2009 hat die EU zudem die Flächenstilllegung abgeschafft: Millionen Hektar Agrarland wurden wieder in die intensive Bewirtschaftung genommen, so dass diese Ersatzlebensräume für Insekten und Vögel erneut verschwanden. Vielfach wachsen heute intensiv bewirtschaftete Energiepflanzen wie Mais oder Raps auf diesen Flächen – deren Saatgut wiederum häufig mit Neonicotinoiden gebeizt wird, womit sich der Kreis schließt.

Dabei ist eine Umkehr möglich. Und auch viele Landwirte würden dies wohl befürworten. Wie das gehen kann, zeigt etwa die „Hope Farm“ in Großbritannien. Sie wird konventionell bewirtschaftet und soll Profit bringen. Gleichzeitig ist eines ihrer Hauptziele auch, die Vielfalt der Agrarlandschaft zu bewahren. Nach zehn Jahren zeigt sich, dass dies in Einklang gebracht werden kann: Die meisten Schlüsselarten haben in diesem Zeitraum gegen den allgemeinen Trend zugenommen. Und auch hier zu Lande zeigen Ansätze wie das „Lerchenfenster“ (eine Aussparung im Acker für Feldlerchen), „ein Meter für den Stieglitz“ (bunte Feldstreifen als Nahrungsquelle) oder Wiesenbrüter-Schutzprojekte, dass Landwirtschaft und Artenvielfalt kein Widerspruch sein müssen. Aber es ist noch viel zu wenig. Der stumme Frühling droht erneut real zu werden.

Quelle: spektrum.de

Die GroKo wackelt beim Verbot von Bienenkillern

 

 

Sven Giegold & Martin Häusling hat gerade ein Update zur Petition Keine Ausreden mehr – Bienenkiller müssen jetzt vom Acker! #Bienen veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:

Neuigkeit zur Petition

Die GroKo wackelt beim Verbot von Bienenkillern

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, die Reaktionen (anbei auf im Artikel von euractiv) auf die Studie der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zeigt, warum unsere Petition so wichtig ist: Dass BAYER gegen das Verbot der Bienenkiller ist, hat nicht erstaunt. Doch auch die Bundesregierung eiert herum. In den nächsten Wochen entscheidet sich, ob die GroKo nun in Brüssel klar Stellung…

Vollständiges Update lesen

Die Anzahl der Bienenvölker schrumpft immer weiter

die Anzahl der Bienenvölker schrumpft immer weiter. Aufgrund der Pflanzenschutzmittel und Stickstoffe aus der intensiven Landwirtschaft und Massentierhaltung finden die Bienen in der freien Landschaft immer weniger Blütenpflanzen.  

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr“, mahnte Albert Einstein 1949. 

Gegen das Bienensterben mobilisieren zwei große Kampagnen auf Change.org. Über 210.000 Unterschriften zählen die Petitionen bereits. Sie fordern ein Verbot von Düngern und Pestiziden, die für die Bienen tödlich sind. Am 22. März werden die EU-Mitgliedsstaaten darüber diskutieren, ob sogenannte Neonicotinoide europaweit verboten werden sollen. Diese sind laut aktueller Studien besonders gefährlich für die Bienen. 

In den nächsten Wochen liegt es daher an uns Bürgerinnen und Bürgern, den Druck auf die europäischen Mitgliedsstaaten und insbesondere auf die deutsche Bundesregierung zu erhöhen!

Förder*in werden

Wir vom Change.org e.V.-Team unterstützen die Kampagnenstarter*innen nach allen Kräften. In den nächsten Wochen planen wir Aktionen zur weiteren Mobilisierung. Damit uns jedoch nicht die Puste ausgeht, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende oder fördern Sie den gemeinnützigen Change.org e.V. dauerhaft. Nur so können wir sicherstellen, dass wir diese und viele andere Kampagnen für die Erhaltung unserer Tier- und Umwelt optimal begleiten können.

Jetzt fördern!

Vielen Dank für Ihr Engagement und herzliche GrüßeNora Circosta
und das Team von Change.org e.V.

NABU Bundesverband

Ein Buffet für Insekten pflanzen

Nicht nur wir Menschen schlemmen gern, auch unsere Insekten brauchen reichlich Nahrung. Doch ihr Nahrungsangebot wird immer kleiner. Zeit, das zu ändern! Wir zeigen euch, wie ihr in wenigen Schritten ein tolles, blütenreiches Buffet für Biene, Hummel und Co. anlegt. www.NABU.de/insektenbuffet #gönndirgarten 🌺🐝🌻

Posted by NABU Bundesverband on Mittwoch, 23. August 2017

 

Nicht nur wir Menschen schlemmen gern, auch unsere Insekten brauchen reichlich Nahrung. Doch ihr Nahrungsangebot wird immer kleiner. Zeit, das zu ändern! Wir zeigen euch, wie ihr in wenigen Schritten ein tolles, blütenreiches Buffet für Biene, Hummel und Co. anlegt.

Quelle: www.NABU.de/insektenbuffet #gönndirgarten

Andreas Kieling – Kleine Waldschule Teil 47

Kleine Waldschule Teil 47Liebe Freunde,Karl der Käfer kotzt, Cleo und ich auch!Das Insektensterben in unserer sauberen Republik hat dramatische Dimensionen erreicht!Seit zwei Tagen ist eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass wir in den letzten 26 Jahren rund 75% unserer Insektenpopulation verloren haben.Aber das ist noch nicht alles!Was meint ihr dazu?Was kann jeder einzelne von uns dagegen tuen?Seht und hört euch das Video aufmerksam an und teilt es bitte so oft wie möglich!In großer Sorge Cleo & Andreas

Posted by Andreas Kieling on Freitag, 20. Oktober 2017

 

Liebe Freunde,
Karl der Käfer kotzt, Cleo und ich auch!
Das Insektensterben in unserer sauberen Republik hat dramatische Dimensionen erreicht!
Seit zwei Tagen ist eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass wir in den letzten 26 Jahren rund 75% unserer Insektenpopulation verloren haben.
Aber das ist noch nicht alles!
Was meint ihr dazu?
Was kann jeder einzelne von uns dagegen tuen?
Seht und hört euch das Video aufmerksam an und teilt es bitte so oft wie möglich!

In großer Sorge
Cleo & Andreas

Quelle: Andreas Kieling

Langzeitstudie: Zahl der Insekten in Deutschland sinkt deutlich

Es gibt ein massives Insektensterben in einigen Teilen Deutschlands. Daran lässt eine aktuelle Studie kaum mehr Zweifel. Über das genaue Ausmaß sind sich Forscher allerdings uneinig.

 
Deutschland: Das Sterben der Insekten
DPA
 

 

Die Zahl der Fluginsekten ist in Teilen Deutschlands erheblich zurückgegangen. In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse um mehr als 75 Prozent ab, berichten Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden im Fachmagazin „Plos One“. Die Analyse bestätigt erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse, hat allerdings methodische Schwächen. 

Die Publikation liefere den Beleg, dass der Schwund nicht nur einzelne Standorte betrifft, sondern „wirklich ein größerflächiges Problem“ ist, sagt Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle, der nicht an der Untersuchung beteiligt war.

Fachleute vermuten schon lange, dass die Zahl der Insekten in den vergangenen Jahren erheblich zurückgegangen ist. Verlässliche Daten sind allerdings rar. So bestätigt auch die aktuelle Studie zwar, dass es weniger Insekten gibt. Sie birgt allerdings Unsicherheiten was das genaue Ausmaß des Sterbens betrifft.

Keine einheitlichen Sammelstellen über die Jahre

Caspar Hallmann von der Radboud University in Nijmegen (Niederlande) und seine Mitarbeiter werteten Daten aus, die seit 1989 vom Entomologischen Verein Krefeld gesammelt worden waren, also von ehrenamtlichen Insektenkundlern. Diese hatten in insgesamt 63 Gebieten mit unterschiedlichem Schutzstatus in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in Brandenburg Insektenfallen aufgestellt.

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Deutschland: Das Sterben der Insekten

Die meisten Standorte wurden allerdings nur in einem Jahr des Studienzeitraums untersucht, einige in zwei, drei oder vier Jahren. Die Fallen wurden innerhalb einer Saison in regelmäßigen Abständen geleert. Für die Analyse wurde jeweils die Gesamtmasse darin gefangener Insekten bestimmt. Dann verglichen die Forscher, wie sich in einzelnen Lebensräumen – etwa in Heidelandschaften, Graslandschaften oder auf Brachflächen – die Biomasse über die Zeit verändert hatte.

Uneinigkeit über Qualität der Daten

Wie zuverlässig diese Methodik ist, darüber sind sich Forscher uneinig. „Die Tatsache, dass an vielen Probestellen nur einmal Proben genommen wurden, spielt für die Validität der Daten keine Rolle“, sagt etwa Johannes Steidle von der Universität Hohenheim. Dies zeige auch eine Teilanalyse der mehrfach beprobten Standorte. „Sie kommt zum selben Ergebnis wie die Hauptanalyse mit allen Probestellen.“

Alexandra-Maria Klein von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hält das Versuchsdesign dagegen für suboptimal. Man habe Datenlücken mit statistischen Modellen ausgleichen müssen, was zu Unsicherheiten führt. Zudem sei das Gewicht der Proben nicht als Trockengewicht bestimmt worden, was ebenfalls nicht optimal sei. Auch sei nicht geklärt, ob die Zahl einzelner Arten möglicherweise sogar gewachsen sei.

Insgesamt landeten 53,54 Kilogramm wirbellose Tiere in den Fallen – Millionen Insekten. Laut der Auswertung der Forscher hat die jährliche Gesamtmasse im Verlauf der vergangenen 27 Jahre im Mittel um gut 76 Prozent abgenommen. Am stärksten war der Verlust laut den Daten in der Mitte des Sommers, wenn am meisten Insekten herumfliegen. Er betrug knapp 82 Prozent.

Ursache für das Sterben unklar

Auf der Suche nach möglichen Gründen für den Insektenschwund untersuchten die Wissenschaftler etwa den Einfluss von Klimafaktoren, der landwirtschaftlichen Nutzung und bestimmter Lebensraumfaktoren. Die Analyse brachte jedoch keine eindeutige Erklärung.

So gab es insgesamt einen positiven Zusammenhang zwischen Insektenbiomasse und Temperatur – der im Untersuchungszeitraum festgestellte Anstieg der Durchschnittstemperatur von einem halben Grad Celsius sollte sich also, wenn überhaupt, positiv auf den Bestand an Insekten ausgewirkt haben.

Einfluss der Landwirtschaft plausibel, aber nicht belegt

Vermutlich spiele die intensivierte Landwirtschaft samt dem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der ganzjährigen Bewirtschaftung eine Rolle, erklären die Forscher. Untersucht haben sie dies aber nicht. Fast alle Untersuchungsstandorte – 94 Prozent – waren von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben. Es sei denkbar, dass Insekten in den Schutzgebieten zwar zunächst gediehen, die Insekten dann aber auf den angrenzenden Ackerflächen verschwinden, heißt es in der Studie.

Der Deutsche Bauernverband pocht auf weitere Untersuchungen. „In Anbetracht der Tatsache, dass die Erfassung der Insekten ausschließlich in Schutzgebieten stattfand, verbieten sich voreilige Schlüsse in Richtung Landwirtschaft“, sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken. „Die neue Studie bestätigt und betont ausdrücklich, dass es noch dringenden Forschungsbedarf zum Umfang und den Ursachen des dargestellten Insektenrückgangs gibt.“

Die Forscher sind sich allerdings trotz der Unsicherheiten in der Studie einig, dass weniger Monokulturen sowie größere und mehr Grünstreifen zwischen den Feldern dem Insektenbestand helfen würden.

jme/dpa

Quelle: spiegel.de

„Regelrechtes Vogelsterben“ : Nabu: Zahl der Vögel geht stark zurück

  • Aktualisiert am
 

Ein weiblicher Haussperling, volkstümlich als Spatz bekannt Bild: dpa

Nach Berechnungen des Naturschutzbundes sind in Deutschland 12,7 Millionen Brutpaare verloren gegangen. Ein Zusammenhang mit dem Insektensterben ist wahrscheinlich.

 

Die Zahl der Vögel in Deutschland geht nach Berechnungen des Naturschutzbundes (Nabu) deutlich zurück. Binnen zwölf Jahren seien 12,7 Millionen Brutpaare verloren gegangen, erklärte Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann am Donnerstag. Das sei ein Minus von 15 Prozent. Lachmann wertete den Angaben zufolge Bestandsdaten der Jahre 1998 bis 2009 aus, die die Bundesregierung 2013 an die EU meldete. Bislang hätten jedoch die Entwicklungen bei einzelnen Arten im Fokus gestanden – und nicht die Summe. Neuere Zahlen werden erst 2019 erwartet.

Für den Rückgang macht der Nabu vor allem intensive Landwirtschaft verantwortlich. Man müsse man „von einem regelrechten Vogelsterben sprechen“. Besonders stark seien „Allerweltsvögel“ betroffen, die in der Agrarlandschaft keine Überlebensmöglichkeiten mehr fänden: allen voran Stare, aber auch Haussperlinge, Wintergoldhähnchen und Buchfinken.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie untermauert auch den Rückgang bei Insekten in Deutschland. „Ein direkter Zusammenhang mit dem Vogelrückgang ist sehr wahrscheinlich, denn fast alle betroffenen Arten füttern zumindest ihre Jungen mit Insekten“, erklärte Lachmann.

Im Frühjahr hatte die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen Zahlen zur Lage in landwirtschaftlichen Gebieten in der EU zusammengetragen: Demnach hat sich die Zahl an Vogelbrutpaaren dort zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen verringert, ein Minus von 57 Prozent.

Quelle: www.faz.net

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