Wildbienen in Brandenburg

In Brandenburg leben oder lebten über 380 Wildbienenarten.

Im Sommer 2020 wurde erstmals die für Deutschland neue Zweizahnbienenart Dioxys cincta (Jurine 1807) nachgewiesen.

Wissenschaftlicher
Bienenname
Deutscher
Bienenname, Gefährdung
LebensraumFlugperiodeNahrungFortpflanzung
Aglaoapis tridentata
(Nylander, 1848)
Syn. Dioxoides kuntzei
(Noskiewicz, 1940)
Dunkle Zweizahnbiene

Ausgestorben oder verschollen
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni, Juli, August
wenig erforscht,
vrmtl. Schmetterlingsblütler (Fabaceae),
Lippenblütler (Lamiaceae),
Korbblütler (Asteraceae)
Kuckucksbiene bei Mauerbienen wie
Rote Schneckenhausbiene,
Matte Natternkopfbiene,
Französische Felsenbiene,
Schwarze Mörtelbiene
Amegilla quadrifasciata
(Villers, 1789)
Syn. Anthophora quadrifasciata
(Villers 1789)
Weiße Bindenpelzbiene

Ausgestorben oder verschollen
trocken, sonnigunivoltin
Juli, August, September
polylektisch, z.B. Schwarznessel (Ballota nigra),
Gewöhnliche Kratzdistel
(Cirsium vulgare),
Vogel-Wicke
(Vicia cracca),
Dornige Hauhechel (Ononis spinosa)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
als Material für die Nestanlage verwenden sie vermutlich Sand,
Wirt von Hohlfuß-Fleckenbiene
(Thyreus histrionicus)
Ammobates punctatus
(Fabricius, 1804)
Große Sandgängerbiene

Ungefährdet
Habitat des Wirts,
Sandgebiete, Binnendünen,
große Sandflächen, Sand-
gruben, sandige Ruderalflächen
univoltin
Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar von Berg-Sandglöckchen, Gewöhnlicher Natternkopf, Hasen-Klee, Tauben-Skabiose, Sand-Thymian
Kuckucksbiene bei
Dünen-Pelzbiene
(Anthophora bimaculata)
Ammobatoides abdominalis
(Eversmann, 1852)
Steppenglanzbiene

Ausgestorben oder verschollen
Habitate des Wirts,
Binnendünen, Sandrasen,
Ruderalflächen, Gebüschen,
Waldrändern
univoltin
Juni, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Luzerne-Schwebebiene
(Melitturga clavicornis)
Andrena alfkenella
(Perkins, 1914)
Alfkens Zwergsandbiene

Ungefährdet
Gärten, Parksbivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Doldenblütler, Kreuzblütler,
Rosengewächse, Braunwurzgewächse
Nester im Boden
Andrena apicata
(Smith, 1847)
Andrena batava (Pérez, 1902)
Dunkle Lockensandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
lichte Wälder, Kahlschläge, Sandgruben univoltin
März, April, Mai
oligolektisch,
Weidengewächse (Salicaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
auch in kleinen Aggregationen
Andrena argentata
(Smith, 1844)
Silber-Sandbiene

Vorwarnliste
sonnige Orte in Gärten, Parks, lose, trockene Sandbödenbivoltin
April, Mai, Juli, August, September
polylektisch,
z.B. Wilde Möhre (Daucus carota),
Silber-Weide
(Salix alba),
Feld-Mannstreu
(Eryngium campestre)
selbst gegrabene Erdnester an sonnigen Stellen in losen, trockenen Sandböden
Andrena assimilis
(Radoszkowski, 1875)
Syn. Andrena gallica
(Schmiedeknecht 1883)
Gallische Düstersandbiene

Vom Aussterben bedroht

?
bivoltin,
April, Mai, Juli, August
polylektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräume
Andrena barbilabris
(Kirby, 1802)
Bärtige Sandbiene

Ungefährdet
Waldränder, trockene, vegetationsarme Stellen,
Heideflächen, Kiesgruben,
Sandgebiete
univoltin,
vrmtl. bivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli
polylektisch,
Korbblütler (Asteraceae),
Stachelbeergewächse (Grossulariaceae), Liliengewächse (Liliaceae),
Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae),
Rosengewächse (Rosaceae)
selbst gegrabene Erdnester an vegetationsarmen Stellen, unterirdisch,
häufig in Aggregationen
Andrena batava
(Pérez, 1902)
Syn. Andrena apicata
(Smith, 1847)
Belgische Lockensandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Artstatus von A. batava ist umstritten, scheint aber eine Eigenständige Art zu sein, nicht syn. Dunkle Weidensandbiene (Andrena apicata)
?

?

?
Andrena bicolor
(Fabricius, 1775)
Zweifarbige Sandbiene

Ungefährdet
unspezialisiertbivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischselbst gegrabene Erdnester, meist einzeln,
Überwinterung als Imago
Andrena bimaculata
(Kirby, 1802)
Schwarzbeinige Rippensandbiene

Vorwarnliste
überwiegend Sandgebietebivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischeinzeln in selbst gegrabenen Erdnester
Andrena carantonica
(Pérez, 1902)
Syn. Andrena scotica
(Perkins 1916)
Gesellige Sandbiene
Schottische Erdbiene

Ungefährdet
trockene Reviere, Trockenrasen, schüttere und naturnahe Wiesen, Sand-, Lehm- und Kiesgruben, Parksunivoltin
April, Mai, Juni
polylektisch,
z.B. Sal-Weide
(Salix caprea),
Feld-Ahorn
(Acer campestre),
Hunds-Rose
(Rosa canina),
Himbeere
(Rubus idaeus)
selbst gegrabene Erdnester an schütter
bewachsenen Stellen in verschiedenen
Böden, in Natursteinmauern und auch am
Haus, gemeinsame Nestnutzung bei
Versorgung nur der eigenen Brut
Andrena chrysopus
(Pérez, 1903)
Spargel-Sandbiene

Vom Aussterben bedroht
Ist auf Gebiete angewiesen, wo
wild wachsender Spargel blüht
univoltin
Mai, Juni
oligolektisch,
Spargel
(Asparagus officinalis)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräume
Andrena chrysopyga
(Schenck, 1853)
Goldafter-Bindensandbiene

Stark gefährdet
Gärten, Parksunivoltin,
April, Mai, Juni
polylektisch,
Hüsenfrüchtler (Fabaceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae),
Doldenblütler (Apiaceae),
Korbblütler (Asteraceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräume
Andrena chrysosceles
(Kirby, 1802)
Gelbbeinige Kielsandbiene

Vorwarnliste
trockene Reviereunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
polylektischselbst gegrabene Erdnester
Andrena cineraria
(Linnaeus, 1758)
Grauschwarze Düstersandbiene

Ungefährdet
Waldränder, Gärten, Parks, trockene Reviereunivoltin
März, April, Mai
polylektischselbst gegrabene Erdnester,
in kleinen bis größeren Aggregationen
Andrena clarkella
(Kirby, 1802)
Rotbeinige Lockensandbiene

Ungefährdet
Waldränder, Sand- und Tongruben, vegetationsfreie Stellenunivoltin
März, April
oligolektisch,
Weidengewächse (Salicaceae)
selbst gegrabene Erdnester,
meist in kleineren Aggregationen,
Überwinterung als Imago
Andrena combinata
(Christ, 1791)
Syn. Apis combinata
(Christ, 1791)
Dichtpunktierte Körbchensandbiene

Stark gefährdet
Sommerwarme Kalkschuttflur,
Kammgrasweide, Goldhafer-, Fromentalwiese, subatlantischer Halbtrockenrasen, Hochstamm-Obstgarten, Industriegelände
univoltin
Mai, Juni
polylektisch,
z.B. Berg-Klee
(Trifolium montanum),
Kriechendes Fingerkraut
(Potentilla reptans),
Raps (Brassica napus),
Wiesen-Bärenklau
(Heracleum sphondylium),
Gelbes Sonnenröschen
(Helianthemum nummularium)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräume
Andrena curvungula
(Thomson, 1870)
Braune Schuppensandbiene

Stark gefährdet
Magere Wiesen, Gärten,
Streuobstwiesen, Waldränder,
Rebberge,
selten auch im Siedlungsraum
univoltin
Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Glockenblumen (Campanula),
ggf. auch auf Malven (Malva)
selbst gegrabene Erdnester,
auch in größeren Aggregationen
Andrena denticulata
(Kirby, 1802)
Rainfarn-Herbstsandbiene

Vorwarnliste
Waldränder und -Lichtungen bevorzugt, Wiesen, Sandgrubenunivoltin
Juli, August, September
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen, in sandigen (Lehm-) Böden, auch in Lösslehm
Andrena dorsata
(Kirby, 1802)
Rotbeinige Körbchensandbiene

Ungefährdet
Sand-, Ton- und Kiesgruben, Brachen, Waldränderbivoltin
April, Mai, Juli, August
polylektischselbst gegrabene Erdnester an vegetationsarmen Böschungen, Feld-
und Wegrändern in sandigen und lehmigen Böden
Andrena falsifica
(Perkins, 1915)
Fingerkraut-Zwergsandbiene

Ungefährdet
staubige und häufig begangenen Wegen, vegetationsarme Böschungen, locker bewachsene Rasenflächenunivoltin
April, Mai
polylektisch,
Rosengewächse (Rosaceae),
Wegerichgewächse (Plantaginaceae),
Buchengewächse (Fagaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena flavipes
(Panzer 1799)
Gewöhnliche Bindensandbiene
Gemeine Sandbiene

Ungefährdet
viele verschiedene
Lebensräume, z. B. an Wald-
rändern, in Sand-, Kies- und
Lehmgruben, in Gärten und
Parks
bivoltin
März, April, Mai, Juli, August, September
polylektisch,
z.B. auch Obstbäume wie
Birne (Pyrus communis),
Zwetschge
(Prunus domestica)
Erdnester, mehr oder weniger gebogene Gänge, in sandigen oder lehmigen Böden,
oft in Aggregationen
Andrena florea
(Fabricius, 1793)
Zaunrüben-Sandbiene

Vorwarnliste
Waldränder, Hecken, Ruderalstellen, Gärten, Parks, sofern dort die Zaunrübe blühtunivoltin
Mai, Juni, Juli, August
oligolektisch,
Kürbisgewächse (Cucurbitaceae),
Zweihäusige Zaunrübe
(Bryonia dioica),
Weiße Zaunrübe
(Bryonia alba)
selbst gegrabene Nester, Niströhren in vegetationsfreiem oder nur schütter bewachsenem sandigem oder lehmigem, vorzugsweise verdichtetem Boden
Andrena floricola
(Eversmann, 1852)
Senf-Zwergsandbiene

Stark gefährdet
staubige und häufig begangenen Wege, vegetationsarme Böschungen, locker bewachsene Rasenflächenbivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektisch,
starke Präferenz zu Kreuzblütlern und Doldenblütlern
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena florivaga
(Eversmann, 1852)
Gabel-Sandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
bevorzugt sandigen Wiesen,
Keuperböden auch möglich
univoltin
April, Mai, Juni
polylektisch, z.B.
Wiesenschaumkraut (Cardaminepratensis),
Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris).
Wiesen-Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena fucata
(Smith, 1847)
Wald-Lockensandbiene

Ungefährdet
gehölzreichen Biotopen wie
Wald- und Heckensäume, Waldlichtungen, Streuobstwiesen, Parks
univoltin
April, Mai, Juni
polylektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen, schütteren bewachsenen Böden
Andrena fulva
(Müller, 1766)
Fuchsrote Lockensandbiene
Rotpelzige Sandbiene

Ungefährdet
lichte Waldränder, Dämme, Heckenlandschaften, Parks, Gärtenunivoltin
März, April, Mai
polylektischNester in der Erde, bevorzugt in leicht schrägen Flächen, aber auch in den Fugen zwischen Pflastersteinen oder Terrassenplatten
Andrena fulvago
(Christ, 1791)
Pippau-Sandbiene

Gefährdet
Waldränder, Fett- und Streuobstwiesen, Magerrasen, Dämme, Lehmgruben,
vereinzelt Parks und Gärten
univoltin
Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae),
Disteln und Cichorieae,
(Wiesen-) Löwenzahn, Habichtskraut, Wiesen-Pippau etc.
Nester in horizontalen oder schrägen, sandigen oder lehmigen Flächen, auch unter Gebüsch
Andrena fulvida
(Schenck, 1853)
Waldrand-Sandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Waldränder, Waldlichtungen,
Trockengebüsch
univoltin
Mai, Juni
polylektisch, z.B.
Wiesen-Glockenblume
(Campanula patula),
Himbeere
(Rubus idaeus),
Feld-Ahorn
(Acer campestre),
Acker-Senf
(Sinapis arvensis),
Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris),
Raps (Brassica napus),
Acker-Senf
(Sinapis arvensis)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena fuscipes
(Kirby, 1802)
Heidekraut-Herbstsandbiene

Vorwarnliste
Sandgebiete, Waldrändern, Lichtungen mit ausreichendem Heidekrautbestand.univoltin
August, September
oligolektisch,
Heidekrautgewächse (Ericaceae)
selbst gegrabene Erdnester
Andrena gelriae
(van der Vecht, 1927)
Esparsetten-Sandbiene

Ungefährdet

?
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae)

?
Andrena gravida
(Imhoff, 1832)
Weiße Bindensandbiene

Ungefährdet
Waldränder, Brachen, Feldraine, Böschungen, Magerwiesen, Rasen, Parks, Gärtenunivoltin
März, April, Mai.
polylektisch,
Korbblütler (Asteraceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Rosengewächse (Rosaceae),
Weidengewächse (Salicaceae)
selbst gegrabene Erdnester in Böschungen und Wegesrand
Andrena haemorrhoa
(Fabricius, 1781)
Rotschopfige Sandbiene

Ungefährdet
Wiesen, Dämme, Sandheiden, Waldinnen- und außenränder, Lehmgruben, Gärten, Parksunivoltin
März, April, Mai, Juni
polylektisch, z.B.
auch Obstbäume wie
Süßkirsche
(Prunus avium),
Zwetschge
(Prunus domestica)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena hattorfiana
(Fabricius, 1775)
Knautien-Sandbiene

Ungefährdet
trockene (Streuobst-) Wiesen, Magerrasen, Waldränder,
Dämme
univoltin, vrmtl. bivoltin
Mai, Juni, Juli, August
oligolektisch,
Kardengewächse (Dipsacoideae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena helvola
(Linnaeus, 1758)
Schlehen-Lockensandbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Kiesgruben, Dämme, trockene Wiesen, Heideflächen, Parks und Gärtenunivoltin
März, April, Mai, Juni
polylektischselbst gegrabene Erdnester
Andrena humilis
(Imhoff, 1832)
Gewöhnliche Dörnchensandbiene

Vorwarnliste
trockene (Streuobst- und Berg-) Wiesen, Magerrasen, Waldränder, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae),
Cichorioideae
selbst gegrabene Erdnester an vegetationsarmen Stellen,
auch in größeren Aggregationen
Andrena Iabialis
(Kirby, 1802)
Rotklee-Sandbiene

Vorwarnliste
Wiesen, Gärten,
Halbtrockenrasen
univoltin
Mai, Juni
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae),
z.B. Wiesenklee (Trifolium pratense)
selbst gegrabene Erdnester
Andrena Iabiata
(Fabricius, 1781)
Rote Ehrenpreis-Sandbiene

Ungefährdet
trockene Wiesen, warme Waldränder, Dämme, auch gelegentlich Parks und Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni
polylektischselbst gegrabene Erdnester
Andrena Iapponica
(Zetterstedt, 1838)
Heidelbeer-Lockensandbiene

Vorwarnliste
lichte Wälder, Waldränder
(bes. Nadelwälder),
Hochmoore, Moor- und Bergheiden
univoltin
April, Mai, Juni
oligolektisch,
Heidekrautgewächse (Ericaceae),
z.B. Heidel-, Preisel-, Rausch-
und Moosbeere
selbst gegrabene Erdnester
Andrena Iathyri
(Alfken, 1899)
Zaunwicken-Sandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
trockene Wiesen, Dämme, Waldränder, Brachen, auch
Gärten
univoltin
April, Mai, Juni
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae),
vor allem Zaunwicke (Vicia sepium)
Erdnester in selbst gegrabenen Hohlräumen
Andrena marginata
(Fabricius, 1776)
Skabiosen-Sandbiene

Ausgestorben oder verschollen
Waldränder und -lichtungen, Kiesgruben, Dämme, trockene Wiesen, Heideflächen, Parks, Gärtenunivoltin
Juli, August, September
oligolektisch,
Kardengewächse (Dipsacoideae),
Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria), Gewöhnlicher Teufelsabbiss
(Succisa pratensis),
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
selbst gegrabene Erdnester
Andrena minutula
(Kirby, 1802)
Gewöhnliche Zwergsandbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Wiesen, Sand-, Kies- und Lehmgrubenbivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischselbst gegrabenen Erdnestern, in Böschungen und an Weg- und Gebüschrändern
Andrena minutuloides
(Perkins, 1914)
GIanzrücken-Zwergsandbiene

Ungefährdet
Waldränder, Brachen, Magerrasen, Sand- und Kiesgruben, Gärten und Parksunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
polylektischselbst gegrabenen Erdnestern, in Böschungen und an Weg- und Gebüschrändern, gelegentlich auch in Steilwänden, sogar Balkonkästen
Andrena mitis
(Schmiedeknecht, 1883)
Auen-Lockensandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Weiden, kommt auch in Kies-
und Sandgruben vor
univoltin
Februar, März, April, Mai, Juni
oligolektisch
Weidengewächse (Salicaceae),
Weiden (Salix)
Nester in selbst gegrabenen Hohlräumen, in sandiger oder lehmiger Erde
Andrena morio
(Brullé, 1832)
Schwarze Düstersandbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
bivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Gewöhnliche Kratzdistel, Rispen-Flockenblume, Orientalische Rauke
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena nana
(Kirby, 1802)
Punktierte Zwergsandbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
bivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektisch,
Ahorngewächse (Aceraceae),
Doldenblütler (Apiaceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Rosengewächse (Rosaceae),
Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae)
Nester überwiegend in Steppenbiotopen
Andrena nasuta
(Giraud, 1863)
Ochsenzungen-Sandbiene

Stark gefährdet
steppenartige Hängeunivoltin
Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Raublattgewächse
(Boraginacaceae),
Gewöhnliche Ochsenzunge
(Anchusa officinalis)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen, als Material für die Nestanlage verwendet sie vermutlich Sand
Andrena nigriceps
(Kirby, 1802)
Schwarzköpfige Herbstsandbiene

Stark gefährdet
Blumenwiesen auf leichteren Bödenunivoltinpolylektisch
staubige und häufig begangenen Wege, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena nigroaenea
(Kirby, 1802)
Erzfarbene Düstersandbiene

Ungefährdet
Waldränder, Brachen, Magerrasen, Sand- und Kiesgruben, Gärten, Parksunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
polylektischselbst gegrabene Erdnester, in Böschungen und an Weg- und Gebüschrändern, gelegentlich auch in Steilwänden und sogar Balkonkästen
Andrena nitida
(Müller, 1776)
Glänzende Düstersandbiene

Ungefährdet
lichte Wälder und Waldränder, Hecken, Wiesen, Dämme, Wiesen, Magerrasen, Sand-, Kies- und Lehmgrubenunivoltin
März, April, Mai, Juni
polylektischselbst gegrabenen Erdnestern,
gelegentlich in großen Aggregationen
Andrena nitidiuscula
(Schenck, 1853)
Sommer-Kielsandbiene

Gefährdet
Ödland mit trockenwarmen, annuellen Ruderalfluren, an Wegrändern, in Steinbrüchenunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Doldenblütler (Apiaceae)
Nester einzeln oder in Gruppen auf sonnigen Lehmböden
Andrena niveata
(Friese, 1887)
Weißbindige Zwergsandbiene

Gefährdet

?
univoltin
Mai, Juni
oligolektisch,
Kreuzblütler (Brassicaceae),
z.B. Acker-Senf
(Sinapis arvensis),
Raps (Brassica napus),
Weg-Rauke
(Sisymbrium officinale)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena nycthemera
(Imhoff, 1868)
Graue Lockensandbiene

Gefährdet
Sandgebiete, Sand-Auen und -Heiden, Sand- und Kiesgrubenunivoltin
März, April, Mai
oligolektisch,
Weidengewächse (Salicaceae)
selbst gegrabene Erdnester,
einzeln oder in kleinen Aggregationen
Andrena ovatula
(Kirby, 1802)
Ovale Kleesandbiene

Ungefährdet
trockene Fettwiesen,
Magerrasen, Brachen und
Ruderalflächen, Sand-, Kies-
und Lehmgruben, Dämme
bivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischselbst gegrabene Erdnester,
gelegentlich in größeren Aggregationen
Andrena pandellei
(Pérez, 1895)
Graue Schuppensandbiene

Gefährdet
Magere Wiesen, Halbtrockenrasen, Hochwasserdämmeunivoltin
Mai, Juni
oligolektisch,
Glockenblumengewächse
(Campanulaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena paucisquama
(Noskiewicz, 1924)
Kahle Schuppensandbiene

Vom Aussterben bedroht

?
univoltin,
Mai, Juni
oligolektisch,
Glockenblumen (Campanula)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena pilipes
(Fabricius, 1781)
Schwarze Köhlersandbiene

Vorwarnliste
Offenland, Ruderalflächen, Binnendünen, Feldfluren, Sandboden bevorzugtbivoltin
März, April, Mai, Juli, August, September
polylektischselbst gegrabenen Erdnestern vorzugsweise in Sand, aber auch in Lehmboden,
einzeln oder in großen Aggregationen
Andrena potentillae
(Panzer, 1809)
Syn. Andrena genevensis
(Schmiedeknecht, 1884)
Fingerkraut-Sandbiene
Rote Fingerkraut-Sandbiene

Stark gefährdet
offenes Gelände, Magerrasen
auf Sand, Kalk oder Vulkangestein
univoltin
März, April, Mai
oligolektisch,
Sand-Fingerkraut (Potentilla arenaria),
Frühlings-Fingerkraut
(Potentilla neumanniana)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena praecox
(Scopoli, 1763)
Frühe Lockensandbiene

Ungefährdet
Sand- und Kiesgruben, Flussauen und Dämme, auch Waldränder und -lichtungen mit Bevorzugung sandiger Böden.univoltin
März, April, Mai
oligolektisch,
Weidengewächse (Salicaceae)
selbst gegrabenen Erdnestern, offenbar einzeln,
Überwinterung als Imago
Andrena proxima
(Kirby, 1802)
Frühe Doldensandbiene

Rasen, Wiesen, Feldraine-
und hecken, Böschungen, Ruderalflächen
univoltin
Mai, Juni, Juli, mitunter deutlich früher
oligolektisch,
Doldenblütler (Apiaceae)
selbst gegrabenen Erdnestern,
meist in kleineren Aggregationen
Andrena rosae
(Panzer, 1801)
Bärenklau-Sandbiene

Stark gefährdet
Rasen, Wiesen, Feldraine-
und hecken, Böschungen, Ruderalflächen
univoltin
Juli, August. diskutiert wird
auch eine 2. Generation (bivoltine Lebensweise) ab März, April, Mai, die als
Andrena stragulata bekannt und polylektisch ist
oligolektisch,
Doldenblütler (Apiaceae)
selbst gegrabenen Erdnestern,
manchmal in kleineren Aggregationen
Andrena ruficrus
(Nylander, 1848)
Rotschienen-Sandbiene

Vorwarnliste
Verbunden mit
Weidengewächsen
univoltin,
März, April, Mai, Juni
oligolektisch,
Weidengewächse (Salicaceae),
z.B. Sal-Weide
(Salix caprea),
Silber-Weide (Salix alba),
Ohr-Weide (Salix aurita),
Purpur-Weide
(Salix purpurea)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Wirt der Dunklen Wespenbiene
(Nomada obscura)
Andrena schencki
(Morawitz, 1866)
Schencks Sandbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
univoltin
April, Mai, Juni, Juli
polylektisch, z.B.
Wiesen-Margerite
(Leucanthemum vulgare),
Raps (Brassica napus),
Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium),
Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea),
Zottel-Wicke
(Vicia villosa)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
Überwinterung als Imago
Andrena semilaevis
(Pérez, 1903)
Syn. Andrena saundersella
(Perkins 1914)
Glattrandige Zwergsandbiene

Ungefährdet
Allgemein verbreitet, z.B. an Waldrändern, auf Wiesen, an
Feldrändern, in Sand-, Kies-
und Lehmgruben sowie auf Ruderalflächen
univoltin
Mai, Juni, Juli
polylektisch,
Doldenblütler (Apiaceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae)
Nest in selbst gegrabenen Hohlräumen,
an vegetationsarmen Stellen in zumeist leicht geneigtem Boden
Andrena similis
(Smith, 1849)
Syn. Andrena croceiventris
(Morawitz, 1872)
Rothaarige Kleesandbiene

Gefährdet
Magerwiesen,
Lehm- und Kiesgruben
univoltin
Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Hülsenfrüchtler (Fabaceae),
z.B. Gewöhnlicher Hornklee
(Lotus corniculatus),
Englischer Ginster (Genista anglica),
Rot-Klee
(Trifolium pratense)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen, Brutparasit
Gestreifte Wespenbiene (Nomada striata)
Andrena simillima
(Smith, 1851)
Ockerköpfige Herbstsandbiene

Ausgestorben oder verschollen
Kalkmagerrasen, Küstenstreifen mit einer Mischung aus Wiesen und Sträuchernunivoltin
Juli, August
polylektisch,
Rosengewächse (Rosaceae),
Großes Flohkraut (Pulicaria dysenterica), Flockenblumen (Centaurea)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen, an staubigen und häufig begangenen Wegen, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena stragulata
(Illiger 1806)
Syn. Andrena eximia
(Smith, 1847)
ohne deutschen Namen

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Auen, Wald- und Feldränder, Hochwasserdämmeunivoltin
März, April, Mai,
vrmtl. bivoltin und 2. Generation
Bärenklau- Sandbiene
(Andrena rosae)
polylektisch,
z.B. Wiesen-Löwenzahn
(Taraxacum officinale),
Sal-Weide (Salix caprea),
Süßkirsche
(Prunus avium)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
meist in Böschungen mit sandigen
oder lehmigen Böden,
Überwinterung als Imago
Andrena strohmella
(Stöckhert, 1928)
Leisten-Zwergsandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Waldrändern, Wiesen und Dämmen, auf Ruderalflächen sowie in Sand-, Kies- und Lehmgrubenunivoltin
März, April, Mai, Juni,
polylektisch,
z.B. Kreuzblütler (Brassicaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen, an staubigen und häufig begangenen Wegen, an vegetationsarmen Böschungen oder auf nur locker bewachsenen Rasenflächen
Andrena subopaca
(Nylander, 1848)
Glanzlose Zwergsandbiene

Ungefährdet
Waldränder, Feldhecken, trockene Wiesen und Magerrasen, Brachen1–2 Generationen im Jahr
(partiell oder ganz bivoltin),
April, Mai, Juni, Juli
polylektischselbst gegrabene Erdnester an schwach bewachsenen Böschungen und Wegrändern,
meist in kleinen Aggregationen
Andrena suerinensis
(Friese, 1884)
Schweriner Sandbiene

Stark gefährdet
Sandgebiete, Magerrasen,
Ruderalflächen, Brachland,
Sand- und Kiesgruben
univoltin
Mai, Juni
oligolektisch,
Kreuzblütler (Brassicaceae),
z.B. Raps
(Brassica napus),
Weißer Senf
(Sinapis alba),
Acker-Senf
(Sinapis arvensis),
Orientalische Rauke
(Sisymbrium orientale),
Acker-Hellerkrau
(Thlaspi arvense)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena synadelpha
(Perkins, 1914)
Breitrandige Lockensandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Am häufigsten in Laubwäldern
auf verschiedenen Bodentypen
zu finden
univoltin
April, Mai, Juni
polylektisch,
Wolfsmilchgewächse, Feldahorn,
Weißdorn, Stechpalmen
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena taraxaci
(Giraud, 1861)
Löwenzahn-Dörnchensandbiene

Stark gefährdet
Streuobstwiesen, Bergwiesen, Magerrasen, Waldrändern,
in Sand-, Kies- und Lehmgruben
univoltin
April, Mai, Juni
oligolektisch,
Wiesen-Löwenzahn
(Taraxacum officinale),
Sand-Löwenzahn
(Taraxacum laevigatum),
Huflattich
(Tussilago farfara),
Österreichische Schwarzwurzel
(Scorzonera austriaca)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena thoracica
(Fabricius, 1775)
Rothaarige Düstersandbiene

Vom Aussterben bedroht

?
bivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Andrena tibialis
(Kirby,1802)
Rotbeinige Rippensandbiene

Ungefährdet
Waldränder, Ruderalflächen, Parks, Gärtenunivoltin, evtl. partiell bivoltin
1(–2) Generation(en) im Jahr März, April, Mai, Juni, Juli
polylektisch, z.B. Ahorngewächse (Aceraceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Rosengewächse (Rosaceae),
Weidengewächse (Salicaceae)
einzeln in selbst gegrabenen Erdnestern, unterirdisch, an schütter bewachsenen Böschungen, Wald- und Wegrändern,
Parkwiesen
Andrena vaga
(Panzer, 1799)
Große Weiden-Sandbiene

Ungefährdet
Flussauen, Dämme, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Sandheiden, Lichtungen, Gärten in der Nähe von Weidenunivoltin
Februar, März, April, Mai
oligolektisch,
Weiden (Salix)
selbst gegrabene Erdnester auf mehr
oder weniger ebenen Flächen,
kleine bis sehr große Aggregationen
Andrena varians
(Kirby, 1802)
Veränderliche Lockensandbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Wäldern, an Waldrändern,
in Park- und Gartenanlagen,
Sand-, Kies- und Lehmgruben
univoltin
März, April, Mai, Juni
oligolektisch, z.B. Schwarze Johannisbeere
(Ribes nigrum),
Rote Johannisbeere (Ribes rubrum),
Apfel (Malus domestica),
Süßkirsche
(Prunus avium),
Birne (Pyrus communis),
Zwetschge
(Prunus domestica),
Acker-Senf
(Sinapis arvensis)
Nester in selbst gegrabenen Höhlen an
vegetationsarmen Stellen im Boden,
auch in Aggregationen
Andrena ventralis
(lmhoff, 1832)
Rotbauch-Sandbiene

Ungefährdet
Flussauen, Dämme, Sand-
und Kiesgruben, vereinzelt
in Siedlungen
univoltin
März, April, Mai
oligolektisch,
spezialisiert auf Weiden (Salix),
vereinzelt auch Rosengewächse
(Rosaceae)
selbst gegrabene Erdnester,
an Stellen mit spärlicher Vegetation,
einzeln oder in kleinen Aggregationen
Andrena viridescens
(Viereck, 1916)
Blaue Ehrenpreis-Sandbiene
Ehrenpreis-Sandbiene

Stark gefährdet
Trockenes Grünland,
Ruderalflächen, Sandgruben
und Waldsäume, Fettwiesen,
Magerrasen, Streuobstwiesen,
Böschungen
univoltin
April, Mai, Juni
oligolektisch,
Ehrenpreis (Veronica)
Gräbt ihre Brutgänge selbstsändig in
lehmigem oder sandigem Boden,
auch in kleinen Aggregationen
Andrena wilkella
(Kirby, 1802)
Grobpunktierte Kleesandbiene

Ungefährdet
Blumenreiches Grasland, Laubwaldlichtungen und private Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Nisten entweder einzeln oder in großen, kompakten Ansammlungen,
Kuckucksbiene Gestreifte Wespenbiene
(Nomada striata)
Anthidium byssinum
(Panzer 1798)
Syn. Trachusa byssina
(Panzer, 1798)
Große Harzbiene

Gefährdet
Südexponierte Waldbinnen- und Außensäume mit Magerwiesen, Sandheiden, Weinbergbrachenunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae), Gewöhnlicher Hornklee
(Lotus corniculatus)
Nester in vorgefundenen Hohlräumen
in leicht geneigten Hängen,
oft in Sand oder Lösslehm
Anthidium manicatum
(Linnaeus, 1758)
Garten-Wollbiene

Ungefährdet
Gärten, Parks, Trockenhänge, Waldränder, Lehm- und Tongrubenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober,
Überwinterung als Ruhelarve
polylektischNester in vorgefundenen Erdlöchern, Felsspalten, Lehmwänden, Mauer- und Holzlöchern, verlassenen Pelzbienen-Nestern
Anthidium oblongatum
(llliger, 1806)
Felsspalten-Wollbiene

Vorwarnliste
trockenwarme Magerrasen, Binnendünen, Dämme, Felshänge, Böschungen, Ruderalflächen, Trockenmauern und Steingärtenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischvorgefundene Erd- und Felsspalten, Hohlräume in Trockenmauern und Mauerfugen, evtl. auch in Stengeln
Anthidium punctatum
(Latreille, 1809)
Weißfleckige Wollbiene
Gefährdet
trockenwarme Magerrasen, Brachen, Ruderalflächen, Steingärten, Dämme, Lehmgrubenunivoltin
Juni, Juli, August
polylektischNester in Erdritzen und Steinspalten
Anthidium strigatum
(Panzer, 1805)
Syn. Anthidiellum strigatum
(Panzer, 1805)
Zwergharzbiene
Kleine Harzbiene

Ungefährdet
Felshänge, Waldränder und -lichtungen, Sand- und Kiesgruben, Steinbrücheunivoltin
Juni, Juli, August, September
polylektisch,
bevorzugt aber
Schmetterlingsblütler (Faboideae),
vor allem Hornklee (Lotus)
die rund 1 cm langen Brutzellen werden nur aus Harz einzeln oder in kleinen Gruppen frei an Steinen, Baumstämmen, Stengeln etc. gebaut, meist auf der Südseite und in Bodennähe
Anthophora aestivalis
(Panzer, 1801)
Sommerpelzbiene
Streifenpelzbiene
Gebänderte Pelzbiene

Gefährdet
Abbrüche, Sand- und Lehmgruben, Trockenmauernunivoltin
Mai, Juni, Juli
polylektisch,
Cistrosengewächse (Cistaceae),
Schmetterlingsblütler (Faboideae),
Lippenblütler (Lamiaceae)
Nester in selbst gegrabenen Hohlräumen
in der Erde,
evtl. kleine Aggregationen
Anthophora bimaculata
(Panzer, 1798)
Dünen-Pelzbiene

Ungefährdet
Sandgebiete, Binnendünen,
große Sandflächen,
Sandgruben, sandige
Ruderalflächen
univoltin
Juni, Juli, August
polylektisch,
Korb-, Schmetterlings-, Lippenblütler,
Glockenblumen-, Johanniskraut-,
Rauhblatt-, Blutweiderich-,
Rosengewächse,
Nester in selbst gegrabenen Hohlräumen
in sandigem Boden,
Überwinterung als Ruhelarve
Anthophora borealis
(Morawitz, 1864)
Nördliche Pelzbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
univoltin
Juni, Juli, August
polylektisch, z.B.
Wald-Ziest
(Stachys sylvatica),
Rot-Klee
(Trifolium pratense),
Lauch-Gamander
(Teucrium scorodonia),
Sumpf-Ziest
(Stachys palustris)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Anthophora furcata
(Panzer, 1798)
Wald-Pelzbiene

Vorwarnliste
Waldränder und -lichtungen,
auch Streuobstwiesen, Obstgärten und Parks mit altem
Baumbestand und morschem Holz
partiell bivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Lippenblütler(Lamiaceae),
Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae)
Nester in selbst gegrabenen, teilweise verzweigten Gängen in morschem Holz lineare, aus Markmulm gebaute Brutzellen
Anthophora plagiata
(Illiger, 1806)
Syn. Apis parietina
(Fabricius, 1793)
Schornstein-Pelzbiene
Wand-Pelzbiene

Vom Aussterben bedroht

?
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektisch, z.B.
Dornige Hauhechel (Ononis spinosa),
Zaun-Wicke
(Vicia sepium),
Gewöhnlicher Hornklee
(Lotus corniculatus),
Rote Taubnessel
(Lamium purpureum),
Gewöhnlicher Natterkopf (Echium vulgare)
selbst gegrabene Nester an Steilwänden aus Löss, Abbruchkanten von Moränen oder im brüchigen Mörtel von Mauern, unterirdisch
Anthophora plumipes
(Pallas, 1772)
Frühlings-Pelzbiene

Ungefährdet
steilwandige Flussufer, Sand-,
Kies- und Lehmgruben, unverputzte Wände alter Häuser
univoltin
März, April, Mai, Juni
polylektisch,
viele Pflanzenfamilien
Nester in selbst gegrabenen Gängen in lehmigem Substrat von Hängen und Steilwänden, selten von ebenen Flächen
Anthophora pubescens
(Fabricius, 1781)
Filzige Pelzbiene
Schuppen-Pelzbiene

Stark gefährdet
trockenwarme Lebensräume,
Weinberge
univoltin,
Juli, August
polylektisch, z.B.
Lavendel
(Lavandula angustifolia),
Gewöhnlicher Natterkopf
(Echium vulgare),
Schwarznessel
(Ballota nigra),
Edel-Gamander (Teucrium chamaedrys),
Gewöhnliches Sonnenröschen
(Helianthemum nummularium)
selbst gegrabene Nester im brüchigen Mörtel von Mauern und Lösswänden, vermutlich auch in horizontalen Flächen,
Wirt der Rötlichen Kegelbiene
(Coelioxys rufescens)
Anthophora quadrimaculata
(Panzer, 1798)
Vierfleck-Pelzbiene

Vorwarnliste
Sand- und Lehmgruben, Steinbrüche, Trockenmauern, Brachen, Parks und Gärtenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch, z.B.
Rauhblattgewächse, Dickblattgewächse, Schmetterlingsblütler, Lippenblütler, Nachtschattengewächse
Nester in selbst gegrabenen Gängen in Steilwänden und lehmverfugten Gemäuern
Anthophora retusa
(Linnaeus, 1758)
Rotbürstige Pelzbiene

Vorwarnliste
Sand-, Kies- und Lehmgruben, trockene Ruderalflächen,
sonnige Waldränder, jeweils mit sandigem oder lößartigen Boden
univoltin
März, April, Mai, Juni, Juli
polylektisch, z.B.
Kreuzblütler, (Brassicaceae),
Lippenblütler (Lamiaceae),
Schwertliliengewächse (Iridaceae)
Nester in selbst gegrabenen Gängen in Steilwänden und vegetationsarmen Hängen und ebenen Flächen
Biastes brevicornis
(Panzer, 1798)
Kurzfühler-Kraftbiene

Vom Aussterben bedroht
Habitate der Wirte,
z.B. Felder mit vegetations-
armen Stellen Weinberge etc.
und Winden-Vorkommen
univoltin
Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert?
Kuckucksbiene bei
Flachzahn-Spiralhornbiene
(Systropha planidens) und
Kleine Spiralhornbiene
(Systropha curvicornis)
Biastes emarginatus
(Schenck, 1853)
Filzige Kraftbiene

Ausgestorben oder verschollen
Habitate der Wirteunivoltin
Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert?
Kuckucksbiene bei
Frühe Ziest-Schlürfbiene (Rophites algirus) und Späte Ziest-Schlürfbiene
(Rophites quinquespinosus)
Biastes truncatus
(Nylander, 1848)
Kleine Kraftbiene

Ausgestorben oder verschollen
Habitate der Wirteunivoltin
Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert?
Kuckucksbiene bei
Gezähnte Glanzbiene
(Dufourea dentiventris),
Ungezähnte Glanzbiene
(Dufourea inermis)
Bombus barbutellus
(Kirby, 1802)
Bärtige Kuckuckshummel

Ausgestorben oder verschollen
offene Landschaften, Wiesen, Weiden, Böschungen und
Gräben
univoltin
April, Mai, Juni, Juli
Sozialparasit.
Meist Löwenzahn, Disteln, Flockenblumen, Skabosien
Kuckuckshummel, Schmarotzerhummel, vor allem bei der Gartenhummel, evtl. auch bei der Feldhummel
Bombus bohemicus
(Seidl, 1838)
Böhmische Kuckuckshummel

Ungefährdet
magere Wiesen, Trockenhänge, blütenreiche, Hochwasserdämme, WacholderheidenApril, Mai, Juni,
Juli, August
Sozialparasit,
Nektar verschiedener Pflanzenfamilien
Kuckuckshummel, Schmarotzerhummel, Hauptwirt Helle Erdhummel
(Bombus lucorum)
Bombus campestris
(Panzer, 1801)
Feld-Kuckuckshummel

Ungefährdet
Wiesen, Brachen,
Trockenrasen
univoltin
Mai, Juni, Juli
Sozialparasit.
Nektar im Frühjahr meist Löwenzahn,
Disteln, Flockenblumen, Skabosien
Kuckuckshummel, Schmarotzerhummel, bevorzugt Nester der Ackerhummel, aber auch der Veränderlichen Hummel, der Obsthummel, der Wiesenhummel
Bombus confusus
(Schenck, 1861)
Samthummel

Stark gefährdet
Magerrasen, Trockenhänge,
Brachen
univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektschNester oberirdisch in Bodenvertiefungen, auch unterirdisch als Nestbezieher in vorhandenen Nestern
Bombus cryptarum
(Fabricius, 1775)
Heide-Erdhummel

Daten unzureichend
Flachland in Heidelandschaften, Wiesen, Weiden,
Böschungen, Weg- und
Straßenrändern, Gebüschen,
Gärten, Parkanlagen
univoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischIn unterirdischen Nestern
(Mäuseburgen etc.), gelegentlich
auch in oberirdischen Hohlräumen
(Baumhöhlen, Vogelnistkästen etc.)
Bombus distinguendus
(Morawitz, 1868)
Deichhummel

Gefährdet
Wiesen, Weiden, Dämme, auch lichte Wälder, Waldränderunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischNisten unterirdisch in Mäuseburgen etc., gelegentlich auch oberirdisch unter Grasbüscheln, in Vogelnestern und Gebäuden. Nestbezieher und -bauer
Bombus hortorum
(Linnaeus, 1761)
Gartenhummel

Ungefährdet
Waldränder, angrenzende (Streuobst-) Wiesen, Dämme, Gärten, Parkanlagenbivoltin
Eine, evtl. zwei Generationen,
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischNester unterirdisch in Mäuseburgen,
auch oberirdisch in Vogelnestern, Hohlräumen menschlicher Bauten wie Ställen, Schuppen, Scheunen, Dachböden und daher auch in Hummelkästen
Bombus humilis
(llliger, 1806)
Veränderliche Hummel

Gefährdet
offenes Gelände, Waldränder, angrenzende (Streuobst-) Wiesen, Böschungen, Wegränder, Gärten, Parkanlagenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischbevorzugt oberirdische Nester in der Krautschicht, unter Grasböscheln und Moospolstern, also grundsätzlich Nestbauer
Bombus hypnorum
(Linnaeus, 1758)
Baumhummel

Ungefährdet
lichte Wälder, Waldränder, Parkanlagen, Gärtenunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischNester oberirdisch, in alten Vogelnestern, vorzugsweise in Nisthöhlen, Mauer- und Felsspalten, auf Dachböden, in Ställen, Scheunen etc.; Hummelnistkästen
Bombus jonellus
(Kirby, 1802)
Heidehummel

Stark gefährdet
offene Landschaften, Moore, Sand- und Bergheidenbivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester oberirdisch, in alten Vogel- oder Eichhörnchennestern, aber auch unterirdisch unter Moospolstern und in Mäusenestern
Bombus lapidarius
(Linnaeus, 1758)
Steinhummel

Ungefährdet
Waldränder, (Streuobst-)
Wiesen, Magerrasen,
Parkanlagen, Gärten
univoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischNester oberirdisch in Hohlräumen,
z. B. Trockenmauern, Steinhaufen, Felsspalten, Gebäuden, sogar in Vogelnistkästen und Hummelnistkästen, außerdem unterirdisch in Mäusenestern
Bombus lucorum
(Linnaeus,1761)
Helle Erdhummel

Ungefährdet
offenes Gelände,Wiesen,
Weiden, Brachland,
Böschungen, Gärten, Parks,
Waldränder und Wälder
univoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischBezieher unterirdischer Nester, meist verlassene Kleinsäugernester
Bombus magnus
(Vogt, 1911)
Große Erdhummel

Daten unzureichend
offenes Gelände, in Heiden,
auf Brachland, Böschungen,
an Gräben, Feld- und Wiesen-
rändern, Gärten
April, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektischunterirdische Nester, meist in verlassenen Mäusenestern
Bombus muscorum
(Linnaeus, 1758)
Mooshummel

Vorwarnliste
offenes Gelände, artenreiche Wiesen, vor allem Feuchtgebiete
wie Flussauen, Sumpf- und Moore
univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester oberirdisch in der Krautschicht,
in Grasbüscheln, unter Moos etc., aber
auch höher in verlassenen Nestern und
Nistkästen, an der Küste auch im
Dünensand
Bombus norvegicus
(Sparre-Schneider, 1918)
Norwegische Kuckuckshummel

Ungefährdet
Wiesen, Waldrändern und Lichtungenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
Sozialparasit.
Nektar im Frühjahr meist Löwenzahn
und Knautien, Disteln, Flockenblumen,
Skabosien
Kuckuckshummel, Schmarotzerhummel,
legt ihre Brut in die Nester der Baumhummeln (Bombus hypnorum)
Bombus pascuorum
(Scopoli, 1763)
Ackerhummel

Ungefährdet
verschiedene Biotope einschließlich Wegränder, Parks, Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischNester oberirdisch unter Moospolstern,
in der Krautschicht, in Baumhöhlennestern,
in Gebäuden
Bombus pomorum
(Panzer, 1805)
Obsthummel

Vom Aussterben bedroht
Waldränder, auch offene Landschaftenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischNester in vorhandenen, unterirdischen
Hohlräumen
Bombus pratorum
(Linnaeus, 1761)
Wiesenhummel

Ungefährdet
lichte Wälder, Wiesen, Parks, Gärtenunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli
polylektischNester meist oberirdisch in Mauern,
Grasblscheln, unter Gebüsch und
Hecken, in Eichhörnchenkobeln,
Vogelnestern und -nistkästen,
in Gebäuden (unter dem Dach),
in Hummelnistkästen
Bombus quadricolor
(Lepeletier, 1832)
Vierfarbige Kuckuckshummel

Ausgestorben oder verschollen
z.B. (Berg-) Wiesen, Weiden, Brachland, Böschungen, Gärten, Parks, Waldränder
und Wälder, extensiv genutzte Weiden, Heiden, Heidemooren
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
Sozialparasit,
W. Nektar Löwenzahn (Taraxacum),
M. Ackerbohne
(Vicia faba),
Flockenblumen (Centaurea),
Skabiosen (Scabiosa),
Korbblütler (Asteraceae)
Kuckuckshummel, Schmarotzerhummel
bei Helle Erdhummel (Bombus lucorum),
aber auch bei der Glockenblumen-Hummel (Bombus soroeensis)
Bombus ruderarius
(Müller, 1776)
Grashummel

Ungefährdet
offene und parkartige Landschaftenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester oberirdisch, in Bodenvertiefungen, unter Grasbüscheln und Moos
Bombus ruderatus
(Fabricius, 1775)
Feldhummel

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
offene Landschaften, Wiesen, Weiden, Böschungen, Gräbenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischNester überwiegend unterirdisch in Mäusenestern
Bombus rupestris
(Fabricius, 1793)
Felsen-Kuckuckshummel
Rotschwarze Kuckuckshummel

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
Sozialparasit,
Nektar meist Löwenzahn, Knautien,
Disteln, Flockenblumen, Skabosien
Kuckuckshummel, Schmarotzerhummel,
vor allem bei der Steinhummel, bei Bunthummel, Höhenhummel, Ackerhummel
Bombus semenoviellus
(Skorikov, 1910)
Taigahummel

Daten unzureichend
Offenland, Parks, Waldränderunivoltin
März, April, Mai Juni, Juli, August, September
polylektischNester unterirdisch, in Mäusenester
Bombus soroeensis
(Fabricius, 1776)
Glockenblumenhummel
Distelhummel

Gefährdet
Waldränder, (Berg-) Wiesen, extensiv genutzte Weiden, Heiden und Heidemoorenunivoltin
April, Mai, Juni Juli, August, September
polylektisch,
u.a. Glockenblumen (Campanula),
Disteln, Flockenblumen
Nester unterirdisch, in Mäusenestern
und Maulwurfsgängen,
Nestbezieher, Pollenstorer
Bombus subterraneus
(Linnaeus, 1758)
Grubenhummel
Erdbauhummel

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
überwiegend offenes Gelände, Hecken- und strukturreiche Wiesenlandschaftenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester unterirdisch, in Kleinsäugernestern und Maulwurfgängen bis 2 m tief, Nestbauer
Bombus sylvarum
(Linnaeus, 1761)
Bunte Hummel

Ungefährdet
Waldränder, parkartiges Terrain, auch Gärten, (Streuobst-) Wiesen, Gräben und Böschungen, nicht in Wäldernunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischNester meist oberirdisch in der Krautschicht, unter Grasbüscheln,
in Eichhornkobeln und Mäusenestern,
auch unterirdisch,
Nestbezieher, auch Nestbauer
Bombus sylvestris
(Lepeletie 1832)
Wald-Kuckuckshummel

Ungefährdet
lichte Wälder, Wiesen, Parks, Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
Sozialparasit,
Nektar W. im Frühjahr oft Löwenzahn, Knautien, Zierjohannisbeere, M. meist Disteln, Flockenblumen, Skabosien
Kuckuckshummel, Schmarotzerhummel
bei der Wiesenhummel (Bombus pratorum)
Bombus terrestris
(Linnaeus, 1758)
Dunkle Erdhummel

Ungefährdet
fast alle Lebensräume, auch Gärten und Parkanlagen, nur dichte Wälder werden gemiedenunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektschNester meist unterirdische, bis zu 1,5 m
tiefe Nester, besonders in Mäuseburgen
und Maulwurfsgängen, gelegentlich auch
in Hohlräumen nahe der Erdoberfläche,
in Mauerlöchern, unter Dielen ,
in Hummelkästen
Bombus vestalis
(Geoffroy, 1785)
Gefleckte Kuckuckshummel

Ungefährdet
fast alle Lebensräume, auch Gärten und Parkanlagen, nur dichte Wälder werden gemiedenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
Sozialparasit
Nektar unspezialisiert, vor allem Korbbütler (Asteraceae)
Kuckuckshummel, Schmarotzerhummel
bei der Dunklen Erdhummel
(Bombus terrestris)
Bombus veteranus
(Fabricius, 1793)
Sandhummel

Gefährdet
überwiegend offenes Gelände, Böschungen, Wegränder, Parks, Gärten, Waldränderunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektschNester überwiegend oberirdisch unter Moospolstern und Grasbüscheln, gelegentlich auch in Mäusenestern
Ceratina cyanea
(Kirby, 1802)
Gewöhnliche Keulhornbiene

Ungefährdet
Ruderalflächen, Brachen, Waldinnen- und außenränder, Hecken, auch Siedlungsbereichunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektisch, z..B.
Korbblütler (Asteraceae), Rauhblattgewächse (Boraginaceae), Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
selbst gegrabene tiefe Hohlräume in dürren markhaltigen Stengeln und Zweigen von Disteln, Königskerzen, Beifuß, Brombeere, Holunder etc.
Chelostoma campanularum
(Kirby, 1802)
Kurzfransige Scherenbiene
Kleine Glockenblumen-Scherenbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Streuobstwiesen, Siedlungenunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Glockenblumengewächse
(Campanulaceae)
Nester in linienförmigen Hohlräumen (Durchmesser 2–2,5 mm) in löchrigem, wurmstichigem Totholz aller Art und Halmen, auch in Nisthilfen
Chelostoma distinctum
(Stöckhert, 1929)
Langfransige Scherenbiene

Ungefährdet
Waldränder und -Lichtungen, in Siedlungenunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Glockenblumen (Campanula)
Nester in vorhandenen röhrenförmigen Hohlräumen, vor allem Käferfraßgängen
in Totholz, auch in hohlen Stängeln
Chelostoma florisomne
(Linnaeus, 1758)
Hahnenfuß-Scherenbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Streuobstwiesen, Siedlungenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Hahnenfuß (Ranunculus)
Nester in Totholz aller Art und Halmen, Zellzwischenwände und Nestverschluss aus Lehm oder Sand
Chelostoma rapunculi
(Lepeletier, 1841)
Syn. Osmia rapunculi
(Lepeletier 1841)
Glockenblumen-Scherenbiene

Ungefährdet
Waldänder und -lichtungen, Streuobstwiesen, Siedlungenunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Glockenblumen (Campanula)
Nester in Totholz aller Art und Halmen
Coelioxys afra
(Lepeletier, 1841)
Schuppenhaarige Kegelbiene

Gefährdet
Habitate der Wirte,
Sandgebiete, Trockenhänge
univoltin
Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Dünen-Blattschneiderbiene
(Megachile leachella),
Filzzahn-Blattschneiderbiene
(Megachile pilidens)
Coelioxys aurolimbata
(Förster, 1853)
Goldsaum-Kegelbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Juni, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Platterbsen-Mörtelbiene
(Chalicodoma ericetorum)
Coelioxys brevis
(Eversmann, 1852)
Kurze Kegelbiene

Stark gefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Dünen-Blattschneiderbiene, vmtl. auch Flockenblumen-Blattschneiderbiene,
Filzzahn-Blattschneiderbiene
Coelioxys quadridentata
(Linnaeus 1758)
Syn. Coelioxys conica
(Linnaeus 1758)
Vierzähnige Kegelbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Zottige und Garten- Blattschneiderbiene, Waldpelzbiene, Vierfleck-Pelzbiene
Coelioxys conoidea
(llliger, 1806)
Sandrasen-Kegelbiene

Ungefährdet
Habitat des Wirtsunivoltin
Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Sand-Blattschneiderbiene
(Megachile maritima)
Coelioxys echinata
(Förster, 1853)
Stacheltragende Kegelbiene

Vorwarnliste
Habitate der Wirteunivoltin
Juni, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Flockenblumen-Blattschneiderbiene
Luzerne-Blattschneiderbiene
Coelioxys elongata
(Lepeletier, 1841)
Langschwanz-Kegelbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Garten-, Holz-, Dünen- und
Rosen-Blattschneiderbiene,
Gebänderte Blattschneiderbiene
Coelioxys inermis
(Kirby, 1802)
Unbewehrte Kegelbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Waldränder und -lichtungen, Steinbrüche, Dorf- und Stadtränder
partiell bivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Rosen- und Weidenröschen-
Blattschneiderbiene,
Bunte und Kleine Blattschneiderbiene
Coelioxys mandibularis
(Nylander, 1848)
Mandibel-Kegelbiene

Ungefährdet
Habitate ihrer Wirteunivoltin
Juni, Juli
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Mörtel- und Blattschneiderbienen (Megachile), Mohn-Mauerbiene
Hoplitis (Osmia) papaveris
Coelioxys rufescens
(Lepeletier & Serville, 1825)
Rötliche Kegelbiene

Vorwarnliste
Habitate der Wirte,
z. B. Felder mit Steilwänden, Weinberge, Dünen, Lehm- und Kiesgruben, Waldränder etc.
univoltin
Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Garten-Blattschneiderbiene,
Gebänderte Blattschneiderbiene,
Wald-Pelzbiene
Colletes caspicus
(Morawitz, 1874)
Kaspische Seidenbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
Juni, Juli, August,
September, Oktober, November
vrmtl. oligolektischselbst gegrabene Erdnester
Colletes cunicularius
(Linnaeus, 1761)
Frühlings-Seidenbiene

Ungefährdet
Sandgebiete, Sand- und Kiesgruben, See- und Binnendünenunivoltin
März, April, Mai
oligolektisch,
Weiden (Salix)
selbst gegrabene Nester in horizontalen bis leicht schrägen vorzugsweise nicht oder kaum bewachsenen sandigen Böden
Colletes daviesanus
(Smith, 1846)
Buckel-Seidenbiene

Ungefährdet
Sand-, Kies und Lehmgruben, Sandsteinbrüche, Ruderalflächen, Steilwände und Sandsteingemäuer, Parks, Gärten, Kulturfolgerunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
selbst gegrabene Nester in Lösswänden, in lockerem Sand- und Vulkangestein und altem Kalkmörtel
Colletes fodiens
(Geoffroy, 1785)
Filzbindige Seidenbiene

Ungefährdet
vorzugsweise Sandgebiete, Binnendünen, Flugsandfelder, Sandgruben, sandige Ruderalflächenunivoltin
Juli, August, September
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
selbst gegrabene Nester vorzugsweise
in sandigen, aber auch Lössböden
Colletes marginatus
(Smith, 1846)
Dünen-Seidenbiene

GefährdetGefährdet
Flugsandgebieteunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae)
selbst gegrabene Nester im Sandboden
Colletes nasutus
(Smith, 1853)
Ochsenzungen-Seidenbiene

Gefährdet
u.a. “pontischer” Steppenrasen auf sehr sandigen Boden,
abhängig von Gewöhnlicher Ochsenzunge
univoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Gewöhnliche Ochsenzunge
(Anchusa officinalis)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Colletes similis
(Schenck, 1853)
Rainfarn-Seidenbiene

Ungefährdet
trockenwarme Ruderalflächen, Brachen und Hänge sowie
Sand- und Lehmgruben.
univoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
selbst gegrabene Nester in Steilwänden wie auch vegetationsfreie und -arme,
schräge und horizontale Flächen
Colletes succinctus
(Linnaeus, 1758)
Heidekraut-Seidenbiene

Vorwarnliste
sandige Böden mit großen Heidekrautbeständenunivoltin
August, September
oligolektisch,
Heidekrautgewächse (Ericaceae),
vor allem Besenheide bzw. Heidekraut
selbst gegrabene Nester in vegetationsarmen sandigen Böden
Dasypoda argentata
(Panzer, 1809)
Skabiosen-Hosenbiene

Ausgestorben oder verschollen
sandige und lösshaltige Bödenunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Kardengewächse (Dipsacaceae),
Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria),
Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca),
Gewöhnlicher Teufelsabbiss
(Succisa pratensis)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen an vegetationsarmen Stellen,
einzeln oder in kleinen Aggregationen
Dasypoda hirtipes
(Fabricius, 1793)
Dunkelfransige Hosenbiene
Braunbürstige Hosenbiene

Ungefährdet
Sandgruben, Flugsandfelder, sandige Hochwasser- und Bahndämme, Sandfugen zwischen Platten etc., Böschungen mit lockerem Lössunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Heidekrautgewächse (Ericaceae),
vor allem Besenheide bzw. Heidekraut
(Calluna vulgaris)
selbst gegrabene Nester, bis 60 cm tiefe Hohlräume im Sand bzw. in lockerer Erde,
in kleinen bis großen Aggregationen
Dasypoda suripes
(Christ, 1791)
Knautien-Hosenbiene

Vom Aussterben bedroht
Sandgruben, sandige Hochwasser- und Bahndämme, sandige Wegränder, Binnendünen, Böschungen mit lockerem Löß, Flugsandfelderunivoltin
Juli, August, September
oligolektisch,
Kardengewächse (Dipsacaceae),
Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
einzeln oder in kleinen Aggregationen
Dioxys cincta
(Jurine 1807)
In Brandenburg erstmals 2020 nachgewiesen
Zweizahnbienenart
Rote Zweizahnbiene
Stumpfe Zweizahnbiene
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni,Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert,
Lippenblütler (Lamiaceae),
Edel-Gamander
(Teucrium chamaedrys),
Berg-Gamander
(Teucrium montanum),
Feld-Thymian
(Thymus pulegioides)
Kuckucksbiene bei
verschiedenen Mörtelbienen (Megachile),
in Deutschland kommen als mögliche Wirte Osmia-Arten
Glänzende Natterkopf-Mauerbiene
(Osmia adunca),
Matte Natternkopfbiene
(Osmia anthocopides)
oder Luzerne-Blattschneiderbiene
(Megachile rotundata) in Betracht
Dufourea dentiventris
(Nylander, 1848)
Gezähnte Glanzbiene

Ausgestorben oder verschollen
Abhängig von Glockenblumengewächsen,
mittlere und höhere Lagen unterhalb der Waldgrenze
univoltin
Juli, August, September
oligolektisch,
Glockenblumengewächse
(Campanulaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
einzeln oder in kleinen Aggregationen,
an ebenen wie auch leicht schrägen,
vegetationsarmen Stellen
Dufourea halictula
(Nylander, 1852)
Sandglöckchen-Glanzbiene

Stark gefährdet
Sandböden, nur lokalunivoltin
Juli, August
olygolektisch
Glockenblumengewächse
(Campanulaceae),
Berg-Sandglöckchen (Jasione montana)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen an vegetationsarmen Stellen,
Nestmaterial Sand,
einzeln oder in kleinen Aggregationen
Epeoloides coecutiens
(Fabricius, 1775)
Schmuckbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Ufer, Gräben, Auwaldränder, Moore
univoltin
Juli, August
Brutparasit,
Nektar z.B. Blutweiderich, Zaun-Wicke, Vogel-Wicke, Wiesen-Platterbse, Klee, Luzerne, Teufelsabbiss
Kuckucksbiene
Epeolus cruciger
(Panzer, 1799)
Heide-Filzbiene

Vorwarnliste
Waldsäumen, Lichtungen, auf Brachen und Unkrautflächen,
in Sandgruben, Sandheiden, Binnendünen
Juni, Juli, August,
September, Oktober
Brutparasit,
Nektar z.B. Heidekraut (Calluna vulgaris),
Rainfarn
(Tanacetum vulgare),
Hasen-Klee
(Trifolium arvense)
Kuckucksbiene,
Seidenbienen (Colletes)
Epeolus schummeli
(Schilling, 1849)
Steppen-Filzbiene

Stark gefährdet
Habitate der Wirte,
u.a. “pontischer” Steppenrasen auf sehr sandigen Boden,
abhängig von Gewöhnlicher Ochsenzunge
univoltin
Juni, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Ochsenzungen-Seidenbiene
(Colletes nasutus)
Epeolus variegatus
(Linnaeus, 1758)
Gewöhnliche Filzbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte, Sand-, Kies und Lehmgruben, Steinbrüche, Ruderalflächen, Steilwände und Sandsteingemäuer, Parks und Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar, vor allem von Korbblütlern Rainfarn, Wiesen-Schafgarbe, Färber-Kamille etc.
Kuckucksbiene
Eucera interrupta
(Baer, 1850)
Wicken-Langhornbiene

Gefährdet

?
univoltin
Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Schmetterlingsblütlern (Faboideae),
z.B. Vogel-Wicke
(Vicia cracca),
Weißkllee
(Trifolium repens),
Knollen-Platterbse (Lathyrus tuberosus)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Eucera longicornis
(Linnaeus, 1758)
Juni-Langhornbiene

Gefährdet
Magerrasen, Streuobstwiesen, Binnendünen, mit
Schmetterlingsblütlern
(vor allem Zaun-Wicke)
univoltin
Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae),
Zaun- und Vogel-Wicke, Wiesen-, Wald-
und Knollen-Platterbse, Klee, Luzerne
selbst gegrabene Nester in sandigen
wie lehmigen Böden mehr oder weniger geneigter Flächen
Eucera macroglossa
(Illiger 1806)
Syn. Tetralonia macroglossa
(Illiger 1806),
Tetralonia malvae
(Rossi, 1790)
Malven-Langhornbiene

Stark gefährdet
Ruderalflächen auf Sand und Lößlehm, Binndendünen etc.
mit Malven-Beständen
univoltin
Juli, August
oligolektisch,
Malvengewächse (Malvaceae)
selbst gegrabene Nester in ebenen sandigen (Ruderal-) Flächen
Eucera nigrescens
(Pérez, 1879)
Mai-Langhornbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Streuobstwiesen etc., wo die Zaun-Wicke wächstunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler: Zaun-Wicke,
Vogel-Wicke, Wiesen-Platterbse, Klee, Luzerne
selbst gegrabenen Nestern in sandigen wie lehmigen Böden mehr oder weniger geneigter Flächen
Halictus confusus
(Smith, 1853)
Verkannte Furchenbiene

Ungefährdet
Magerwiesen, Binnendünen, trockene, sandige Ruderalflächen, Sandwege, Zwergstrauchheiden, trockenen (Kiefern-) Waldrändern und GebüschenApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
z.B. Korbblütler (Asteraceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Weidengewächse (Salicaceae),
Rosengewächse (Rosaceae)
selbst gegrabene Erdnester in sandige oder lehmhaltige Substrate
Halictus eurygnathus
(Blüthgen, 1931)
Breitkiefer-Furchenbiene

Ausgestorben oder verschollen
trockenwarme Magerwiesen, Weinbergbrachen, Ruderalflächen, Sand- und KiesgrubenApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektischselbst gegrabene Nester in der Erde
Halictus leucaheneus
(Ebmer, 1972)
Sand-Goldfurchenbiene
Sandrasen-Furchenbiene

Vorwarnliste
Magerwiesen, in Sandgebieten, Dünen, Sandgruben, Brachen,
Sandheiden,
April, Mai Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
z.B. Raps
(Brassica napus),
Acker-Senf
(Sinapis arvensis),
Echte Kamille (Matricaria recutita),
Gamander-Ehrenpreis
(Veronica chamaedrys),
Wiesen-Löwenzahn
(Taraxacum officinale),
Heidekraut
(Calluna vulgaris)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
als Baumaterial verwendet sie Sand
Halictus maculatus
(Smith, 1848)
Dickkopf-Furchenbiene

Ungefährdet
Naturnahe Wiesen, Hecken, Waldränder, RuderalflächenApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
z.B. Doldenblütler (Apiaceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Hülsenfrüchtler (Fabaceae),
Liliengewächse (Liliaceae),
Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae),
Rosengewächse (Rosaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Halictus quadricinctus
(Fabricius, 1776)
Vierbindige Furchenbiene

Vorwarnliste
offene Vegetation, Sand- und Lehmgruben, Böschungen, RuderalflächenApril, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberpolylektischGrabwaben in selbst gegrabene Hohlräume in Steilwänden, auch in vegetationsarmem ebenem Boden
Halictus rubicundus
(Christ, 1791)
Rotbeinige Furchenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Wiesen, Dämme, Kahlschläge, Sand-, Kies- und Lehmgruben, BrachenApril, Mai, Junipolylektischselbst gegrabene Nester in Steilwänden wie auch ebenem schütter bewachsenem Boden
Halictus semitectus
(Morawitz, 1874)
Steppen-Goldfurchenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes

?
vrmtl. Mai, Juni, Juli, August, SeptemberpolylektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Halictus sexcinctus
(Fabricius, 1775)
Sechsbindige Furchenbiene

Ungefährdet
Waldränder, sandige Flächen, trockene Wiesen, Sand-, Kies- und Lehmgruben, BöschungenApril, Mai, Juni, Julipolylektischselbst gegrabene Nester in vegetationsarmen, vorzugsweise sandigen Böden (ebenen Flächen, Böschungen und Steilwände)
Halictus simplex
(Blüthgen, 1923)
Gewöhnliche Furchenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
trockenwarme Magerwiesen, Weinbergbrachen,
Ruderalflächen, Sand- und Kiesgruben, Gärten, Parks
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektisch
z. B. von Korbblütlern (Asteraceae),
Kardengewächsen (Dipsacaceae)
selbst gegrabene Nester in der Erde,
oberirdisch mit bis 15 mm hoher Erdröhre,
solitär oder in Aggregationen
Halictus submediterraneus
(Pauly, 2015)
Syn. Halictus smaragdulus
(Vachal, 1895)
Südliche Goldfurchenbiene

Vom Aussterben bedroht
Trockenrasen und Ruderalflächen, auch im SiedlungsraumMai, Juni, Juli, August, September, OktoberpolylektischNester unterirdisch in selbst gegrabenen Hohlräumen
Halictus subauratus
(Rossi, 1792)
Dichtpunktierte Goldfurchenbiene

Ungefährdet
Magerwiesen, Dämme, Sand- und Kiesgruben, Ruderalflächen, Böschungenunivoltin
Überwinterte W. im Frühjahr, Sommer-W. ab Anfang Juni, neue W. und M. ab Juli
polylektisch
Doldengewächse, Korbblütler, Cistrosengewächse, Windengewächse
selbst gegrabene Nester in vegetationsarmen, vorzugsweise Sand- oder Lössböden (Böschungen und Steilwände)
Halictus tumulorum
(Linnaeus 1758)
Gewöhnliche Goldfurchenbiene

Ungefährdet
Trockenwarme bis kühlfeuchte Lebensräume, Parks und Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
polylektisch, z.B.
Korbblütler (Asteraceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Glockenblumengewächse
(Campanulaceae)
selbst gegrabene Nester in unterschiedlichen Böden an vegetationsarmen, meist horizontalen
Flächen
Heriades crenulata
(Nylander, 1856)
Osmia crenulatus
(Nylander 1856)
Gekerbte Löcherbiene

Vorwarnliste
Waldränder, Streuobstwiesen, Weinberge, Siedlungenunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae),
z.B. Gewöhnliche Kratzdistel
(Cirsium vulgare),
Gewöhnliche Eselsdistel
(Onopordum acanthium),
Skabiosen-Flockenblume
(Centaurea scabiosa)
Nester in Käferfraßgängen in Totholz
Heriades truncorum
(Linnaeus, 1758)
Osmia truncorum (Linnaeus 1758)
Gewöhnliche Löcherbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Streuobstwiesen, Siedlungenunivoltin
Juni, Juli, August, September, Oktober
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae),
Alant, Disteln, Greiskraut, Kamille, Rainfarn, Schafgarbe etc.
Liniennester in Totholz aller Art, Ranken und Halmen
Hoplitis adunca
(Panzer, 1798)
Osmia adunca
(Panzer 1798)
Gewöhnliche Natternkopfbiene
Glänzende Natternkopf-Mauerbiene

Ungefährdet
Kiesgruben, Steinbrüche, Brachen, Ruderalflächen, Parks mit geeigneten Niststrukturen und Natternkopf-Beständen in der Näheunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Natternköpfe (Echium),
z.B. Gewöhnlicher Natternkopf
(Echium vulgare)
Nester in Fels-, Löss- und Lehmwänden, Trockenmauern, Fachwerkwänden, Totholz und hohlen Stengeln
Hoplitis anthocopoides
(Schenck, 1853)
Osmia anthocopoides
(Schenck 1853)
Matte Natternkopfbiene

Vorwarnliste
magere, trocken-warme Ruderalstandorte, Brachen und Wegränderunivoltin
Juni, Juli
oligolektisch,
Natternköpfe (Echium)
Freibauten auf Felsen, Steinen oder pflanzlichen Strukturen, Nester werden auch südlich exponiert mit Lehm an Steine gebaut
Hoplitis claviventris
(Thomson, 1872)
Osmia claviventris
(Thomson, 1872)
Gelbspornige Stängelbiene

Ungefährdet
Vielzahl von Lebensräumen wie lichte Laubwälder und Heideränderunivoltin
Juni, Juli, August
polylektisch, z.B.
Knollen-Platterbse
(Lathyrus tuberosus),
Brombeere
(Rubus fruticosus),
Zaun-Wicke
(Vicia sepium)
Nester oberirdisch in markhaltigen
dünnen Pflanzenstängeln
Hoplitis leucomelana
(Kirby, 1802)
Osmia leucomelana
(Kirby, 1802)
Schwarzspornige Stängelbiene

Ungefährdet
Heide und Grasland mit Ruderalgebieten, Gestrüpprändernunivoltin
Mai, Juni, Juli
polylektischNester in Brombeer- und Rosenstängeln, auch bezieht sie den verlassenen Schilf-
gallen der Chloropid-Fliegengattung Lipara
Hoplitis papaveris
(Latreille, 1799)
Osmia papaveris
(Latreille, 1799)
Mohnbiene Mohn-Mauerbiene

Vom Aussterben bedroht
trockenes Gelände mit Wiesen, Feldernunivoltin
Juni, Juli, August
polylektisch, z.B.
Kornblume (Centaurea cyanus),
Klatsch-Mohn
(Papaver rhoeas),
Kleines Habichtskraut
(Hieracium pilosella),
Acker-Winde
(Convolvulus arvensis),
Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
Nester in selbst gegrabenen,
unterirdischen Hohlräumen in lockere
Sand- oder Rohböden
Hoplitis tridentata
(Dufour & Perris, 1840)
Osmia tridentata
(Dufour & Perris, 1840)
Dreizahn-Stängelbiene

Gefährdet
Buntbrachen, Ruderalflächen, Rebberge und warme Waldränder, Siedlungsgebieteunivoltin
Mai, Juni, Juli, August
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Nester in abgestorbenen Stängenl von markhaltigen Pflanzen wie Eselsdistel, Brombeere, Königskerzen, Himbeere etc.
Hylaeus angustatus
(Schenck, 1861)
Sandrasen-Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin oder bivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester meist in vorhandenen Hohlräumen in Totholz, auch in Mauerritzen
Hylaeus brevicornis
(Nylander, 1852)
Kurzfühler-Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin oder bivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch, z.B.
Brombeere, Stranddistel, Pastinake, Wiesen-Bärenklau, Wilde Möhre
Nester meist in vorhandenen Hohlräumen
in Totholz, auch in Mauerritzen
Hylaeus cardioscapus
(Cockerell, 1924)
Herz-Maskenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenvrmtl. univoltin
Juni, Juli, August
polylektischNester meist in vorhandenen Hohlräumen
in Totholz, auch in Mauerritzen
Hylaeus clypearis
(Schenck, 1853)
Kopfschild-Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August
polylektischNester meist in vorhandenen Hohlräumen
in Totholz, auch in Mauerritzen
Hylaeus communis
(Nylander, 1852)
Gewöhnliche Maskenbiene

Ungefährdet
fast überall, von Waldrändern und -lichtungen über Ruderalflächen bis Parks und Gärtenunivoltin
partiell bivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September,Oktober
polylektischmeist in vorhandenen Hohlräumen in Totholz, auch in Mauerritzen, Eichen- und Schilf-Gallen, verlassene Grabwespen-
Nester, hohle Stengel und Ranken
Hylaeus confusus
(Nylander, 1852)
Verkannte Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Streuobstwiesen, Röhrichten, Sand- und Lehmgruben, Weinberge, Ruderalflächenunivoltin
partiell bivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
vrmtl. polylektisch,
Korbblütler, Glockenblumengewächse,
Hülsenfrüchtler, Resedagewächse,
Rosengewächse
Nester in vorhandenen Gängen in Totholz,
in dürren Brombeerranken
Hylaeus cornutus
(Curtis, 1831)
Gehörnte Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August
polylektischNester meist in vorhandenen Hohlräumen
in Totholz, auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus difformis
(Eversmann, 1852)
Beulen-Maskenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch, z.B.
Brombeere, Rundblättrige Glockenblume, Felsen-Fetthenne, Gewöhnlicher Natterkopf
Nester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus dilatatus
(Kirby, 1802)
Rundfleck-Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August, September
polylektisch, z.B.
Brombeere, Fingerkräuter, Großes Flohkraut, Acker-Kratzdistel, Wiesen-Bärenklau, Wilde Möhre
Nester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus gracilicornis
(Morawitz, 1867)
Zarte Maskenbiene

Daten unzureichend
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August
polylektischNester oberirdisch in selbst ausgenagten
Stängeln von Brombeeren
Hylaeus gredleri
(Förster, 1871)
Gredlers Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, SeptemberpolylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus hyalinatus
(Smith, 1842)
Mauer-Maskenbiene

Ungefährdet
vielfältige Lebebsräume,
u.a. in Gärten, Sandgruben, Steinbrüchen
univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch, z.B.
Rosen, Wilde Möhre, Stinkende Hundskamille, Herbst-Blaustern
Nester in Hohlräumen in Totholz, Pflanzenstängel, auch in Mauerritzen
Hylaeus incongruus
(Förster, 1871)
Früher Hylaeus gibbus (Saunders 1850)
Abweichende Maskenbiene

Ungefährdet
u.a. Heidelandschaften,
auch in offenen Laubwäldern
univoltin,
Juni, Juli, August
polylektisch
Nester in Hohlräumen in Totholz,
Pflanzenstängel wie Brombeere,
Hylaeus leptocephalus
(Morawitz, 1870)
Schmalkopf-Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenpartiell bivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus lineolatus
(Schenck, 1861)
Linien-Maskenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin,
u.U. parziell bivoltin,
Juni, Juli, August,
September
polylektischNester oberirdisch in Hohlräumen,
wie Käferfraßgängen, verlassenen Nestern
anderer Stechimmen in Totholz
Hylaeus moricei
(Friese, 1898)
Röhricht-Maskenbiene

Gefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenvrmtl. univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus nigritus
(Fabricius, 1798)
Rainfarn-Maskenbiene

Vorwarnliste
Sand-, Kies- und Lehmgruben, Steinbrüche, Weinberge, Ruderalflächen, Gärten und Parksunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
Nester in Spalten in Gestein und Trockenmauern, Rissen in Beton. Steilwänden und Abbrüchen
Hylaeus paulus
(Bridwell, 1919)
Kleine Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenvrmtl univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus pectoralis
(Förster,1871)
Schilfgallen-Maskenbiene

Gefährdet
Schilf, bevorzugt vor allem die trockenen Ränderunivoltin
Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Brombeeren, Wald-Engelwurz, Wiesen-Bärenklau, Wilde Möhre, Löwenzahn,
Acker-Gänsedistel
Legt ihre Nester nur in alten Schilfgallen an, die zuvor von der Schilfgallenfliege (Lipara lucens) angelegt wurden
Hylaeus pfankuchi
(Alfken, 1919)
Ried-Maskenbiene

Gefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August,September
polylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen,
vmtl. auch in Schilfgallen
Hylaeus pictipes
(Nylander, 1852)
Gezeichnete Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus punctatus
(Brullé, 1832)
Grobpunktierte Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischNester oberirdisch in vorhandenen Hohlräumen
Hylaeus punctulatissimus
(Smith, 1842)
Lauch-Maskenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Binnendünen, Steilwände, Weinberge, Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae),
z.B. Riesen-Lauch
(Allium giganteum),
Berg-Lauch
(Allium montanum),
Küchenzwiebel
(Allium cepa),
Küchenlauch
(Allium porrum)
Nester vorhandenen Hohlräumen in
altem Holz, Felsen, Lehmmörtel
Hylaeus rinki
(Gorski, 1852)
Wald-Maskenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Außen- und Binnenränder von Wäldern univoltin
Juni, Juli, August
vrmtl. polylektisch,
Doldengewächse (Apiaceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Rosengewächse (Rosaceae)
selbst genagte Gänge in dürren
Brom- und Himbeerstengeln
Hylaeus signatus
(Panzer, 1798)
Reseden-Maskenbiene

Ungefährdet
Sand- und Lehmgruben, Steinbrüche, Dämme, Wegränder, Böschungen, wo die Resede wächstteilweise bivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Wilde Resede
(Reseda lutea),
Garten-Resede
(Reseda odorata),
Färber-Resede
(Reseda luteola)
Nester vorhandene Hohlräume in der Erde, in Gemäuer oder in Totholz, in dürren Brombeerranken
Hylaeus sinuatus
(Schenck, 1853)
Gebuchtete Maskenbiene

Ungefährdet
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August
polylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus styriacus
(Förster, (1871)
Steirische Maskenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Waldränder, Hecken, Sand- und Lehmgruben, Parks, GärtenMai, Juni, Juli, August, SeptemberpolylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Hylaeus variegatus
(Fabricius, 1798)
Rote Maskenbiene

Gefährdet
Waldränder, Binnendünen und Flugsandfelder, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Dämme, Ruderalflächenunivoltin
Juni, Juli, August, September, in langen heißen Sommern auch bivoltin
polylektisch oder oligolektisch,
spezialisiert auf Resede (Resedae)
Nester in verlassenen Erdnestern vor allem von Furchenbienen,
auch in Regenwurmgängen
Lasioglossum aeratum
(Kirby, 1802)
Sandrasen-Schmalbiene

Gefährdet

?
April, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium),
Wilde Möhre
(Daucus carota),
Silber-Fingerkraut (Potentilla argentea),
Gewöhnliches Greiskraut
(Senecio vulgaris)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum albipes
(Fabricius, 1781)
Weißbeinige Schmalbiene

Ungefährdet
Waldränder und Lichtungen, GebüschenMärz, April, Mai, Juni, Juli, August, September, OktoberpolylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Lasioglossum brevicorne
(Schenck, 1868)
Kurzfühler-Schmalbiene

Vorwarnliste

?
April, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
Wiesen- Herbstlöwenzahn, kleines Habichtskraut
Nester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen und Putzrissen
Lasioglossum calceatum
(Scopoli, 1763)
Gewöhnliche Schmalbiene

Ungefährdet
in Parks und Gärten, in trockenwarmen bis kühlfeuchten Lebensräumenunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischselbst gegrabene Nester in unterschiedlichen Bodenarten,
in Aggregationen oder semisozial mit
polygyner Nestgründung
Lasioglossum convexiusculum
(Schenck, 1853)
Kleine Salbei-Schmalbiene

Vom Aussterben bedroht

?
Weibchen ab Mai,
Männchen ab Juli
polylektisch,
Lippenblütler (Lamiaceae),
z.B. Wiesensalbei
(Salvia pratensis),
Korbblütler (Asteraceae),
z.B. Kornblume (Centaurea cyanus),
Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum costulatum
(Kriechbaumer, 1873)
Glockenblumen-Schmalbiene

Gefährdet
Waldränder, Magerrasen, Sand- und Kiesflächen, Ruderalflächenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Campanulaceae
(Glockenblumengewächse)
selbst gegrabene Nester in Abbrüchen
aus Sand oder Lösslehm
Lasioglossum euboeense
(Strand, 1909)
Steppen-Schmalbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
April, Mai, Juni, Juli, August, September, OktoberpolylektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum fratellum
(Pérez, 1903)
Wald-Schmalbiene

Ungefährdet
feuchtkühle Lebensräume wie Wege, Waldränder und -lichtungen, Mooreunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
polylektischselbst gegrabene Nester im Boden
Lasioglossum fulvicorne
(Kirby, 1802)
Braunfühler-Schmalbiene

Ungefährdet
Grasland in trockenen Gebieten, häufig auf kalkhaltigen Bödenvmt. univoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
polylektisch,
Rosengewächse (Rosaceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Heidekrautgewächse (Ericaceae),
Korbblütler (Asteraceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum glabriusculum
(Morawitz, 1872)
Dickkopf-Schmalbiene

Daten unzureichend
Trockenrasen, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Ruderalflächen, Streuobstwiesen, Feldrändern März, April, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberpolylektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen, an vegetationsarmen Stellen in ebenem
oder leicht geneigtem, lehmigem oder sandigem Boden
Lasioglossum intermedium
(Schenck, 1868)
Mittlere Schmalbiene

Gefährdet

?
Ab Aprilpolylektisch,
u.a. Wiesen-Löwenzahn
Nester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Lasioglossum interruptum
(Panzer 1798)
Schwarzrote Schmalbiene

Ausgestorben oder verschollen
warmtrockene Biotope, Trockenrasen, Magerwiesen, Ruderalflächenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Korbblütler (Asteriaceae), Rauhblattgewächse (Boriginaceae), Kreuzblütler (Brassicaceae), Dickblattgewächse (Crassulaceae), Rosengewächse (Rosaceae)
selbst gegrabene Nester in sandigen Böden oder Lösslehm mit schütterer Vegetation
Lasioglossum laeve
(Kirby, 1802)
Glanz-Schmalbiene

Ausgestorben oder verschollen
sandige Böden, HeideApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
Wilde Möhre
(Daucus carota),
Löwenzahn (Leontodon),
Skabiosen (Scabiosa)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum laevigatum
(Kirby, 1802)
Bezahnte Schmalbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
April, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberpolylektischNester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Lasioglossum laticeps
(Schenck, 1868)
Breitkopf-Schmalbiene

Ungefährdet
Waldrändern, Trockenrasen, Sand- und Lehmgruben, in Steinbrüchen, auf Ruderalflächen, Weideflächen sowie WeinanbaugebieteMärz, April, Mai, Juni, Juli, Augustpolylektisch, z.B.
Gewöhnlicher Löwenzahn, Raps,
wilde Möhre, Wiesen-Kerbel,
Wald-Erdbeere, Kultur-Apfel
Nester in Hohlräumen in Totholz,
auch in Mauerritzen
Lasioglossum lativentre
(Schenck, 1853)
Breitbauch-Schmalbiene

Gefährdet
Waldrändern, Streuobstwiesen, Magerrasen, Ruderalflächenvmtl. univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Hülsenfrüchtler (Fabaceae),
Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Wegerichgewächse (Plantaginaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum leucopus
(Kirby, 1802)
Hellfüßige Schmalbiene

Ungefährdet
In einer Vielzahl von Lebensräumen Mai, Juni, Juli, August, September polylektisch,
Frühlings-Fingerkraut
(Potentilla neumanniana),
Wiesen-Löwenzahn
(Taraxacum officinale),
Herbst-Löwenzahn
(Leontodon autumnalis)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum leucozonium
(Schrank, 1781)
Weißbinden-Schmalbiene

Ungefährdet
Kahlschläge, Magerwiesen, Straßen- und Wegbüschungen,
Ruderalflächen, Parks, Gärten
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektisch, z.B.
Johanniskrautgewächse
(Hypericaceae),
Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
Nistet an meist ebenen, vegetationsarmen
Stellen, in Sand- Löss- und Lehmboden,
gelegentlich in kleineren Aggregationen
Lasioglossum limbellum
(Morawitz, 1875)
Geriefte Steilwand-Schmalbiene

Daten unzureichend
Sand-, Kies und Lehmgruben, Feldfluren, Flussufer und Weinberge mit Steilwänden und HohlwegenApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
Wiesen-Löwenzahn
(Taraxacum officinale),
Wegwarte
(Cichorium intybus),
Gewöhnliches Bitterkraut
(Picris hieracioides)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen in
Steilwänden
Lasioglossum lineare
(Schenck, 1868)
Schornstein-Schmalbiene

Gefährdet
u.a. Lößabbruchkanten und Steilwände, Lößböschungen und Hohlwegen in warmer Lage, Kalkhügel Weibchen ab März,
Männchen ab Juni
polylektisch,
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae),
Rosengewächse (Rosaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
auch in Aggregationen
Lasioglossum lucidulum
(Schenck, 1861)
Leuchtende Schmalbiene

Ungefährdet

?
Ab Maipolylektisch,
Blutwurz, Raps, Wilde Möhre, Wiesen- Flockenblume, Löwenzahn, Schafgarbe,
rauher Löwenzahn
selbst gegrabene Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum majus
(Nylander, 1852)
Große Schmalbiene

Stark gefährdet

?
April, Mai, Juni, Juli,
August, September
polylektischselbst gegrabene Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum malachurum
(Kirby, 1802)
Feldweg-Schmalbiene

Vorwarnliste
Löß- und Lehmgebiete, auch Sandgebiete, Lehmgruben, Waldränder, Parks und GärtenApril, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktoberpolylektischselbst gegrabene Nester in verdichtetem, lehmigem Boden meist vegetationsfreier horizontaler Flächen,
nistet meist in größeren Aggregationen
Lasioglossum minutissimum
(Kirby, 1802)
Winzige Schmalbiene

Ungefährdet
warme, sandige Orte, am Ufer und in SteinbrüchenApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
Wiesen-Löwenzahn, Wiesen-Salbei, Gänseblümchen
selbst gegrabene Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum minutulum
(Schenck, 1853)
Kleine Schmalbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes

?
Weibchen ab April,
Männchen ab August
polylektisch,
Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris),
Faulbaum
(Rhamnus frangula),
Wiesen-Löwenzahn
(Taraxacum officinale),
Wiesen-Kerbel
(Anthriscus sylvestris)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum morio
(Fabricius, 1793)
Dunkelgrüne Schmalbiene

Ungefährdet
unterschiedliche Biotope, auch Parks, Gärten, Böschungen etc.univoltin
Weibchen ab April,
Männchen ab Juli
polylektischselbst gegrabene Nester in der Erde, an Böschungen, an vegetationsfreien Stellen, häufig in kleinen Aggregationen
Lasioglossum nitidiusculum
(Kirby, 1802)
Glänzende Schmalbiene

Ungefährdet
Haupts´ächlich in sandigen LebensräumenMärz, April, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberpolylektischNistet in steil abfallendem, sandigem Boden
Lasioglossum nitidulum
(Fabricius, 1804)
Grünglanz-Schmalbiene

Ungefährdet
felsige Trockenhänge, Weinberge, in Trockenmauern und Hauswändenunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischNester vor allem in Ritzen von Steilwänden und Mauern
Lasioglossum pallens (Brullé, 1832)Frühlings-Schmalbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Waldränder, Parks, Alleen, Sand- und Lößgebiete, Trockenhänge, Heiden,
strukturreiche Felder, Dämme
univoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
vmtl. polylektisch,
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Rosengewächse (Rosaceae),
Eichen (Quercus)
selbst gegrabene Nester in Trockenrasen
oder anderen vegetationsarmen Flächen,
Wirt von
Mai-Blutbiene (Sphecodes majalis)
Lasioglossum parvulum
(Schenck, 1853)
Dunkle Schmalbiene

Ungefährdet
Kommt in vielen offenen Lebensräumen vor,
z.B. offenes Niederholz und Heideflächen
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September,
Oktober
polylektisch, z.B.
Pferdeeppich, Schlehdorn,
Scharbockskraut, Kreuzblüler,
Löwenzahn, Feuerdorn, Weiden,
Blutwurz, Mandelblättrige Wolfsmilch
selbst gegrabenen Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum pauxillum
(Schenck, 1853)
Acker-Schmalbiene

Ungefährdet
unterschiedliche Biotope,
Brachen, Trockenhänge, Böschungen, auch Parks und Gärten etc.
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektisch, z.B.
Ahorngewächse (Aceraceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Liliengewächse (Liliaceae)
selbst gegrabene Nester in der Erde
(z. B. Böschungen) und Lehmfugen in Trockenmauern
Lasioglossum politum
(Schenck, 1853)
Polierte Schmalbiene

Ausgestorben oder verschollen
Magerwiesen, Weinberge, Sandgebiete, KiesgrubenWeibchen ab April,
Männchen Juli, August, September
polylektisch, z.B.
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Doldenblütler (Apiaceae),
Korbblütler (Asteraceae),
Wegerichgewächse (Plantaginaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum prasinum
(Smith, 1848)
Steppenheide-Schmalbiene

Vom Aussterben bedroht
Heidevegetation mit sandigen BödenWeibchen April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober,
Männchen ab Juli
polylektischselbst gegrabenen Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum punctatissimum
(Schenck, 1853)
Punktierte Schmalbiene

Ungefährdet
Böschungen, Gärten, Parks, Trockenhänge, Sandgruben, Brachenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischselbst gegrabene Nester in der Erde
und in Lehmfugen
Lasioglossum quadrinotatulum
(Schenck, 1861)
Vierpunkt-Schmalbiene

Vorwarnliste
bevorzugt sandige oder lößhaltige Steilwände, aber auch in ebenen kahlen Flächen und häufig in Aggregationenunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Korbblütler, Braunwurz-, Heidekraut-, Wolfsmilch-, Hahnenfußgewächse
selbst gegrabenen Nester liegen in 5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum quadrinotatum
(Kirby, 1802)
Vierfleck-Schmalbiene

Ungefährdet
Heiden, kalkhaltigen Wiesen und lichten Wäldernunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Korbblütler, Braunwurz-, Heidekraut-, Wolfsmilch-, Hahnenfußgewächse
selbst gegrabenen Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum rufitarse
(Zetterstedt, 1838)
Rotfuß-Schmalbiene

Ungefährdet
Vielfältige LandschaftstypenApril, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch,
Brom-, Heidel-, Preiselbeere, Scharfer Hahnenfuß, Kleines Habichtskraut
selbst gegrabenen Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum sabulosum
(Warncke, 1986)

?

Daten unzureichend
Artstatus umstritten, möglicherweise
Lasioglossum sexstrigatum zugehörig

?

?

?
Lasioglossum semilucens
(Alfken, 1914)
Mattglänzende Schmalbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
unterschiedliche BiotopeApril, Mai, Juni, Julipolylektischselbst gegrabene Nester in der Erde, häufig in kleineren Aggregationen
Lasioglossum setulosum
(Strand, 1909)
Wimpern-Schmalbiene

Gefährdet

?
April, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberpolylektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum sexmaculatum
(Schenck, 1853)
Sechsfleck-Schmalbiene

Stark gefährdet

?

?
polylektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum sexmotatum
(Kirby, 1802)
Spargel-Schmalbiene

Vorwarnliste
trockenwarme Habitate, Magerrasen, Wegböschungen, Ruderalflächen, Parks und Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischselbst gegrabene Nester in der Erde, solitär
Lasioglossum sexstrigatum
(Schenck, 1868)
Sechsstreifige Schmalbiene

Ungefährdet
Sandgebiete, sandige Ruderalflächen, Binnendünen, auch in lichten Wäldernunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
polylektischselbst gegrabene Nester in der Erde,
in kleineren bis größeren Aggregationen
Lasioglossum subfasciatum
(Imhoff, 1832)
Blauschimmernde Schmalbiene
Sechsfleck-Schmalbiene

Stark gefährdet

?
März, April, Mai, Juni, Juli, August, Septemberpolylektisch, z.B
Kardengewächse (Dipsacaceae),
Kreuzblütler (Brassicaceae),
Rosengewächse (Rosaceae),
Doldenblütler (Apiaceae),
Weidengewächse (Salicaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Lasioglossum tarsatum
(Schenck, 1868)
Dünen-Schmalbiene

Vorwarnliste

?
Weibchen ab April,
Männchen ab Juni
polylektisch,
Wiesen-Löwenzahn, Gewöhnliches Ferkelkraut, Huflattich
selbst gegrabene Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum villosulum
(Kirby, 1802)
Syn. Lasioglossum punctulata
(Kirby, 1802)
Zottige Schmalbiene

Ungefährdet
Wiesen, Magerrasen, Binnendünen, Gärten, Parks, Waldränderbivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektisch,
bevorzugt Korbblütler (Asteraceae)
selbst gegrabene Nester liegen in
5–60 cm Tiefe unter ebener bis schräger vegetationsloser bis schütter bewachsener Oberfläche
Lasioglossum xanthopus
(Kirby, 1802)
Große Salbei-Schmalbiene

Vorwarnliste
Waldränder, Magerrasen und trockene Fettwiesen, Brachen, Dämme, Hänge, Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
polylektischselbst gegrabene Nester in der Erde,
nistet solitär
Lasioglossum zonulum
(Smith, 1848)
Breitbindige Schmalbiene

Ungefährdet
trockene Wiesen, Ruderalflächen, Parks und Gärtenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
polylektischselbst gegrabene Nester an vegetationsarmen Stellen in unterschiedlichen, auch harten Bodenarten, solitär
Macropis europaea
(Warncke, 1973)
Auen Schenkelbiene

Ungefährdet
Waldränder, Niedermoore, Parks und Gärten, wenn diean Feuchtigkeit gebundenen
Trachtpflanzen (Gilbweiderich) dort vorkommen
univoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
bei Öl- und Pollensammeln streng spezialisiert auf die Gattung Gilbweiderich (Lysimachia),
Nektar unspezialisiert
selbst gegrabene Nester in verschiedenen Bodenarten, oft in Uferböschungen
Macropis fulvipes
(Fabricius, 1804)
Wald-Schenkelbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Waldauen, Parks und Gärten in Waldnähe, wenn es in der Nähe Gilbweiderich-Bestände gibtunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
bei Öl- und Pollensammeln streng spezialisiert auf die Gattung Gilbweiderich (Lysimachia),
Nektar unspezialisiert
selbst gegrabene Nester in verschiedenen Bodenarten in senkrechten Lehmwänden ebenso wie in Uferböschungen und Wiesenhängen
Megachile alpicola
(Alfken, 1924)
Kleine Blattschneiderbiene

Ungefährdet
Waldlichtungen und -ränderpartiell bivoltin
1. Generation Mai, Juni,
2. Generation August, September
polylektisch, z.B.
Gewöhnliche Kratzdistel, Habichtskraut, Mittlerer Wegerich,
Saat-Esparsette
Nester oberirdisch in Insektenfraßgängen
Megachile apicalis
(Spinola, 1808)
Flockenblumen-Blattschneiderbiene

Ausgestorben oder verschollen
Ruderalflächen, Weinberge, auch im Siedlungsraumunivoltin
Juni, Juli, August
polylektisch, z.B.
Rispen-Flockenblume
(Centaurea stoebe)
Nisten in vorgefundenen Hohlräumen,
wie hohlen Pflanzenstengeln und Löchern
in Steilwänden oder im Boden,
in Insektenfraßgängen
Megachile bombycina
(Radoszkowski, 1874)
Zangen-Blattschneiderbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
Juni, Juli, Augustpolylektisch,
Flockenblumen, Habichtskräutern,
Kratzdisteln
Für Nester werden Schilfhalme oder
Baumstämme genutzt,
auch Insektenfraßgänge im Holz
Megachile centuncularis
(Linnaeus, 1758)
Rosen-Blattschneiderbiene

Vorwarnliste
Waldlichtungen und -ränder, Brachen, Ruderalflächen, Hecken, Gärten und Parkspartiell bivoltin
1. Generation
Juni, Juli, August
2. Generation August, September, Oktober
polylektischNisten in Hohlräumen in Baumstümpfen, Pfosten & Balken, hohlen Stengeln (Brombeere, Heckenrosen, Königskerzen, Schilf), Mauern und Nisthilfen
Megachile circumcincta
(Kirby, 1802)
Gebänderte Blattschneiderbiene

Ungefährdet
vor allem Sandgebiete, auch Löß- und Lehmgebiete an Böchungen, in Sand-, Kies- und Lehmgruben, auf Magerrasen, auch Gärtenunivoltin
Mai, Juni, Juli, August
polylektischNester an vegetationsarmen Stellen in selbst gegrabenen Hohlräumen im Boden dicht unter der Erdoberfläche bzw. unter Steinen und in vorhandenen oberirdischen Hohlräumen
Megachile ericetorum
(Lepeletier, 1841)
Platterbsen-Mörtelbiene

Ungefährdet
Magerrasen, Sand- und Lehmgruben, Brachen, Ruderalstellen, Böschungen,
auch in Siedlungen, sofern Steilwände und Gemäuer vorhanden sind
univoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae),
Hornklee, Platterbsen, Hauhechel,
Steinklee etc.,
auch Lippenblütler (Lamiaceae)
Hohlräume in Steilwänden, Abbrüchen, Mörtelfugen und Ziegeln, Spalten in Fels und Trockenmauern, Pelzbienennester
Megachile genalis
(Morawitz, 1880)
Stängel-Blattschneiderbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes

?
univoltin,
parziell bivoltin
Juni, Juli, August, September
polylektischNester oberirdisch in markhaltigen Pflanzenstängeln, schneiden aus Blättern ovale und runde Stücke und bauen damit die Brutzellen und den Nestverschluss ihrer Linienbauten
Megachile lagopoda
(Linnaeus, 1761)
Wollfüßige Blattschneiderbiene

Gefährdet

?
univoltin
Juli, August
polylektisch, z.B.
Weiden-Alant
(Inula salicina),
Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Megachile lapponica
(Thomson, 1872)
Weidenröschen-Blattschneiderbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Kahlschläge, Siedlungsränder, Parks und Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Weidenröschen, vielleicht gar nur das Wald-Weidenröschen, Nektar von Korb- und Schmetterlingsblütlern und Rubus-Arten (Brom- und Himbeeren etc.)
Nester in Insektenfraßgängen in Totholz, Baumstümpfen, Ästen, Holzpfosten,
auch Nisthilfen
Megachile leachella
(Curtis, 1828)
Syn. Megachile dorsalis
(Pérez 1879)
Dünen-Blattschneiderbiene

Vorwarnliste
Dünengebiete, Graslandunivoltin
Mai, Juni, Juli, August
polylektisch,
Dickblattgewächse (Crassulaceae), Hülsenfrüchtler (Fabaceae),
Lippenblütler (Lamiaceae)
schneiden aus Laubblättern (bisweilen auch Blütenblättern) ovale und runde Stücke aus und bauen damit die Brutzellen und den Nestverschluss ihrer Linienbauten
Megachile ligniseca
(Kirby, 1802)
Holz-Blattschneiderbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Kahlschläge, Siedlungsgebieteunivoltin
Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Korbblütler, Kardengewächse, Schmetterlingsblütler, Lippenblütler und Wegerichgewächse
vorhandene Fraßgänge in vor allem morschem Totholz (z. B. Weiden)
sowie in hohlen Pflanzenstengeln,
auch in Nisthilfen,
Nistmaterial Blattstücke von
verschiedenen Pflanzen,
Nestverschluss aus zerkauten Blättern
Megachile maackii
(Radoszkowski, 1874)
Maacks Blattschneiderbiene

Daten unzureichend

?

?
polylektisch
?
Megachile maritima
(Kirby, 1802)
Sand-Blattschneiderbiene

Ungefährdet
Sandgebiete: Binnen- und Küstendünen, Sandheiden, Sandgruben, sandige Ruderalflächenunivoltin
Juni, Juli, August, September
polylektisch,
Korbblütler, Schmetterlings-, Nachtkerzen-,
Wegerich-, Rauhblattgewächse
Nester in selbst gegrabenen, nur wenige Zentimeter tiefen Hohlräumen in der Erde (meist zwischen Graswurzeln)
Megachile pilidens
(Alfken, 1924)
Filzzahn-Blattschneiderbiene

Gefährdet
trockenwarme Hänge und Magerrasen, Trockenmauern, Lehm- und Kiesgruben etc.univoltin
Juni, Juli, August
polylektisch,
bevorzugt Schmetterlingsblütler,
Korbblütler, Dickblattgewächse
Nester in vorhandenen Hohlräumen unter Steinen, in Felsspalten und Trockenmauern
Megachile rotundata
(Fabricius, 1787)
Luzerne-Blattschneiderbiene

Ungefährdet
Binnendünen, Sand- und Lehmgruben, südexponierte und strukturreiche Waldränder, auch im Siedlungsbereich in Parkanlagen, an Ruderalstellen und in Gärtenunivoltin
Juni, Juli, August
polylektischNistet in vorhandenen, oberirdischen Hohlräumen, v.a. in Fraßgängen in totem Holz und in hohlen Pflanzenstengeln, auch in Hohlräumen in Löss- und Lehmwänden, besiedelt auch Nisthilfen, z.B. Bohrungen in Holz, Bambusrohr, Trinkhalme (Durchmesser 6 mm, Gangtiefe 8-10 cm)
Megachile versicolor
(Smith, 1844)
Bunte Blattschneiderbiene

Ungefährdet
Waldinnen- und Außenränder, Trockenhänge, Böschungen, Ruderalflächenpartiell bivoltin
Mai, Juni, Juli
2. Generation August, September
polylektischvorhandene lineare Gänge in Totholz und anderem Material (u. a. in Nisthilfen,
Ø 5–7 mm, auch in selbst genagten Gänge in markhaltigen Pflanzenstengeln (Brombeeren, Wildrosen, Königskerzen)
Megachile willughbiella
(Kirby, 1802)
Garten-Blattschneiderbiene

Ungefährdet
Waldränder und -lichtungen, Brachen, Gärten und Parks, sofern morsches Totholz, Lößwände oder Trockenmauern als Nistsubstrat vorhanden sindunivoltin
teilweise bivoltin
Juni, Juli, August, September
polylektischNester in selbst genagten Gängen in morschem Holz, unter Rinde, vorhandene Fraßgänge, Mauerfugen, verlassene Pelzbienen-Nester; gelegentlich kommunale Nistweise
Melecta albifrons (Förster, 1771)Gewöhnliche Trauerbiene

Ungefährdet
Habitate des Wirtsunivoltin
März, April, Mai, Juni
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Frühlings-Pelzbiene
(Anthophora plumipes),
Wand-Pelzbiene (Anthophora plagiata),
Große Pelzbiene (Anthophora fulvitarsis)
Melecta luctuosa (Scopoli, 1770)Pracht-Trauerbiene

Gefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Gebänderte Pelzbiene,
Rotbürstige Pelzbiene,
Schornstein-Pelzbiene,
Haarschopf-Pelzbiene
Melitta haemorrhoidalis (Fabricius, 1775)Glockenblumen-Sägehornbiene

Ungefährdet
sonnige Waldränder- und lichtungen, Parks, Feldheckenunivoltin
Juli, August, September
oligolektisch,
Glockenblumen
(Campanula bzw. Campanulaceae)
selbst gegrabene Nester in verschiedenen Bodenarten,
Überwinterung als Ruhelarve
Melitta leporina
(Panzer, 1799)
Luzerne-Sägehornbiene

Ungefährdet
Luzernefelder, Sand-, Kies- und Lehmgruben, Dämme, Feldhecken, Böschungen, Brachen und Ruderalflächenunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Luzerne (Medicago sativa),
auch Klee (Trifolium)
selbst gegrabene Nester in verschiedenen Bodenarten,
Überwinterung als Ruhelarve
Melitta nigricans
(Alfken, 1905)
Blutweiderich-Sägehornbiene

Vorwarnliste
in Blutweiderichbeständen an Flussauen, Bächen und Wassergräbenunivoltin
Juli, August
oligolektisch,
Blutweiderich
(Lythrum salicaria)
selbst gegrabene Nester in Böschungen mit sandigen oder lehmigen Böden
Melitta tricincta
(Kirby, 1802)
Zahntrost-Sägehornbiene

Stark gefährdet
Sand-, Kies- und Lehmgruben, Dämme, Dünen, Brachen, Böschungen etc.univoltin
August, September
oligolektisch,
Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae),
wie Gelber Zahntrost (Odontites luteus),
Später oder Roter Zahntrost
(Odontites vulgaris)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen in verschiedenen Böden,
Wirt von Greiskraut-Wespenbiene (Nomada flavopicta)
Melitta melanura
(Nylander, 1852)
Syn. Melitta wankowiczi
(Radoszkowski, 1891)
Östliche Sägehornbiene

Ausgestorben oder verschollen

?
univoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektischNester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen
Melitturga clavicornis
(Latreille, 1806)
Luzerne-Schwebebiene

Ausgestorben oder verschollen
Binnendünen, Sandrasen, Ruderalflächen, Gebüschen, Waldrändernunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
Nomada alboguttata
(Herrich-Schäffer, 1839)
Weißfleckige Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin,
partiell bivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Bärtige Sandbiene (Andrena barbilabris), vmtl. auch
Rotbauch-Sandbiene (Andrena ventralis) und Silber-Sandbiene
(Andrena argentata)
Nomada armata
(Herrich-Schäffer, 1839)
Bedornte Wespenbiene

Ungefährdet
Habitat des Wirts,
trockene (Streuobst-) Wiesen, Magerrasen, Waldränder, Dämme
univoltin
Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar spezialisiert,
Kardengewächse (Dipsacoideae), wie
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Kuckucksbiene bei
Knautien-Sandbiene
(Andrena hattorfiana)
Nomada baccata
(Smith, 1844)
Perlen-Wespenbiene

Vorwarnliste
Habitate des Wirts,
sonnige Orte in Gärten, Parks, lose, trockene Sandböden
univoltin
Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Silber-Sandbiene (Andrena argentata)
Nomada bifasciata
(Olivier, 1811)
Rotbäuchige Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate des Wirts,
Waldränder, Brachen, Feldraine, Böschungen, Magerwiesen, Rasen, Parks, Gärten
univoltin
April, Mai
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert,
u.a. Korbblütler (Asteraceae), Rosengewächse (Rosaceae), Weidengew. (Salicaceae)
Kuckucksbiene bei
Weiße Bindensandbiene
(Andrena gravida)
Nomada castellana
(Dusmet, 1913)
Kastilische Wespenbiene

Daten unzureichend
Habitate der Wirteunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
BrutparasitKuckucksbiene bei
Sandbienen (Andrena), z.B.
Kerbel-Zwergsandbiene
(Andrena anthrisci),
Alfkens Zwergsandbiene
(Andrena alfkenella)
Nomada conjungens
(Herrich-Schäffer, 1839)
Dolden-Wespenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Habitate des Wirts,
Rasen, Wiesen, Feldraine- und hecken, Böschungen, Ruderalflächen
April, Mai, Juni, JuliBrutparasitKuckucksbiene bei
Frühe Doldensandbiene
(Andrena proxima)
Nomada distinguenda
(Morawitz, 1874)
Getrennte Wespenbiene

Ausgestorben oder verschollen
vor allem in Kiesgrubenbivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Furchenbienen (Lasioglossum)
Nomada errans
(Lepeletier, 1841)
Möhren-Wespenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Habitate des Wirts,
Ödland mit trockenwarmen, annuellen Ruderalfluren, an Wegrändern, in Steinbrüchen
univoltin
Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert,
z.B. Pastinak
(Pastinaca sativa),
Wilde Möhre
(Daucus carota),
Greiskräuter (Senecio),
Schafgarben (Achillea)
Kuckucksbiene bei
Sommer-Kielsandbiene
(Andrena nitidiuscula), vmtl. auch
Fahlbeinige Kielsandbiene
(Andrena pallitarsis)
Nomada fabriciana
(Linnaeus, 1767)
Rotschwarze Wespenbienene

Ungefährdet
Habitate der Wirtebivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei verschiedenen Sandbienen (Andrena)
Nomada femoralis
(Morawitz, 1868)
Schenkel-Wespenbiene

Vorwarnliste
Habitate der Wirte,
Waldränder, Fett- und Streuobstwiesen, Magerrasen, Dämme, Lehmgruben,
vereinzelt Parks und Gärten
univoltin
April, Mai, Juni
BrutparasitKuckucksbiene bei
Gewöhnliche Dürnchensandbiene
(Andreana humilis), vrmtl. auch
Pippau-Sandbiene (Andrena fulvago)
Nomada ferruginata
(Linnaeus, 1767)
Rötliche Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate des Wirtsunivoltin
März, April, Mai
Brutparasit,
Nektar vor allem Weiden (Salix), auch
Frühlings-Fingerkraut, Huflattich etc.
Kuckucksbiene bei
Frühe Lockensandbiene
(Andrena praecox)
Nomada flava
(Panzer, 1798)
Gelbe Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
März, April, Mai, Juni
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Gesellige Sandbiene
(Andrena carantonica),
Glänzende Düstersandbiene
(Andrena nitida),
Erzfarbene Düstersandbiene
(Andrena nigroaenea)
Nomada flavoguttata
(Kirby 1802)
Gelbfleckige Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin / bivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Gewöhnliche-, Glanzrücken-,
Glanzlose-, Glattrandige-.
Fingerkraut-Zwergsandbiene
Nomada flavopicta
(Kirby 1802)
Greiskraut-Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
verschiedenen Arten der
Sägehornbienen (Melitta)
Nomada fucata
(Panzer, 1798)
Gewöhnliche Wespenbiene

Ungefährdet
Habitat des Wirts,
viele verschiedene Lebensräume, z. B. an Waldrändern, in Sand-, Kies- und Lehmgruben, in Gärten und Parks
bivoltin wie Wirt
April, Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Gemeine Sandbiene
(Andrena flavipes)
Nomada fulvicornis
(Fabricius, 1793)
Gelbfühler-Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirtebivoltin wie Wirt
April, Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
verschiedenen Sandbienen (Andrena)
Nomada furva
(Panzer, 1798)
Schwärzliche Wespenbiene

Daten unzureichend
Habitate der Wirtebivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
verschiedenen Furchenbienen
(Lasioglossum)
Nomada fuscicornis
(Nylander, 1848)
Schwarzfühler-Wespenbiene

Ungefährdet
Habitat des Wirts,
Sand- und Kiesgruben, Dämme, trockene Böschungen, Ruderalflächen, Wegränder
univoltin
Juli, August, September
BrutparasitKuckucksbiene bei
Stumpfzähnige Zottelbiene
(Panurgus calcaratus)
Nomada goodeniana
(Kirby 1802)
Feld-Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin,
partiell bivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
verschiedenen Arten der
Sandbienen (Andrena)
Nomada guttulata
(Schenck, 1861)
Stumpfdorn-Wespenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Habitate des Wirts,
Magerwiesen Ruderalflächen, Waldränder, Hecken, auch gelegentlich Parks und Gärten
univoltin
April, Mai, Juni, Juli
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert,
z.B. Gamander-Ehrenpreis
(Veronica chamaedrys),
Hahnenfuß (Ranunculus)
Kuckucksbiene bei
Rote Ehrenpreis-Sandbiene
(Andrena labiata),
vmtl. auch Rote Fingerkraut-Sandbiene
(Andrena potentillae)
Nomada integra
(Brullé, 1832)
Habichtskraut-Wespenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Habitate des Wirts,
trockene (Streuobst- und Berg-) Wiesen, Magerrasen, Waldränder, Sand-, Kies- und
Lehmgruben, Parks, Gärten
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Gewöhnliche Dörnchensandbiene
(Andrena humilis)
Nomada italica Dalla
(Torre & Friese, 1894)
Italienische Wespenbiene

Ausgestorben oder verschollen
Habitate des Wirtsbivoltin
April, Mai, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Gallische Düstersandbiene
(Andrena assimilis)
Nomada lathburiana
(Kirby, 1802)
Rothaarige Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin oder bivoltin entsprechend dem Wirt
April, Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert,
wie ihr Hauptwirt
Grauschwarze Düstersandbiene
(Andrena cineraria)
Kuckucksbiene bei
Große Weiden-Sandbiene,
Grauschwarze Düstersandbiene,
Rauchflügelige Düstersandbiene
Nomada leucophthalma
(Kirby 1802)
Frühe Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
März, April, Mai, Juni
Brutparasit,
Nektar spezialisiert,
Nektar vor allem an Weiden (Salix)
Kuckucksbiene bei
Rotbeinige Lockensandbiene,
Dunkle Lockensandbiene,
Graue Lockensandbiene
Nomada marshamella
(Kirby, 1802)
Wiesen-Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin, partiell bivoltin
April, Mai, Juni, Juli,
August, September,
Oktober
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei den Sandbienen Gesellige Sandbiene
(Andrena carantonica),
Eichen-Sandbiene (Andrena ferox)
Nomada minuscula
(Noskiewicz, 1930)
Winzige Wespenbiene

Ausgestorben oder verschollen
Habitate der Wirte,
vrmtl. eigenständige Art und nicht Nomada sheppardana (Kirby, 1802)
bivoltin ?
Mai, Juni, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Furchenbienen (Lasioglossum)
Nomada moeschleri
(Alfken, 1913)
Möschlers Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der WirteMai, Juni, JuliBrutparasitKuckucksbiene bei
Rotschopfige Sandbiene
(Andrena haemorrhoa), vmtl. auch bei Berg-Kleesandbiene
(Andrena intermedia),
Zaunwicken-Sandbiene
(Andrena lathyri)
Nomada mutabilis
(Morawitz, 1870)
Veränderliche Wespenbiene

Vom Aussterben bedroht
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni, Juli
BrutparasitKuckucksbiene bei
Goldafter-Bindensandbiene
(Andrena chrysopyga),
Rotklee-Sandbiene (Andrena labialis), vrmt. auch Polierte Sandbiene
(Andrena polita)
Nomada obscura
(Zetterstedt, 1838)
Vorfrühlings-Wespenbiene

Daten unzureichend
Habitate des Wirts,
Verbunden mit Weidengewächsen
univoltin
März, April, Mai, Juni
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Rotschienen-Sandbiene (Andrena ruficrus)
Nomada panzeri
(Lepeletier, 1841)
Panzers Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
März, April, Mai, Juni
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene
bei fünf Sandbienenarten (Andrena)
Nomada pulchra
(Arnold, 1888)
Schöne Wespenbiene

Daten unzureichend
Habitate der Wirte
?
BrutparasitKuckucksbiene
Nomada rhenana
(Morawitz, 1872)
Rheinische Wespenbiene

Ausgestorben oder verschollen
Habitate des Wirts,
trockene Fettwiesen, Magerrasen, Brachen und Ruderalflächen, Sand-, Kies- und Lehmgruben,
Dämme
bivoltin
April, Mai Juni, Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Ovale Kleesandbiene (Andrena ovulata)
Nomada roberjeotiana
(Panzer, 1799)
Syn. Nomada roberjeotiana tormentillae
(Alfken, 1901)
Fingerkraut-Wespenbiene
Blutwurz-Wespenbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
Habitate des Wirts,
Waldlichtungen und -ränder, Bergwiesen, Sandheiden
univoltin
Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar von Blutwurz (Potentilla erecta),
Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris,
Syn. Senecio jacobaea)
Kuckucksbiene bei
Blutwurz-Sandbiene (Andrena tarsata)
Nomada rostrata
(Herrich-Schäffer, 1839)
Schnauzen-Wespenbiene

Vom Aussterben bedroht
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni
BrutparasitKuckucksbiene
Nomada ruficornis
(Linnaeus, 1758)
Syn. Nomada bifida
(Thomson 1872)
Rotfühler-Wespenbiene

Ungefährdet
Habitat des Wirts,
Wiesen, Dämme, Sandheiden, Waldinnen- und außenränder, Lehmgruben, Gärten, Parks
univoltin
April, Mai
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Rotschopfige Sandbiene
(Andrena haemorrhoa)
Nomada rufipes
(Fabricius, 1793)
Heide-Wespenbiene

Vorwarnliste
Habitate der Wirteunivoltin
Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Heidekraut-Herbstsandbiene
(Andrena fuscipes),
Ockerköpfige Herbstsandbiene
(Andrena simillima)
Nomada sexfasciata
(Panzer, 1799)
Langkopf-Wespenbiene

Gefährdet
magere Wiesen, blütenreiche Wiesenunivoltin
April, Mai, Juni,
einzelne W. auch Juli, August
BrutparasitKuckucksbiene bei
Langhornbienen (Eucera spec.)
Nomada sheppardana
(Kirby 1802)
Sheppards Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
u.a. Magerrasen, extensiv genutzte Mähwiesen, sonnige Hänge
bivoltin
Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar wie ihre Wirte
Kuckucksbiene bei
Glänzende Schmalbiene
(Lasioglossum nitidiusculum),
Sechsstreifige Schmalbiene
(Lasioglossum sexstrigatum)
Nomada signata
(Jurine, 1807)
Stachelbeer-Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate des Wirts,
lichte Waldränder, Dämme, Heckenlandschaften, Parks, Gärten
univoltin
März, April, Mai, Juni
Brutparasit,
Nektar von z.B.
Löwenzahn (Taraxacum),
Weiden (Salix),
Mandelblättrige Wolfsmilch
(Euphorbia amygdaloides)
Kuckucksbiene bei
Fuchsrote Lockensandbiene
(Andrena fulva)
Nomada similis
(Morawitz, 1872)
Ähnliche Wespenbiene

sGefährdung unbekannten Ausmaße
Habitate des Wirts,
in höheren Mittelgebirgen, Waldränder, Bergwiesen, Sandgruben, sandige Ruderalflächen
univoltin
Juni, Juli, August, September
BrutparasitKuckucksbiene bei
Große Zottelbiene
(Panurgus banksianus)
Nomada stigma
(Fabricius, 1804)
Esparsetten-Wespenbiene

Vorwarnliste
Habitate des Wirts,
Sandgebiete Magerrasen, Ruderalflächen, Brachland, Sand- und Kiesgruben
partiell bivoltinBrutparasitKuckucksbiene bei vmtl.
Schweriner Sandbiene
(Andrena suerinensis Friese, 1884)
Nomada striata
(Fabricius, 1793)
Gestreifte Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert,
u.a. Korbblütler (Asteraceae), Rosengewächse (Rosaceae),
Weidengewächse (Salicaceae)
Kuckucksbiene bei verschiedenen Sandbienenarten
Nomada succincta
(Panzer, 1798)
Gegürtete Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
April, Mai, Juni
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Glänzende Düstersandbiene
(Andrena nitida),
Rotklee-Sandbiene (Andrena labialis),
Erzfarbene Düstersandbiene
(Andrena nigroaenea)
Nomada zonata
(Panzer, 1798)
Binden-Wespenbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirtebivoltin
April, Mai, Juni, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Rotbeinige Körbchensandbiene
(Andrena dorsata),
Wiesen-Körbchensandbiene
(Andrena congruens)
Osmia aurulenta
(Panzer, 1799)
Goldene Schneckenhausbiene

Ungefährdet
Binnendünen, Felshänge, Brachen, strukturreiche Waldränder, auch Böschungen und Parksmeist univoltin
April, Mai, Juni,
Juli, August
polylektisch, z.B.
Hülsenfrüchtler (Fabaceae),
Lippenblütler (Lamiaceae)
Nester in leeren mittelgroßen bis großen Schneckenhäusern, dort meist mehrere Brutzellen,
Überwinterung als Imago im Kokon
im Schneckenhaus
Osmia bicolor
(Schrank, 1781)
Zweifarbige Schneckenhausbiene

Gefährdet
strukturreiche Waldränder, Hecken, Brachen, auch Böschungen und Parksunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli
polylektisch,
viele Pflanzenfamilien
Nester in leeren Schneckenhäusern, dort meist nur eine Brutzelle, Überwinterung als Imago im Kokon im Schneckenhaus
Osmia bicornis
(Linnaeus, 1758)
Rote Mauerbiene

Ungefährdet
Waldränder, Waldlichtungen, Feldhecken, Streuobstwiesen,
Parks und Gärten
univoltin
März, April, Mai, Juni
polylektisch,
Pollen von Kräutern, Sträuchern und
Bäumen aus vielen Pflanzenfamilien,
wenig Nektar
Nester in vorhandenen Hohlräumen aller Art, sonst bis zu 30 Brutzellen, die aus feuchter (Lehm-) Erde gebaut werden, Überwinterung als Imago im Kokon
Osmia brevicornis
(Fabricius, 1798)
Schöterich-Mauerbiene

Gefährdet
südexponierte Waldränder, Streuobstwiesen, Gärten, Parksunivoltin
April, Mai, Juni
oligolektisch,
Kreuzblütler (Brassicaceae)
Nester in vorhandene Hohlräume, besonders in Fraßgängen in totem Holz,
Überwinterung als Imago
Osmia caerulescens
(Linnaeus, 1758)
Blaue Mauerbiene

Ungefährdet
Waldränder- und Lichtungen, Streuobstwiesen, Parks, Gärtenpartiell bivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August
polylektisch,
Pollen von Kräutern, Sträuchern und
Bäumen aus vielen Pflanzenfamilien
Nester in vorhandenen Hohlräumen (4-5 mm) in Totholz und Pflanzenstängeln, Gestein und Lehmwänden, auch in alten Pelzbienennestern
Osmia cornuta
(Latreille, 1805)
Gehörnte Mauerbiene

Daten unzureichend
in den engeren Siedlungsbereichen des Menschen angepasstunivoltin
März, April, Mai, Juni
polylektisch,
Pollen von Kräutern, Sträuchern und
Bäumen
Nester in vorhandenen Hohlräumen in Flächen aller Art,
Überwinterung als Imago im Kokon
Osmia leaiana (Kirby, 1802)Zweihöckrige Mauerbiene

Vorwarnliste
Waldränder, Streuobstwiesen, Brachen, Ruderalflächen, Parksunivoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Korbblütler (Astereceae)
Nester in vorhandenen Hohlräumen in Totholz, in Schilfhalmen und Steinlfächern
Osmia mustelina
(Gerstaecker, 1869)
Östliche Felsen-Mauerbiene

Vorwarnliste
felsige Trockenrasen, trockene Ruderalfluren, stillgelegte Kiesgruben, Gärten, Parksunivoltin
Mai, Juni, Juli
polylektisch, z.B.
Kriechender Günsel (Ajuga reptans),
Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
Nester in Hohlräumen wie Felsspalten, Mauerlächern, in unverfugten Trockenmauern
Osmia niveata
(Fabricius, 1804)
Einhöckrige Mauerbiene

Gefährdet
Waldränder, Streuobstwiesen, Brachen, Ruderalflchen, Parksunivoltin
Mai, Juni, Juli, August
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae),
z.B. Wiesen-Flockenblume
(Centaurea jacea),
Wiesen-Pippau
(Crepis biennis),
Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare)
Nester meist in alten Käferlöchern im Totholz oder Pflanzenstängeln von Brombeeren und Doldenblütlern
Osmia parietina
(Curtis, 1828)
Waldrand-Mauerbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes

?
univoltin
Mai, Juni, Juli
vrmtl. polylektischNester oberirdisch in Insektenfraßgängen
Osmia pilicornis
(Smith, 1846)
Lungenkraut-Mauerbiene

Ausgestorben oder verschollen
überwiegend Waldgebietenunivoltin
April, Mai, Juni, Juli
polylektisch,
Hülsenfrüchtler, Lippenblütler, Rosen- und Raublattgewächse
Nester in Totholz
Osmia rufohirta
(Latreille, 1811)
Rothaarige Schneckenhausbiene

Vom Aussterben bedroht
trockene, kalkhaltige Stellen wie Brachland, offene warme Heidelandschaften, stillgelegte Steinbrüche, Weinberge, Dünen,Felshänge, Straßenböschungenunivoltin
Mai, Juni, Juli
polylektisch, z.B.
Saat-Esparsette
(Onobrychis viciifolia),
Gewöhnlicher Hornklee
(Lotus corniculatus),
Hufeisenklee (Hippocrepis comosa)
Nester oberirdisch in leeren
Schneckengehäusen
Osmia spinulosa
(Kirby, 1802)
Syn. Hoplosmia spinulosa
(Kirby, 1802)
Bedornte Mauerbiene
Bedornte Schneckenhausbiene

Vorwarnliste
trockenwarme Standorte, Dünen, Steinbrüche, Brachen, Parks, Waldränder, Ruderalflächenunivoltin,
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
Nester oberirdisch in leeren
Schneckengehäusen
Brutzellen aus Pflanzenmörtel
Osmia uncinata
(Gerstaecker, 1869)
Rinden-Mauerbiene

Ungefährdet

?
univoltin
April, Mai, Juni, Juli
polylektisch, z.B.
Gewöhnlicher Hornklee
(Lotus corniculatus),
Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) ,
Rauschbeere
(Vaccinium uliginosum)
Nester oberirdisch in Insektenfraßgängen
Panurginus labiatus
(Eversmann, 1852)
Steppen-Scheinlappenbiene

VAusgestorben oder verschollen

?

?
oligolektisch,
Kreuzblütler (Brassicaceae)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen
Hohlräumen, an ebenen, auch schrägen vegetationsarmen und -freien Stellen
Panurgus banksianus
(Kirby, 1802)
Große Zottelbiene

Gefährdung unbekannten Ausmaßes
in höheren Mittelgebirgen, Waldränder, Bergwiesen, Sandgruben, sandige Ruderalflächenunivoltin,
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae),
z.B. Habichtskräuter (Hieracium),
Löwenzahn (Leontodon),
Wegwarte
(Cichorium intybus)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen
Hohlräumen, an ebenen, auch schrägen
vegetationsarmen und -freien Stellen
Panurgus calcaratus
(Scopo|i, 1763)
Stumpfzähnige Zottelbiene
Sporn-Zottelbiene

Ungefährdet
Sand- und Kiesgruben, Dämme, trockene Böschungen, Ruderalflächen, Wegränderunivoltin
Juni, Juli, August, September
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
Nester in selbst gegrabenen Hohlräumen in schütter bewachsenen oder vegetationsfreien Flächen, kommunale Nistweise,
Überwinterung als Ruhelarve
Anthidium melanurum
(Klug, 1832)
Pseudoanthidium melanurum
(Klug, 1832)
Dunkle Zwergwollbiene

Daten unzureichend

?
Mai, Juni, Julioligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
Nester oberirdisch in hohlen Stängeln oder vorgefundenen Hohlräumen,
im Schutz von Grasbüscheln, unter Nadelstreupolstern, unter Holzbrettern
Anthidium nanum
(Mocsáry 1881)
Pseudoanthidium nanum (Mocsáry, 1879)
Östliche Zwergwollbiene
Distel-Wollbiene

Ausgestorben oder verschollen
in trockenen Lebensräumen anzutreffen, vor allem an Ruderalstellen, an südexponierten Feldgehölzen und WaldrändernJuni, Juli, Augustoligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
Nester oberirdisch in hohlen Stängeln oder vorgefundenen Hohlräumen,
Wirt von Stängel-Düsterbiene
(Stelis ornatula),
Punktierte Düsterbiene
(Stelis punctulatissima),
Gelbfleckige Düsterbiene (Stelis signata)
Rophites algirus
(Pérez, 1895)
Frühe Ziest-Schlürfbiene
Frühe Schlürfbiene

Vom Aussterben bedroht
an vegetationslosen bis leicht bewachsenen Flächenunivoltin
Juni, Juli
oligolektisch,
Lippenblütler (Lamiaceae) wie
Heilziest
(Betonica officinalis),
Wirbeldost
(Clinopodium vulgare),
Aufrechter Ziest
(Stachys recta)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen, senkrecht in einer Tiefe von 15 bis 25 Zentimetern,
auch in kleinen Aggregationen,
Wirt von
Filzige Kraftbiene (Biastes emarginatus)
Rhophitoides canus
(Eversmann, 1852)
Luzerne-Graubiene

Gefährdet
vegetationsarme Sand- oder Lößflächenunivoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Nester in ebenen bis schrägen vegetationslosen bis schütter bewachsenen Flächen
Rophites quinquespinosus
(Spinola, 1808)
Späte Ziest-Schlürfbiene
Späte Schlürfbiene

Gefährdet

?
univoltin
Juli, August
oligolektisch,
Lippenblütler (Lamiaceae) wie
Heilziest
(Betonica officinalis),
Sumpf-Ziest
(Stachys palustris),
Aufrechter Ziest
(Stachys recta),
Schwarznessel
(Ballota nigra)
Nester in selbst gegrabenen, unterirdischen Hohlräumen,
Wirt von
Filzige Kraftbiene
(Biastes emarginatus)
Sphecodes albilabris
(Fabricius, 1793)
Riesen-Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Sandgebiete, Sand- und Kiesgruben, See- und Binnendünen, Sandrasen,
Ruderalflächen, Gebüschen, Waldrändern
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
BrutparasitKuckucksbiene bei
Frühlings-Seidenbiene
(Colletes cunicularius),
Luzerne-Schwebebiene
(Melitturga clavicornis),
Überwinterung als Imago
Sphecodes crassus
(Thomson, 1870)
Dichtpunktierte Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
unterschiedliche Biotope, Brachen, Trockenhänge, Böschungen, auch Parks und Gärten etc.
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Acker-Schmalbiene
(Lasioglossum pauxillum),
Punktierte Schmalbiene
(Lasioglossum punctatissimum) u.evtl.a
Sphecodes cristatus
(Hagens, 1882)
Gekielte Blutbiene

Vorwarnliste
Habitate der Wirte,
Magerwiesen, Dämme, Sand- und Kiesgruben, Ruderalflächen, Binnendünen, Sandwege, Zwergstrauchheiden, trockenen (Kiefern-) Waldrändern und Gebüschen
univoltinBrutparasitKuckucksbiene bei
Dichtpunktierte Goldfurchenbiene
(Halictus subauratus), vmtl. auch
Verkannte Furchenbiene
(Halictus confusus)
Sphecodes ephippius
(Linnaeus, 1767)
Gewöhnliche Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Schmalbienen (Lasioglossum)
Überwinterung als Imago
Sphecodes ferruginatus
(Hagens, 1882)
Rostfarbene Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Wiesen, Magerrasen, Weiden, Waldränder, Grasland in trockenen Gebieten, Weinanbaugebiete, häufig auf kalkhaltigen Böden
univoltin
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Brutparasit,
Nektar von Fenchel, wilde Möhren, Fingerkräuter, Honigtau
Kuckucksbiene bei
Breitkopf-Schmalbiene
(Lasioglossum laticeps),
Acker-Schmalbiene
(Lasioglossum pauxillum),
Braunfühler-Schmalbiene
(Lasioglossum fulvicorne)
Sphecodes geoffrellus
(Kirby, 1802)
Glänzende Zwerg-Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar von Korbblütler wie Löwenzahn, Echter Kamille und Doldenblütler
Kuckucksbiene bei
Furchenbienen (Lasioglossum),
z.B. Glänzende Schmalbiene
(Lasioglossum nitidiusculum)
Sphecodes gibbus
(Linnaeus, 1758)
Buckel-Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Furchenbienen (Halictus),
Überwinterung als Imago
Sphecodes hyalinatus
(Hagens, 1882)
Durchscheinende Blutbiene

Ungefährdet
Habitate des Wirts,
Grasland in trockenen Gebieten, häufig auf kalkhaltigen Böden
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
BrutparasitKuckucksbiene bei
Braunfühler-Schmalbiene
(Lasioglossum fulvicorne),
vrmtl. Wald-Schmalbiene
(Lasioglossum fratellum)
Sphecodes longulus
(Hagens, 1882)
Längliche Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Heideflächen, Sandgruben
univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September Oktober
Brutparasit,
Nektar von Doldenblütlern wie wilde Möhre, Wald-Engelwurz und verschiedenen Korbblütlern
Kuckucksbiene bei
Furchenbienen (Lasioglossum)
Sphecodes marginatus
(Hagens, 1882)
Gerandete Zwerg-Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Warme, offene, sandige Lebensräume, einschließlich Heideflächen und Sandgruben
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September
BrutparasitKuckucksbiene
Sphecodes miniatus
(Hagens, 1882)
Gewöhnliche Zwerg-Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
April, Mai, Juni, Juli,
August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Furchenbienen (Lasioglossum)
Überwinterung als Imago
Sphecodes monilicornis
(Kirby, 1802)
Dickkopf-Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Vielzahl von Lebensräumen wie Kalkmagerrasen, Heideflächen, Waldrändern und Gärten
univoltin
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Brutparasit,
Nektar von Korb- und Doldenblütler,
Rosen-, Wolfsmilch- und
Glockenblumengewächse
Kuckucksbiene von verschiedenen Furchenbienen (Lasioglossum)
Sphecodes niger
(Hagens, 1874)
Schwarze Blutbiene

Ungefährdet
Habitate des Wirts,
unterschiedliche Biotope, auch Parks, Gärten, Böschungen etc.
univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Brutparasit,
Nektar von Wiesen-Bärenklau,
Korb- und Doldenblütler
Kuckucksbiene bei
Dunkelgrüne Schmalbiene
(Lasioglossum morio),
vrmtl. Leuchtende Schmalbiene
(Lasioglossum lucidulum)
Sphecodes pellucidus
(Smith, 1845)
Sand-Blutbiene

Ungefährdet
Habitate des Wirts,
Waldränder, trockene, vegetationsarme Stellen, Heideflächen, Kiesgruben, Sandgebiete
univoltin bzw. bivoltin
1 vmtl. 2 Generationen
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Brutparasit,
Nektar von Korbblütler, Dickblattgewächse, Weidengewächse
Kuckucksbiene bei
Bärtige Sandbiene (Andrena barbilabris),
Überwinterung als Imago
Sphecodes puncticeps
(Thomson, 1870)
Punktierte Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Vielzahl von Lebensräumen wie sandige Heiden, Sandgruben, gelegentlich Kalkmagerrasen
univoltin
April, Mai Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar von Heidekraut,
Dolden- und Korbblütler
Kuckucksbiene bei
Zottige Schmalbiene
(Lasioglossum villosulum), vmtl. auch
Kurzfühler-Schmalbiene
(Lasioglossum. brevicorne)
Sphecodes reticulatus
(Thomson, 1870)
Netz-Blutbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirte,
Heideflächen, Kiesgruben, Sandgebiete, kalkhaltigen Wiesen, Waldränder, trockene, vegetationsarme Stellen
univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
BrutparasitKuckucksbiene bei
Bärtige Sandbiene (Andrena barbilabris)
Sphecodes rubicundus
(Hagens, 1875)
Weißhaarige Blutbiene

Vorwarnliste
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni, Juli
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris),
Wilde Möhre
(Daucus carota),
Wolfsmilch
(Euphorbia spp.)
Kuckucksbiene bei
Rotklee-Sandbiene (Andrena labialis),
vrmtl. auch
Gewöhnliche Bindensandbiene
(Andrena flavipes)
Sphecodes scabricollis
(Wesmael, 1835)
Leistenkopf-Blutbiene

Daten unzureichend
Habitate des Wirts,
trockene Wiesen, Ruderalflächen, Parks und Gärten
univoltin
Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Breitbindige Schmalbiene
(Lasioglossum zonulum)
Sphecodes spinulosus
(Hagens, 1875)
Rotdornige Blutbiene

Vorwarnliste
Habitate des Wirts,
Waldränder, Magerrasen und trockene Fettwiesen, Brachen, Dämme, Hänge, Gärten
univoltin
Mai, Juni
Brutparasit,
Nektar von Wolfsmilchgewächse
(Euphorbiaceae)
Kuckucksbiene bei
Große Salbei-Schmalbiene
(Lasioglossum xanthopus)
Stelis breviuscula
(Nylander, 1848)
Kurze Düsterbiene

Ungefährdet
Waldrändern, auf Waldlichtungen und Kahlschlägen, in Streuobstwiesen mit altem Baumbestand, in Hecken und Feldgehölzen, in alten Weinbergbrachen, auch im Siedlungsbereichunivoltin
Juni, Juli, August,
Überwinterung als Ruhelarve im Kokon
Brutparasit,
Nektar von verschiedenen Pflanzenarten, bevorzugt werden aber
Korbblütler (Asteraceae)
Kuckucksbiene bei
Gewöhnliche Löcherbiene
(Heriades truncorum),
beobachtet auch bei
Gekerbte Löcherbiene
(Heriades crenulatus)
Stelis minima
(Schenck, 1859)
Winzige Düsterbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Juni, Juli
BrutparasitKuckucksbiene bei
Kurzfransige Scherenbiene
(Chelostoma campanularum),
Langfransige Scherenbiene
(Chelostoma distinctum)
Stelis minuta
(Lepeletier & Serville, 1828)
Zwerg-Düsternbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar von Glockenblume, Storchschnabel, Wiesen-Löwenzahn etc.
Kuckucksbiene bei
Mauerbienen (Osmia),
Überwinterung als Ruhelarve
Stelis ornatula
(Klug, 1807)
Stängel-Düsterbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Mai, Juni, Juli
Brutparasit,
Nektar vor allem von
Korbblütler (Asteraceae)
Kuckucksbiene,
Überwinterung als Ruhelarve im Kokon
Stelis phaeoptera
(Kirby, 1802)
Schwarzflüglige Düsterbiene

Gefährdet
Habitate der Wirte,
u.a. Waldränder, Streuobstwiesen, Brachen, Ruderalflächen, Parks
univoltin
Mai, Juni, Juli, August, September
Brutparasit,
Nektar von Gewöhnlicher Hornklee,
Acker-Witwenblume, Habichtskräuter,
Gewöhnliche Kratzdistel, Ehrenpreis
Kuckucksbiene bei
z.B. Zweihöckrige Mauerbiene
(Osmia leaiana)
Stelis punctulatissima
(Kirby, 1802)
Punktierte Düsterbiene

Ungefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar mit Bevorzugung von
Korbblütler (Asteraceae)
Kuckucksbiene bei
Harz- und Wollbienen, evtl. auch Mauerbienen und der
Schwarzen Mörtelbiene
Stelis signata
(Latreille, 1809)
Gelbfleckige Düsterbiene

Vorwarnliste
Habitate des Wirts,
Felshänge, Waldränder und -lichtungen, Sand- und Kiesgruben, Steinbrüche
univoltin
Mai, Juni, Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Kleine Harzbiene (Anthidium strigatum)
Systropha curvicornis
(Scopoli, 1770)
Kleine Spiralhornbiene

Gefährdet
Felder mit vegetationsarmen Stellen und Winden-Vorkommen (Convolvulus)univoltin
Juni, Juli, August
oligolektisch,
streng spezialisiert auf die Ackerwinde
(Convolvulus pluricaulis)
Selbst gegrabene Nester in vegetationsarmen Flächen,
Wirt von Kurzfühler-Kraftbiene
Eucera dentata
(Germar, 1839)
Tetraloniella dentata
(Germar, 1839)
Flockenblumen-Langhornbiene

Gefährdet

?
univoltin
Juli, August
oligolektisch,
Korbblütler (Asteraceae)
Selbst gegrabene Nester in ebenen wie stark geneigten Flächen
Eucera salicariae
(Lepeletier, 1841)
Tetraloniella salicariae
(Lepeletier, 1841)
Blutweiderich-Langhornbiene

Vom Aussterben bedroht
warme Offenlandregionen, Fluss- und Bachauen, alte Sand- und Kiesgruben etc.univoltin
Juli, August
oligolektisch,
Weiderichgewächse (Lythraceae)
Selbst gegrabene Nester in Sand und Lösslehm in mehr oder weniger geneigter Flächen
Thyreus histrionicus
(llliger, 1806)
Hohlfuß-Fleckenbiene

Ausgestorben oder verschollen
Habitate des Wirts,
trocken und sonnig
univoltin
Juli, August
Brutparasit,
Nektar unspezialisiert
Kuckucksbiene bei
Weiße Bindenpelzbiene
(Amegilla quadrifasciata)
Thyreus orbatus
(Lepeletier, 1841)
Schwarzgesichtige Fleckenbiene

Gefährdet
Habitate der Wirteunivoltin
Juli, August
Brutparasit,
Nektar von Schwarznessel, Kriechender Günsel, Gewöhnlicher Natternkopf etc.
Kuckucksbiene, die ausschließlich Pelzbienen parasitiert
Xylocopa violacea
(Linnaeus, 1758)
Blauschwarze Holzbiene

Daten unzureichend
Streuobstwiesen, Parks, Gärten, sofern ausreichend Totholz zur Verfügung stehtunivoltin
März, April, Mai, Juni, August, September, Oktober
polylektischnistet ab Ende Mai in mürbem Totholz (Stämme und Äste, alte Pfähle und Balken, Stängel) sowie großen Baumpilzen

Legende

univoltin: Eine Generation im Jahr
bivoltin: Zwei Generationen im Jahr
Aggregation: Ansammlung von Tieren durch Umwelteinflüsse
oligolektisch: sammeln ausschließlich Pollen einer Pflanzenart
polylektisch: zeigen beim Pollensammeln keine Bindung an bestimmte Pflanzenarten
Rot: gefährdete Art
?: Leider keine Daten vorhanden
W.: Weibchen
M.: Männchen
Imago: vollentwickeltes Insekt

 

Gefährdungskategorien:

0 Ausgestorben oder verschollen
1 Vom Aussterben bedroht
2 Stark gefährdet
3 Gefährdet
V Vorwarnliste
D Daten unzureichend
G Gefährdung unbekannten Ausmaßes
* Ungefährdet